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42. Individuelle Entwicklung – Warum es oft nicht den einen richtigen Weg gibt

Shownotes

Ergotherapeutin Silvia Resei spricht in dieser Folge mit mir über das wichtige Thema der individuellen Entwicklung, welches uns gerade im Bereich der Neurodivergenz ja häufig begegnet. Warum haben wir überhaupt Normtabellen? Wo sind sie durchaus wichtig? Wo dürfen wir uns entspannen? Wo sind sie vielleicht zu eng gesetzt? Wie lang dürfen wir abwarten? Und wo sollten wir doch aktiv werden und Unterstützung suchen? Und wir klären ein für alle mal den Mythos der einzig perfekten Stifthaltung!

Hier findet ihr mehr über Silvias Arbeit:

🔗 https://www.instagram.com/ergotipps/?hl=de

Und hier gibt es noch mehr Hinweise von Silvia zur Stifthaltung:

🔗 https://www.instagram.com/p/DRcuW86DAGS/

🔗 https://www.instagram.com/p/DOG7jSajMVe/

Weitere meiner Impulse findest du hier:

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📚 Wilma Wolkenkopf

📚 Wilma Wolkenkopf auf großer Fahrt

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🎙️ Dieser Podcast wird produziert und betreut von Voice Art Productions

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Transkript anzeigen

00:00:01: Lass uns gerne über eines meiner absoluten Lieblingsthemen sprechen.

00:00:05: Individuelle Entwicklung.

00:00:07: Schreibt mir meine heutige Gästin Sylvia Rehseid.

00:00:12: Du kennst sie vielleicht schon aus Folge elf.

00:00:13: Dort haben wir über das Thema Ergotherapie gesprochen, denn Sylvia ist Ergotherapeutin.

00:00:18: Zum Feld individuelle Entwicklung kann sie also mit Sicherheit jede Menge sagen.

00:00:23: Auf Instagram führt Silvia übrigens den unheimlich wertvollen Kanal Ergotips und eventuell erkennst du ihre Arbeit also eher unter diesem Namen.

00:00:46: Liebe Silvia, warum ist dir das Thema individuelle Entwicklung bei Kindern so wichtig?

00:00:53: Ja, es ist wirklich ein Herzensthema von mir, weil ja, ich merke es in der Zeit, ich mache mal bin nochmal mehr ehrlicherweise, aber auch natürlich im therapeutischen Setting schon in meiner Arbeit, wie sehr Entwicklung Eltern belasten kann, wie sehr sie sich stressen kann, wie viele Probleme sie für Eltern aufwerfen kann, die vielleicht auch gar nicht da sein müssten.

00:01:15: Einfach aus Angst.

00:01:16: Also ganz viele Angst, was das schürt und dieses Vergleichen.

00:01:19: Und das beginnt ja schon meistens im Bedi-Alter, wo dann so verglichen wird und kann denken, das schon, und kann es das schon.

00:01:24: Und einander herrscht dann oft so viel Druck.

00:01:27: Und das zieht sich dann ja auch bis ins Schulalter rein.

00:01:30: Und viele Eltern werden da einfach verunsichert.

00:01:32: Und irgendwann sieht man den Wald voller Bäumen einfach nicht mehr.

00:01:37: Weil wenn man einfach nicht mehr weiß, worauf muss ich jetzt wirklich achten?

00:01:42: Was ist jetzt wichtig?

00:01:45: Wo kann ich mein Kind stärken?

00:01:46: Wo kann ich mein Kind begleiten und abholen?

00:01:49: Und da spielt so viel rein.

00:01:51: Ich habe jetzt ewig ausgeholt, weil einfach so viel nicht rein spielt.

00:01:54: Deshalb ist das einfach ein großes Thema für mich und sein Herzensdema.

00:01:58: Das heißt, du siehst da einen großen, auch wertvollen Unterstützungscharakter für Eltern, sich ein bisschen ja auch... wie soll ich sagen, ein bisschen Sicherheit wieder zurückzuholen, wenn ich genau weiß, okay, an der Stelle habe ich vielleicht die Chance, dazu kommen wir noch ein bisschen zu beobachten.

00:02:16: An anderer Stelle wäre es vielleicht früher wichtiger zu agieren.

00:02:20: Bei individueller Entwicklung, als ich so darüber nachgedacht habe, was uns in unserem Verlauf in Klammern, Kontext Neurodivergenz, so begegnet ist in individueller Entwicklung, dann ist es ja einmal so die zeitliche Entwicklung.

00:02:34: Also, wann macht das Kind?

00:02:36: welche Entwicklungsschritte, da habe ich bestimmte Normen oder sind mir bestimmte Normen natürlich als Mama entgegengetragen worden, dann das Wie macht ein Kind?

00:02:45: das ist auch nochmal eine eigene gesetzte Norm.

00:02:49: Und finden wirklich alle Entwicklungsschritte so statt, wie sie, ich sag jetzt mal ganz plakativ, in einer Tabelle stehen oder lässt das Kind was aus.

00:02:58: Also das waren für mich so die drei Dinge, die mir begegnet sind.

00:03:03: Wenn wir auf individuelle Entwicklung schauen, gibt's da was zu ergänzen?

00:03:06: oder sind es auch so die drei Bereiche, die sich so... Nein.

00:03:10: Das hast du gut zusammengefasst, ja.

00:03:12: Okay.

00:03:13: Sehr gut.

00:03:14: Jetzt ist für mich immer die Frage, wenn wir und das kriegen ja Eltern schon gleichzeitig auch ein bisschen mit, wissen das natürlich nicht alle Kinder alles am gleichen Tag X machen und auch nicht in gleicher Weise und vielleicht auch etwas überspringen.

00:03:32: Warum brauchen wir diese gesetzten Normen dann überhaupt?

00:03:36: Wir wollen ja Kinder... so durchs Leben begleiten und sie teilhaben lassen am Leben.

00:03:42: Und wir haben ja, wenn man hinblickt auf Kita, Kindergarten, auf Schule, wir wollen ja, dass die Kinder dort teilhaben können und teilnehmen können beim Alltag und leben.

00:03:52: Und wir wollen, dass sie mit anderen Kindern mithalten können.

00:03:54: Natürlich eben auch mit einem gewissen Unterschied und einer Individualität.

00:03:57: Aber bis zu einem gewissen Alltag leicht sich dann auch alles an.

00:04:01: Also diese, also vom Baby an, beim Baby sind diese Entwicklungs- Bereiche einfach noch viel weitergefasst und das kommt immer näher zusammen.

00:04:12: Also, dass ich weiß, okay, aber einen gewissen Alter, da können wir jetzt motorisch ganz viele Dinge zum gleichen Zeitpunkt als wie andere Kinder zum Beispiel.

00:04:21: Und bei Babys ist das noch weitergefasst und dann wird das halt immer enger.

00:04:25: Und wir wollen eben, dass die Kinder ja auch... mitmachen können, teilhaben können.

00:04:29: Und wenn Kinder nicht teilhaben können, kann das oft zu Ostführen, zu Stacken gefühlen führen.

00:04:33: Und für die Kinder selbst kann das eine Belastung sein.

00:04:36: Und deshalb wollen wir Kinder ja da ja auch unterstützen.

00:04:39: Und was da ganz häufig ein Thema ist, dass unterschieden werden sollte zwischen Meilensteinen und Grenzsteinen.

00:04:47: Man bekommt ja immer schon Meilensteiner vom Babyalter an aufgetischt und Denken schon diesen Meilenstein erreicht und mit dem Gehen und so weiter.

00:04:55: Wenn ich jetzt zum Beispiel das Gehen aufgreife, sagen ja viele als Meilenstein das Gehen mit zwölf, dreizehn Monaten.

00:05:01: Aber was viele nicht wissen, das sind fünfzig Prozent, die wir zu diesem Zeitpunkt können.

00:05:08: Wir achten aber vor allem auf den Grenzstein.

00:05:10: Und das sind dann achtzehn Monate.

00:05:13: Kinder lernen das Gehen zum Beispiel zwischen neun und achtzehn Monaten.

00:05:16: Einige sogar ein bisschen früher, einiges noch ein bisschen später.

00:05:20: Und ganz viele sprechen von Meilensteinen und Meilensteinen machen deshalb Druck, weil dann meistens, man muss das immer ein bisschen nachprüfen, von fünfzig Prozent der Kinder gesprochen wird.

00:05:30: Das heißt, die Hälfte der Kinder hat eigentlich in eurer gesetzten Beobachtung sozusagen durchaus noch eine Menge Zeit, um einen bestimmten Entwicklungsschritt anzubauen und ja zu erreichen.

00:05:45: Genau.

00:05:45: Und deswegen achten wir eigentlich nicht auf Meilenstein oder wie sollte im Therapeuten nicht auf Meilenstein achten, sondern auf Grenzsteine.

00:05:51: Und bei diesen Grenzsteinen, so wie du es davor auch gesagt hast, auch auf die Qualität.

00:05:56: Wenn ein Kind jetzt wirklich, beispielsweise mit achtzehn Monaten vielleicht noch nicht gehen kann, muss ich schauen, wie ist die individuelle Entwicklung verlaufen?

00:06:04: Was kann es bis jetzt?

00:06:05: Hat man Entwicklung gesehen?

00:06:07: Wie entwickelt das sich weiter?

00:06:08: Wie sind sonst andere Bewegungen im Verlauf?

00:06:12: Wie macht das was im Alltag?

00:06:13: In seinem individuellen Alltag.

00:06:15: Also ich muss da ganz viel mit rein fesen lassen und dann zu beobachten, okay, das geht auch da jetzt wirklich Unterstützung.

00:06:22: Oder ja, das wird es jetzt noch schaffen.

00:06:24: Also das kann man dann einschätzen werden.

00:06:27: Ja, gerade bei diesem Wie war das für mich sehr spannend.

00:06:30: Ich habe ja vier Kinder und konnte jetzt viermal motorische Entwicklung.

00:06:35: beobachten.

00:06:36: Und so im Großen und Ganzen gab es schon so bestimmte Zeitfenster, in denen Dinge passiert sind oder so grundlegende Abläufe, in denen das so nacheinander kam.

00:06:48: Also, da waren jetzt nicht zwei Jahre Unterschiede in den Entwicklungsschritten, sondern es gab so Zeitspannen, aber schon noch mal ein bisschen auseinander.

00:06:55: Ich fand vor allen Dingen das wie.

00:06:57: So unglaublich krass.

00:06:58: Also ich hatte eine gewisse Entspanntheit mit, okay, die haben so ihre Zeitfenster.

00:07:03: Manchmal ein bisschen später, das kriegt man auch irgendwie.

00:07:07: bei Social Media oder auch manchmal von der, also in unserem Fall von der Ärztin, so ein bisschen mit, ja, das ist die einen früher, die anderen etwas später.

00:07:16: Aber mir war nicht klar, dass das wie auch so krass anders aussehen kann.

00:07:20: Und das wiederum war auch nicht unbedingt am Anfang der Ärztin klar.

00:07:25: Ich habe ein Kind, das nie, also da war nie der Übungsprozess sichtbar.

00:07:29: Das war ganz, ganz spannend.

00:07:31: Also dieses Kind hat zum Beispiel im Bereich, da sind wir zwar im verbalen Bereich, aber hat nie so diese Silben, die die dann so, wo sie dann so dieses Baby quackeln haben und so Silben wiederholen oder so ganz viel Höhen und Tiefen austesten, quetschen, brummen, was die so machen.

00:07:51: Das hat man komplett gar nicht gesehen.

00:07:53: Man hat immer nur das Endprodukt präsentiert bekommen.

00:07:57: Mein Kind hat einfach... zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach angefangen zu sprechen, ohne diese ganzen Töne.

00:08:03: Und da gab es natürlich schon eine gewisse Nervosität bei mir, weil man eben, wie du sagst, man muss so hinschauen, wie war die Entwicklung bisher.

00:08:09: Und da war dann schon immer das Feedback seltsam, dass da so gar nichts

00:08:13: kommt.

00:08:14: Und dann hat dieses Kind aber sofort in zwei Wortsätzen gesprochen.

00:08:17: Also wirklich, von heute auf morgen.

00:08:19: Und wir haben immer noch gedacht, wann kommt denn jetzt das Baby gebraut?

00:08:23: Das muss doch mal kommen.

00:08:25: Und bei einem anderen Kind war es so.

00:08:27: Da hat also, wenn dieses Kind innerlich irgendwie oder das System irgendwie die Idee hatte, dass auch nur der geringste motorische Hauch von etwas schon da ist, dann ging der Übungsprozess los.

00:08:41: Und dann war das eine Verbissenheit.

00:08:43: Man hat wirklich jeden einzelnen Minischritt einer motorischen Entwicklung gesehen.

00:08:48: Und nochmal, und nochmal, und nochmal.

00:08:51: Und da war völlig klar, ich wusste zu jedem Zeitpunkt ganz genau, wo wir da in so einer bestimmten Entwicklungstufe stehen.

00:08:57: Und das fand ich so spannend.

00:08:58: Bei einem Kind war das komplett gar nicht zu beobachten.

00:09:01: Und das hat sich einfach irgendwann zum Beispiel so in diesen Vierfüßler gehobst, so hochgezogen und ist losgekrabbelt.

00:09:07: Ich habe davor keine Versuche in diese Richtung gesehen.

00:09:10: Wirklich so gut wie gar nicht.

00:09:12: Und das andere Kind lag schon ganz ganz früh, als klar war okay, das dauert jetzt noch schon eine Weile, bis das ins Krabbeln übergeht.

00:09:18: Aber ich habe diese Anstrengung und diese Übungsschritt gesehen.

00:09:21: Und das war für mich eine große Erkenntnis, dass auch das Wiese unterschiedlich aussehen kann.

00:09:26: Ja, definitiv.

00:09:27: Und eben, so wie du sagst, es macht, es beruhigt dann schon, wenn man diesen Prozess sieht und da tut sich was und ich weiß, da kommt jetzt was, also wie wenn man wartet und wartet und wartet und dann kommt natürlich Sorgen, so wie du sagst, dieses Lautieren, was da vielleicht gefehlt hat.

00:09:42: Oder du denkst, okay, da macht man sich aber natürlich auch verständlicherweise Sorgen, weil ich muss ja dann darauf wissen, hört mein Kind.

00:09:48: Also versteht das alles?

00:09:51: Woran könnte es liegen da?

00:09:52: Darf man natürlich immer hellhörig werden?

00:09:54: Das muss ich dazu sagen.

00:09:55: Das dürfen wir jetzt nicht nur auf die leichte Schulter nehmen.

00:09:57: Das ist trotzdem was.

00:09:58: Einige Kinder, die machen das dann so, da kommt dann einfach das erste Wort oder gleich zwei Wortsätze oder die starten dann einfach los.

00:10:05: Und bei anderen Kindern muss ich da mal hinschauen.

00:10:07: Also es gibt schon wieder so Auffälligkeiten, wo ich sagen muss okay.

00:10:10: besser einmal zu viel nachgefragt, das einmal zu wenig.

00:10:12: Aber eben, es macht das ja aus.

00:10:14: Lieber frage ich in diesen Szenz danach, also wie wenn ich dann warte und warte und warte und warte und das passiert nichts.

00:10:20: Und ich fang dann erst später mit einer therapeutischen Intervention zum Beispiel an, dass ich dann erst zur Logo bedient gehe.

00:10:26: Ja, in Deutschland gibt es ja eh gerade im ersten Lebensjahr sehr regelmäßig diese Untersuchungen, U-One, zwei, drei, vier, fünf und so weiter.

00:10:36: Das heißt, in diesem Verlauf waren wir auch relativ Häufig in der Praxis unserer Ärztin und es gab einen Blick darauf, wie sich das weiterentwickelt.

00:10:45: Und wie gesagt, es war natürlich eine Auffälligkeit und es wurde auch so kommuniziert, dass eben diese Schritte so wenig sichtbar waren.

00:10:54: Sie hat dann eben zum Beispiel geschaut, ist die Körperspannung in Ordnung, passt das alles?

00:10:57: Wir waren bei der Osteopathie, um das alles auch nochmal abklären zu lassen.

00:11:02: Und da hat alles soweit gepasst.

00:11:04: Und deswegen gab es eine gewisse Geduld in diese Richtung.

00:11:08: Aber da bin ich Teil bei dir.

00:11:10: Gerade in diesem ersten Jahr waren wir sowieso in dieser Begleitung.

00:11:13: Von daher hatte ich das Gefühl, es wird ja auch drauf geguckt.

00:11:16: Aber man macht sich natürlich so gut die Gedanken, wenn man in einem Babykurs ist, den ich damals einmal gemacht habe und einfach sieht, wie das, sagen wir mal, in so einer gewissen Häufung voran das aussieht.

00:11:27: Und wenn das eigene Kind um eine ganz andere Wege wählt, dann kann das doch verunsichern.

00:11:31: Das ist manchmal gar nicht so die Norm nur, sondern natürlich auch das, was wir links und rechts so sehen.

00:11:37: Eine Frage finde ich an der Stelle immer noch ganz wichtig, weil das ja auch gerade in anderen Therapiebereichen so ein Thema ist, wenn jetzt Kinder Entwicklungsschritte auslassen.

00:11:46: Dann wird das, finde ich, sehr unterschiedlich gesehen.

00:11:50: Auf der einen Seite ... entwickeln sich ja momentan richtige Therapieströmungen.

00:11:56: aus der Idee, dass, wenn bestimmte Sachen übersprungen werden, das wirklich im Körper was tut und wir haben in Folge elf schon mal darüber gesprochen, kann man sich da nochmal anhören.

00:12:08: Wer so eine gewisse Toleranz dem gegenüber, dass manche Entwicklungsschritte, also unsere Ärztin zum Beispiel, hat immer gesagt, manchmal sieht es auch nur so aus, als würden die das überspringen, weil sie diese eine Stufe ganz, ganz, ganz kurz noch machen.

00:12:21: einen Tag sozusagen, um sie ganz plakativ zu sagen.

00:12:24: Und dann hat man die gar nicht so richtig auf dem Schirm, die geht so fließend in die nächste Entwicklung über, dass man das Gefühl hat, zum Beispiel, man hat sie gar nicht.

00:12:31: Wie ist das Feld der Ergotherapie da so aufgestellt?

00:12:34: Ich glaube auch dem Wachstum.

00:12:39: Es gibt solche Ansichten und solche Ansichten nicht, bin da eher, aber da kennst du meine Meinung ja schon, eher auf Individualität und zum Schauen dieses individuelle Anschauen, dann wenn ich jetzt nur nach diesen Tabellen gehe.

00:12:51: Die das Kind macht alles.

00:12:52: Und einige holen einiges später nach, einige fangen an zu laufen und krabbeln dann.

00:12:56: Gibt's auch.

00:12:58: Weißt du, die stehen auf, die steht auf, fangen an zu gehen.

00:13:02: Und dann fangen sie an zu krabbeln.

00:13:05: Vielleicht sind sie davor nur gerobt, haben dann begonnen zu stehen, gehen und dann und krabbeln können sie aber dann doch.

00:13:14: Da muss man wirklich einfach individuell schauen, wie geht's dem Kind?

00:13:17: Wie geht's dem Kind im Alltag?

00:13:18: Ich weiß nicht, wie ich wiederhole mich immer wieder, weil dieses individuelle Teil haben am Alltag und am Spiel.

00:13:24: Also, wenn wir jetzt das verstehen, vielleicht, das versteht man vielleicht nicht, wenn ich mal vom Alltag spreche, vom Kind.

00:13:30: Ein Kind hat ja auch schon einen Alltag.

00:13:32: Ein Kind hat einen Alltag beim Spiel, beim Essen, beim Trinken.

00:13:37: Der Alltag vom Kind ist auch riesig.

00:13:39: Wir dürfen das nicht mit unserem Alltag als Erwachsene vergleichen, sondern Kinder haben auch ihren eigenen ganz persönlichen Alltag und den sie ja auch meistern möchten, wollen und da ganz viel Antrieb dafür haben.

00:13:50: Und da sollen sie teilhaben können und das bewältigen können.

00:14:00: Jetzt

00:14:01: haben wir ja schon so ein bisschen Beispiele so aus dem ... Babyalter genannt, das Krabbeln, das Robben, das Laufen, das Sprechen, so die großen Dinge, die man auch im Kopf hat, wenn man über so Meilensteine bzw.

00:14:14: Grenesteine spricht.

00:14:16: Ich habe natürlich auch aus der neurodivergenten Community weitere Entwicklungsfelder, die eine gewisse Individualität mit sich bringen, unter anderem sowas ganz Klassisches im Kontext der Ergotherapie, nämlich die Stifthaltung.

00:14:33: Und da gibt es auch, das beobachte ich auch bei meinen Kindern, eine ganz große Zeitspanne darin, eine Stifthaltung einzunehmen, die wir so im Kontext Schule uns dann ja immer irgendwie wünschen oder als die Norm gesetzt haben.

00:14:47: Manchmal ist das ganz früh schon da, manchmal deutlich später.

00:14:52: Und dann immer die ganz große Frage, und ich sehe ganz viele Reals gerade dazu und immer um den Schulstart drum auch, ist das wirklich die eine richtige Stifthaltung?

00:15:02: Wann muss die drauf sein?

00:15:04: Und was sollte ich wann tun, wenn das nicht der Fall ist?

00:15:08: Ja, ist normal.

00:15:09: Ein ganz klares Nein zur einzig wahren Stifthaltung.

00:15:13: Das perfekte ich ja mittlerweile extrem.

00:15:15: Hier

00:15:15: eine Fanfare einfügen.

00:15:18: Bitte unbedingt.

00:15:20: Nein, wirklich.

00:15:21: Wir dürfen uns da... Wir müssen diesen Druck rausnehmen.

00:15:23: Das muss noch ganz viel im Fakt Personal.

00:15:28: Ich bin da jetzt wirklich steigend.

00:15:29: Viele müssen sich da bitte noch mal zum Thema einlesen.

00:15:32: Also hier falls jemand aus der Ergotherapie oder jemand, der sonst hinter der Stifthaltung steht, bitte lest euch ein.

00:15:38: Diese Individualität ist extrem wichtig und wir können niemanden eine gewisse Stifthaltung aufzwängen.

00:15:45: Wir können gemeinsam... Mit Kindern eine individuelle Passe in der Stifthaltung finde ich, mit der sie gut zurechtkommen und die zum Erfolg wird.

00:15:55: Ja, auch noch mal.

00:15:57: Ein bisschen

00:15:58: untermalisch.

00:16:00: Nein, das war, früher war die Ansicht, dass es nur diesen einen Dreipunkt trifft gibt.

00:16:05: Das heißt, dass ich mit Daumen zeige, Finger, Mittelfinger den Stift halte, kleinen Finger und der Ringfinger, die sind in der Hand Innenfläche und so soll der Stift dann geführt werden.

00:16:14: Es wurde auch vertreten, dass dies die ergonomischste Haltung ist, einfach von der Belastung eher für die ganzen Handwurzelknochen und Fingergelenke und so weiter, dass ich da am wenigsten Belastung habe und muskulär, dass man besten steuern kann.

00:16:27: Aber ich darf da nicht vergessen, es gibt beispielsweise Menschen, die sind hypermobil, also da sind die Gelenke, die kann ich so überstrecken, ich bin auch so jemand.

00:16:37: Da ist das leider nicht die kassende Haltung ganz häufig nicht, weil das mit ganz viel Kraft dann verbunden ist.

00:16:42: Ich brauche da einen Ausgleich.

00:16:44: Also ich brauche da mehr Brückenpfeiler unter anderem Zeichen, die dieses Konstrukt dann halten.

00:16:50: Und ich muss schauen, wie kann ich eine Stiftbrut führen und es gibt mittlerweile einige funktionale Stifthaltunggesprächen.

00:16:57: Also was wir erreichen wollen, sind funktionale Stifthaltung, mit denen ich wirklich gut eine Stift führen kann, mit denen ich keine Schmerzen habe, nicht verkrampfe, wo das Stiftbild auslesen wird.

00:17:07: Also wir wollen ein gutes Ergebnis haben, dass das gut funktioniert und es sich für das Kind auch stimmig anfühlt.

00:17:14: Ich kann zum Beispiel auch im Drei-Punkt-Griff schreiben, aber das ist sowas von unangenehm.

00:17:19: Ich bin viel langsamer, also wir wollen ja auch ein angemessenes Tempo eigentlich erreichen.

00:17:23: Ich bin viel langsamer, es fühlt sich verkrampft an.

00:17:27: Und es fühlt sich nicht richtig an.

00:17:29: Und für unseren Körper, wir suchen uns ja ganz häufig Dinge, die sich gut anfühlen und mit denen wir gut zurechtkommen.

00:17:35: Wenn natürlich Schmerzen oder das Verkrampfen dazu kommt, dann muss ich immer dahinter schauen.

00:17:40: Das ist mir ganz, ganz wichtig.

00:17:41: Da dürfen wir nicht einfach das abwinken und sagen, ja, das ist jetzt eine individuelle Stifthaltung.

00:17:46: Da muss ich schauen, kann ich was mit Stiften adaptieren, kann ich was bei der Haltung adaptieren und mit dem Kind gemeinsam das erarbeiten.

00:17:53: Jetzt bin ich schon ziemlich weit reingegangen.

00:17:54: Entschuldige.

00:17:55: Das ist total in Ordnung.

00:17:56: Hier hören sehr viele Menschen zu, die gerne ins Detail gehen, wenn sie zuhören.

00:18:01: Das ist ja die neurodivergente Community hier.

00:18:05: Was denn noch?

00:18:05: Also ich nehme den Stift zum Beispiel mit vier Finger und das ist für mich meine Wohlfühlhaltung.

00:18:12: Was wir auch nicht vergessen dürfen, ist die Auswahl des Stiftes.

00:18:15: kann nämlich auch unsere Stifthaltung beeinflussen.

00:18:18: Wenn ich eine ganz, ganz dünnen Stift habe, kann das sein, dass ich dafür den Daumen überschlage über die Finger drüber, damit ich alles irgendwie stabilisiere, damit meine Fingergelände nicht schmerzen oder dass ich den Stift behalten kann.

00:18:29: Wenn ich einen dickeren Stift habe, kann ich den ein bisschen lockerer halten.

00:18:34: Dann müssen wir auch noch dran denken, dass der Stift auch ein Gewicht hat.

00:18:37: Wie liegt der dann da drin?

00:18:39: Wie kann ich den lange halten?

00:18:40: Wie kann ich den führen?

00:18:42: Und welchen Farbabrieb habe?

00:18:44: Hat der.

00:18:45: Also wie fest muss ich andrücken, dass ich ein Ergebnis an Papier bekomme.

00:18:51: Und da kommt gleich noch was, was ich mir auf die Haare streuben, wenn dann in der Schule zum Beispiel der Wechsel erfolgt, vom Bleistift auf diese Füllfedern, dass da immer noch so vehement bestanden wird, eine Füllfedern zu nutzen.

00:19:06: Weil damit wird ganz häufig noch diese schönen Schrift verbunden.

00:19:10: Und ich denke, okay, ja, wir haben alle ein unterschiedlicher Schrift.

00:19:14: kristallisiert sich im Laufe der Jahre natürlich heraus.

00:19:16: Es ist jetzt wichtig, dass wir die Buchstaben, dass wir diesen Verlauf lernen, aber wir entwickeln trotzdem irgendwann unser eigenes Schriftbild.

00:19:23: Michtig ist, dass wir mal diesen Grundstock natürlich arbeiten und wie kann ich Buchstaben schreiben?

00:19:28: Das ist ganz wichtig.

00:19:29: Aber jetzt hier noch einen bestimmten Stift, einen bestimmten Füller aufzudrücken, ist ganz, ganz schwierig.

00:19:34: Ich finde diese Rolle, ich heiße sie, jetzt wird mir das deutsche Wort.

00:19:40: Also, die Inkies, diese Tintenroller, die es so gibt.

00:19:43: Tintenroller, ja, genau.

00:19:45: Jetzt bin ich es.

00:19:45: Die gibt es ja in ganz vielen verschiedenen...

00:19:47: Also, es gibt einmal das, was man nicht radieren kann.

00:19:49: Dann gibt es diese Radierstifte, die auch sehr, sehr leicht sind.

00:19:53: Also, das mag ich bei denen.

00:19:54: Manche Kinder brauchen so ganz, ganz, ganz leichte Stifte und Füllfederhalter sind in der Regel, finde ich auch ziemlich schwer.

00:20:02: Und die sind viel, viel, viel leichter.

00:20:04: Ich hab viele Kinder, die damit zum Beispiel viel besser zurechtkommen, weil der Stift nicht so schwer ist.

00:20:08: Definitiv.

00:20:09: Aber es gibt ja auch Tintenroller mit Tinte drin.

00:20:11: Also mit richtiger Tinte, die dann ähnlich sind zu den Füllfedern.

00:20:14: Und das ist für viele dann auch eine gute Alternative.

00:20:16: Zu wie du sagst, die sind auch etwas leichter.

00:20:18: Obwohl, wir müssen wieder ausholen, für einige Kinder ist dieses Gewicht dann wieder super, einfach wahrnehmungsmäßig.

00:20:24: Dass ich jetzt das spüre, dass ich da was in der Hand hab.

00:20:27: Das dürfen wir auch nicht vergessen.

00:20:29: Das

00:20:29: ist ja wirklich das Kern, das ist ja genau der Kern dieser Folge.

00:20:34: Also individuelle Entwicklung und auch individuelle Vorlieben, individuelle Bedürfnisse.

00:20:41: Das zählt ja alles da irgendwie mit rein.

00:20:43: Und das ist in dem Fall, man sieht einfach, so einem Thema, was ja einfach nur ein einziges Thema ist.

00:20:49: In Entwicklung sieht man schon, wie individuell das laufen kann, an wie vielen Stellen wir Individualität sehen, wie oft wir sie zulassen dürfen und wie klein und detailliert das sein kann.

00:21:03: Das finde ich total wertvoll.

00:21:05: Ja, extrem.

00:21:06: Ich könnte da jetzt noch Stunden drüber sprechen, über Stifte.

00:21:11: Was sich halt sehr problematisch und schwierig findet, ist, wenn jetzt in den Schulen eine bestimmte Stiftvorgabe herrscht, also dass ich schon bei Schuleintritt dann eine Liste bekomme und die und die Stifte müssen besorgt werden von dieser Marke und diese Ausführung, zum Beispiel einen Reikantstift.

00:21:27: Und ein Reikantstift kann für viele Stifthaltung einfach extrem unangenehm sein.

00:21:31: Ich kann Druckstellen bekommen, das kann wirklich schmerzen und ich kann einfach nicht meine Stifthaltung dabei gut ausleben.

00:21:40: Ich finde, gerade im neurodivergenten Kontext kommt Daniel nochmal sensorische Sachen mit dazu.

00:21:47: Also, sonst auch, aber da eben so mit einem klaren Fokus.

00:21:51: Und bei dünnen Dreikantstiften, dicke Gehenwieder, aber so dünne Dreikantstifte, ich finde, wenn man die so in diesem klassischen Dreipunkriff hält, dann berühren sich die Finger auf eine ganz unangenehme Art und Weise.

00:22:03: Ich mag das überhaupt nicht.

00:22:06: dünnen Dreikant-Stiften zu schreiben.

00:22:08: Da mag ich zum Beispiel diese Runden, die man aber relativ wenig sieht.

00:22:12: Viel, viel, viel lieber.

00:22:14: Ich finde das viel angenehmer und schreibe auch, ich glaube, ich brauche gerade noch einen Bleistift seit meiner Uni-Zeit auf und der hat sich galt.

00:22:21: Und das habe ich ganz lange gar nicht festgestellt.

00:22:23: Wir haben mal in einem Museum, gab es so einen Rundenstift für eine so eine Rallye geschenkt.

00:22:29: Und da habe ich gedacht, da ist es aber angenehm, dieses Runde.

00:22:33: Das mag ich richtig gerne.

00:22:34: Und seitdem schreibe ich mit denen.

00:22:35: Und ich finde, das ist viel, viel angenehmer.

00:22:38: Und es ist nur ein Detail, aber wenn wir jetzt im Kinderkontext sind und auch im Kontext Schule, wo ohnehin schon, da kommen wir ja auch in einer weiteren Folge nach drauf, wo es viel um regulieren geht und um ausgleichen, da sind solche Details manchmal so der Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt, dass ich das jetzt auch noch irgendwie aushalten muss und dass das auch irgendwie gegen eigentlich das geht, was ich eigentlich lieber hätte oder was ich für mich viel ... besser anfühlen würde oder was für mich auch, wie hast du es schon gesagt, funktionaler wäre.

00:23:10: Und deswegen

00:23:11: macht

00:23:11: es durchaus Sinn, sich so etwas mal detailliert anzugucken, natürlich auch auf Elternseite.

00:23:17: Und ich habe gerade gedacht, ich weiß nicht, ob es das gibt.

00:23:20: Falls es das nicht gibt, wäre es doch höchste Zeit mal so eine Handreichung für Lehrkräfte zum Thema Stifte, Stifthaltung und Co.

00:23:27: Kann man ja gut und übersichtlich machen zu erstellen, weil ich weiß, dass da eine Riesenhemmschwelle ist, sich auch zum Beispiel auf die Bitte von einem Elternteil einzulassen, zu sagen, hey, für mein Kind ist dieser Stürft wirklich mega handstrengend.

00:23:43: Und ich weiß, dass Lehrkräfte schnell ein bisschen offener dafür sind, wenn es irgendwo schwarz auf weiß aus expertischem Sicht geschrieben ist.

00:23:51: Ich weiß nicht, ob es sowas gibt, dann verlinken wir es gerne.

00:23:53: Falls nicht, wäre das ja mal eine Idee.

00:23:55: Leider nein, aber es wäre eine gute Idee für mich.

00:23:57: Oder ich kenn's noch nicht.

00:23:58: Also mir bitte auch, also fast jemand zuhört, mir bitte auch gerne zu sehr senden.

00:24:01: Auch gerne über meine Instagram-Seite.

00:24:03: Ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Ideen.

00:24:06: Aber da wäre wirklich was super, wenn Stifte es so am Markt gibt.

00:24:10: Jetzt muss ich das selbst machen.

00:24:11: Jetzt steht das so.

00:24:11: Das ist was in meinem Kumpel.

00:24:13: Also ich hab auch gerade gedacht, ob wir das nicht irgendwie in Schule bringen.

00:24:17: Direkt eine Idee gepitscht hier.

00:24:19: Weil ich glaube, dass das super wertvoll ist, selbst ich als Lehrgrad.

00:24:22: Extrem.

00:24:23: Ich hab schon eine gewisse Offenheit und ich weiß auch um bestimmte Dinge schon in der Stifthaltung.

00:24:29: Aber ich tue mich manchmal auch schwer damit, die dann zum Beispiel im Außen zu, ich sag mal, verteidigen.

00:24:36: Ja, wo steht denn das?

00:24:38: Ich kenn natürlich auch nicht jede ergotherapeutische Schrift, aber ich bin viel immer Austausch mit Ergotherapeutinnen, auch von denen meiner Schülerinnen.

00:24:45: Und bekomme natürlich den Input, aber ich hab natürlich nicht jedes Paper dazu im Kopf.

00:24:49: Ich hab das ja eben nicht studiert oder gelernt.

00:24:53: Und von daher wäre das doch vielleicht mal eine Möglichkeit, denn ich finde das sehr wertvoll, sich das mal genauer anzugucken.

00:25:00: Und was du zur Schrift gesagt hast, ich hadere eh damit, was wir immer so als Meilenstein setzen oder wie unterschiedlich wir Meilensteine auch hierarchisieren.

00:25:11: Wenn wir an Kinder mit Behinderung denken, dann werden die zum Beispiel auch.

00:25:15: ganz andere Meilensteine erreichen.

00:25:18: Manche Kinder werden zum Beispiel nie den Meilenstein laufen erlernen.

00:25:21: Aber da quasi zu sagen, die Meilensteine, die sie erreichen, sehen vielleicht ganz, ganz anders aus, als das dann bei Kindern ohne Behinderung der Fall ist.

00:25:30: Aber die sind ja genau so viel wert.

00:25:33: Und ich finde jetzt

00:25:34: nochmal.

00:25:35: Definitiv.

00:25:36: Das finde ich, können wir wirklich auch so bei Sprache das nicht immer zu hier reichesieren.

00:25:40: Klar, Unterstützung an bestimmten Feldern, wo Kinder die brauchen, ist ganz wichtig.

00:25:44: Aber immer nicht diese Hierarchien da reinzubringen.

00:25:47: und beim Thema Stifthaltung und Schönschreiben ist ja immer so dieses hohe Ziel, richtig, also recht schreiblich, richtig zu schreiben und besonders schön.

00:25:58: Und ich finde, ja, Schrift hat ja auch ein kommunizierenden Charakter und das kann man mit Kindern sprechen.

00:26:02: Manchmal schreibe ich für mich selber, wenn jemand meine Notizen, die ich wirklich nur schnell für mich mal irgendwo aufgerizelt liest, würde er vielleicht helfen.

00:26:13: Ich kann meine auch nicht immer lesen.

00:26:15: Ja, wenn ich wirklich weiß, ich schreibe jetzt für jemanden oder das möchte ich jetzt wirklich in einer bestimmten Leserlichkeit haben, dann kann ich das durchaus.

00:26:24: Aber auch, also man kann dann mit Kindern besprechen, hey, manchmal ist es ja wichtig, dass ein Gegenüber das lesen kann, weil du vielleicht für jemanden schreibst, wenn du eine Geschichte schreibst.

00:26:33: Ich hab hier Kinder, die sehr gerne Geschichten schreiben.

00:26:36: dann möchtest du ja, dass du, dass die Person, der du diese Geschichte gibst, dass die das lesen kann.

00:26:41: Also musst du, ist das ein Part, sich darum zu bemühen, sie so zu schreiben, dass ein Gegenüber das lesen kann.

00:26:47: Aber dieses Endziel von perfekt gedruckter, geschnörkelter, wie auch immer, Schönschrift versus einfach eine individuelle Schrift, die leserlich ist und damit diese Funktion auch wieder funktionalweise die Funktion der Kommunikation oder der Mitteilung erfüllen kann.

00:27:04: Dann finde ich, ist es für mich völlig ausreichend als Lehrkraft.

00:27:08: Das heißt nicht, dass ich mir nicht Zeit lasse, wirklich diese Schrift gut zu entwickeln und darauf auch achte, dass am Anfang ja Kinder da sich auch wirklich gut drum kümmern, aber auch zulassen, dass das eben sehr, sehr unterschiedlich aussieht und das nicht immer stets unständig als Defizit reingegeben wird.

00:27:29: So wie du sagst, dass das nicht wie gedruckt aussehen muss, dass das nicht wie diese Vorlagen aussehen muss, sondern dass es im Leser nicht ist, dass das da den Druck rausnimmt, weil wir das den Kindern transportieren und das können wir auch in der ersten Klasse schon.

00:27:39: Die verstehen das.

00:27:40: So wie du das sagst, du wirst, dass das jemand anderes lesen kann oder diesen Schichten lesen kann.

00:27:45: Kinder verstehen das, Kinder sind kompetent.

00:27:47: Wir müssen sie nur manchmal leisten und ihnen Werkzeug an die Hand geben.

00:27:52: Und natürlich wollen wir, dass die Buchstaben verinnerlichen, dass sie wissen, wie kann ich die schreiben, kann ich die auch ohne eine Stift zum Beispiel irgendwo hinein zeichnen, was man sie erkennen kann.

00:28:01: Oder weiß ich, dass, wenn ich den Buchstaben sehe, was das für ein Buchstabe ist, da kommen wir mit einer anderen Rolle in Österreicher rein.

00:28:08: Aber da sehe ich das auf vielen verschiedenen Ebenen verinnerliche.

00:28:14: dann am Ende etwas Leserliches produzieren und im Verlauf der Jahre entwickeln wir sowieso unser eigenes Schriftbild.

00:28:20: Aber wenn wir den Kindern schon von Anfang an vermitteln, dass das leserlich ist für andere, dass das auch Teilhabe bedeutet, jetzt natürlich nicht in diesem Wortlaut für die Kinder, aber dass die Lehrkräfte lesen können, dass das MitschillerInnen lesen können, das bringt denen so viel auch für spät daraus, weil ansonsten wird sich die Schrift bei ganz vielen, also in der Oberstufe, Ich frag mich, wie manche Lehrkräfte dann teilweise das alles lesen können.

00:28:47: Also gemütlich.

00:28:49: Das ist eine große Herausforderung.

00:28:51: Man sieht wirklich immer Hut ab.

00:28:52: Vor allem, die das dann zu Hause, die das dann entziffern.

00:28:56: Und wenn wir den Kindern aber vermitteln, es geht darum, dass dann gegenüber das lesen kann.

00:29:01: Dass das das zentrale Ziel ist.

00:29:04: Und nicht, dass das schön ist, dieses... Wort macht mich sowieso fertig.

00:29:09: Ein Mal der Reiche im Schreibtisch.

00:29:11: Was ist schön, was ist generell, was ist bei Kunst schön?

00:29:15: Das können wir so nicht bediteln und wir können nicht wie ein Computer schreiben.

00:29:21: Das funktioniert nicht.

00:29:23: Ich finde, da wird so viel einerseits Kraft und Ressource verschwendet, weil ein Kind das versucht, in eine Schrift sich rein zu pressen, die überhaupt nicht dem individuellen Schriftbild entspricht oder davon sehr weit weg ist, verpulvert Kraft dabei.

00:29:39: Unheimlich viel Kraft, die es vielleicht an anderer Stelle braucht.

00:29:42: Wir verpulvern Zeit, weil wir dieses Ziel so unglaublich hoch ansetzen und immer und immer und immer wieder sehr intensiv uns diesem Thema widmen und Zeit, die vielleicht an anderer Stelle ganz anders genutzt wäre.

00:29:57: Und ich frage mich immer, wie es denn vielleicht wäre, wenn wir diese individuelle Schrift anerkennen.

00:30:01: Klar, wir haben gewisse Grundregeln in der Schrift und das ist auch okay, gerade da, wo es eben um Kommunikation und Mitteilung geht.

00:30:08: auch mal irgendwie ja so eine Vereinbarung an Schriftbildern und auch eine Vereinbarung in der Art, wie wir schreiben, damit das einfach zugänglich ist, total klar.

00:30:19: Und das, wie du sagst, kann man Kindern total gut vermitteln.

00:30:22: Und gleichzeitig, was wäre denn, wenn ich nicht meine ganze Energie da drauf verwende und das Kind auch nicht in eine Schrift zu passen?

00:30:30: die extrem hoch angesetzt ist und eventuell sehr weit von dem Weg ist, sondern wenn ich sage, ich unterstütze diesen individuellen Weg und was dafür für Kraft gespart wird, was vielleicht am Ende dann für eine gute Schrift dabei rauskommen kann, funktionale Schrift dabei rauskommen

00:30:48: kann.

00:30:49: Ich glaube, dass wir da ganz viel Potenzial verschenken.

00:30:52: Und darum war es doch jetzt gut, einmal so in die Tiefe da rein zu gehen.

00:30:56: Definitiv.

00:30:57: Und dann möchte ich gleich noch was nachhaken.

00:30:59: Viele haben ja, viele Lehrkräfte haben Angst vor dieser Individualität, weil sie meinen oder weil viele meinen, diese Individualität braucht mehr Kraft und Zeit.

00:31:09: Aber

00:31:10: eigentlich ist dieses eine Norm durchsetzen und eine bestimmte Art von Schrift durchzusetzen, finde ich, braucht noch mehr Kraft und Zeit, als wir dieses dann individuell schulen und erlernen.

00:31:22: Ausrufezeichen.

00:31:29: Jetzt ist mir eine Sache noch ganz wichtig, in die ich da unbedingt reingemöchte.

00:31:34: Wir haben jetzt ja ein wundervolles Plädoyer für den Mut für individuelle Entwicklung gehalten.

00:31:41: In der neurodivergenten Community ist individuelle Entwicklung so ein Thema, das so zwei Seiten hat.

00:31:47: Auf der einen Seite wünschen sich sehr viele.

00:31:51: Also eigentlich alle Eltern, noch evagenter Kinder, natürlich ein besonderes Verständnis für individuelle Entwicklung, weil sie besonders auf dieses Verständnis angewiesen sind.

00:32:00: Denn gerade diese Kinder zeigen nicht selten sehr individuelle Entwicklungsschritte oder auch sehr individuelle Entwicklungsspannen an der einen Stelle komplett weit voraus sein, an der anderen Stelle zum Beispiel.

00:32:12: gemessen an einer Norm, ein deutliches Stück zurück.

00:32:14: Also die leben auch manchmal zum Beispiel Vergleich, Motorik oder kognitive Reife versus Motorik.

00:32:21: Das kann manchmal extrem weit auseinanderklaffen und da brauchen sie natürlich zum einen Verständnis, dass das so ist und was das mit sich bringen kann in einem Kind.

00:32:30: Auf der anderen Seite ist dieser Faktor und dieser positive Blick auf individuelle Entwicklung, der ja super ist, auch manchmal eine Blockade.

00:32:39: um sich Unterstützung zu suchen, um vielleicht in eine Diagnostik zu gehen, weil sie immer wieder hören, das kommt schon noch, das verwext sich doch.

00:32:47: Ach, haben alle Kinder mal.

00:32:49: Und dieses Spannungsfeld, das erlebe ich ganz oft.

00:32:51: Was sind deine Gedanken dazu?

00:32:53: Ja, also das kommt wirklich sehr häufig vor, das verwext sich schon.

00:32:57: Und warten wir mal ab und zuwarten und zuwarten.

00:33:00: Aber wie lange warte ich zu?

00:33:02: Und ehrlicherweise haben es ganz viele Eltern in sich, dieses Gefühl, wo sie wissen.

00:33:08: wo ich weiß nicht, ob ich zuwarten möchte.

00:33:11: Und auf dieses Gefühl darf ich sowieso immer sofort aufspringen.

00:33:13: Da würde ich mich niemals irgendwo abfertigen lassen.

00:33:17: Wenn ich dieses Gefühl bekomme, besser einmal zu viel und einmal zu früh nachzufragen.

00:33:21: Vor allem können wir Kinder viel früher auch dann abholen.

00:33:25: Und wenn es nur vielleicht als Kleinigkeit erscheint und dann für uns Zeichen, dass wir, wenn uns etwas komisch vorkommen, wenn wir merken, dass unser Kind ... quillt sich mit etwas.

00:33:34: Unser Kind hat da jetzt wirklich, das hat jetzt Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität des Kindes oder auf den Alltag des Kindes.

00:33:41: Dann darf ich immer um Hilfe fragen, um Hilfe dicken.

00:33:45: So das ist ganz wichtig, dass wir Kinder oder uns selbst auch nicht weiter stressen oder leiden lassen.

00:33:52: Und dass wir sagen, das wird schon wieder, das wird schon irgendwann.

00:33:55: Das muss nicht sein.

00:33:56: Wir dürfen wirklich, wir dürfen Hilfe annehmen und das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke.

00:34:03: Wenn ich mit Eltern neurodivagenter Kinder spreche, die dann zum Beispiel eine Diagnose bekommen haben für ihr Kind oder einen bestimmten Unterstützungsweg gegangen sind, dann ist eigentlich immer in der Erzählung ein Teil, ja eigentlich habe ich es schon ganz früh gewusst oder eigentlich kriege ich jetzt nur die Antwort, die ich schon ganz früh gespürt habe oder Hätte ich doch mal schon drei Jahre früher.

00:34:26: Ich glaube, das wäre total wertvoll gewesen.

00:34:28: Aber dahinter steckt natürlich die Angst, sich in Anführungsstrichen wichtig zu machen.

00:34:33: Dahinter steckt die Angst, sein Kind defizitär zu sehen.

00:34:36: Das darf man gar nicht unterschätzen.

00:34:37: Mir ging es so, dass ich dachte, ich, die hier so in der Schule steht, individuelle Entwicklungen, alles super, Kinder sind wie sie sind, stehe hier und so stärkenorientiert stehe hier und nehme Auffälligkeiten bei meinem Kind wahr.

00:34:52: Und die haben ob man will oder nicht, weil wir einfach so sozialisiert sind, haben die so ein Sorgencharakter.

00:34:58: Das ist nicht so, dass ich denke, das ist anders, super, das ist anders, super.

00:35:02: Sondern das waren oft so Dinge, die mich stark herausgefordert haben, die meinen Kind stark herausgefordert haben.

00:35:07: Und dann dachte ich, das darf doch nicht wahr sein, das ausgerechnet ich jetzt hier so defizitär auf meinen Kind gucke.

00:35:13: Und andere sagen, ist doch alles gut.

00:35:15: Das heißt, jemand guckt da total super auf meinen Kind und ich als Mutter sitzt da und sagt, äh.

00:35:19: Weiß nicht, irgendwie ist doch hier was.

00:35:22: Das war ein Riesenthema für mich.

00:35:24: Und deswegen, also es war auch ein Punkt, warum ich lange Zeit gezögert habe.

00:35:27: Also ich verstehe das total.

00:35:29: Aber ich würde jetzt auch im Rückblick genau das, was du aus Experten oder Expertinensicht sagst, exakt so als Motorbestätigen lieber früh sprechen.

00:35:39: Selbst wenn eine Ärztin oder ein Arzt noch nicht so aufgeschlossen ist, das haben wir ja auch manchmal.

00:35:44: ist dann super wertvoll, wenn man das Thema dann eben nicht erst viel später reinbringt.

00:35:48: Sieht das dann so ein bisschen abwiegeln und man ein paar Schleifen dreht, bis es vielleicht ernst genommen wird, sondern wenn man eben auch noch einrechnet, dass man vielleicht eine Zeit lang erst mal nur darüber spricht über diese Beobachtung und sagt, okay.

00:36:02: Ich würde jetzt noch nicht reagieren, gucken wir doch mal, dass man selber auch so einen gewissen Puffer hat zu sagen, na gut, dann glaube ich jetzt, oder dann vertraue ich jetzt erstmal der Ärztin, oder ja, ich gehe mit und warte auch noch mal ein bisschen, dass da so ein Puffer dafür da ist.

00:36:15: Und wir dürfen nicht unterschätzen, wie lange es dauert, irgendwo unterzukommen.

00:36:19: Das ist das nächste Thema.

00:36:21: Ja.

00:36:22: Und wir dürfen da auch als Eltern, glaube ich, so wie du sagst, dann auch sagen, okay, ich möchte aber nur bis zum nächsten Termin noch warten.

00:36:29: nicht sagen, okay, ich warte jetzt noch ein Jahr, oder ich möchte dann in einem Monat noch mal, mich da im Monat jetzt vorübergehen lassen und ich darf darauf aber auch bestehen.

00:36:36: Und manchmal dürfen wir auch ein bisschen Druck ausüben, wenn es darum geht, dass wir Hilfe bekommen.

00:36:42: Ich weiß, und es wäre wünschenswert, dass wir einfacher Hilfe bekommen würden, aber ehrlicherweise funktioniert das einfach noch nicht.

00:36:49: Da muss ich jetzt auch so ehrlich sein, also in ganz vielen Bereichen, es gibt ganz viele tolle Ärzte und Ärztinnen.

00:36:55: Und Therapeutinnen, die einen das sofort unterstützen, aber manchmal müssen wir auch als Eltern für unsere Kinder dann einstehen und noch ein bisschen mehr geben, dass wir das bekommen, was wir brauchen.

00:37:11: Und wir dürfen uns nicht so schnell abfertigen lassen.

00:37:14: Ich muss das jetzt einfach so sagen, weil einfach unser System ein großes Problem hat.

00:37:19: Es ist ein Riesenthema, es ist ein therapeutischem Bereich.

00:37:21: Es ist so schwierig, eine Ergotherapie zu kommen, an eine Ergotherapie zu kommen oder in eine Physiotherapie, Logopädie.

00:37:27: In einigen Bereichen geht es ein bisschen leichter.

00:37:29: Je nachdem, wo ich wohne, funktioniert das auch einfacher, aber auch am Land extrem schwierig, dass ich jetzt nicht ein, zwei Stunden zur Therapie fahren muss.

00:37:38: Und es ist eben so wichtig, dass wir dahinter bleiben, dass wir vortätiger fließen können.

00:37:43: Wenn ich jetzt zum Beispiel ... Im Sommer vor dem Schulentritt dann rauf kommen, okay, mein Kind hat jetzt echt Probleme mit der Stifthaltung.

00:37:51: Oder jetzt im Sozialverhaltenthemen oder im generellen grobmotorischen Bereich oder so.

00:37:56: Und ich muss das aber bis zur Schule lösen, dann habe ich meistens ein großes Problem, weil ich bis dahin keinen Therapieplatz bekommen werde.

00:38:02: Vor allem bei größeren Kindern, wo man Nachmittagstermine braucht.

00:38:05: Und deshalb ist es besser, immer schon zu schauen, wenn mir wirklich was auffällt und davor zu planen und auch immer auf Termine abzusagen, wenn ich merke, das hat sich doch erledigt.

00:38:15: Und es erledigt sich auch einiges.

00:38:16: Eine ist, kann sich auch auswachsen.

00:38:18: Das dürfen wir nicht vergessen.

00:38:19: Einiges kann sich wirklich erledigen.

00:38:20: Kinder machen so geheim ihre kleinen Entwicklungssprünger und dann können sie auf einmal was Gute denken.

00:38:24: Oh, jetzt ist es passiert.

00:38:26: Oder es wird dann gar nicht auch sofort auf, dass das jetzt passiert wird.

00:38:32: Also da wird es dann immer auch auf diese Vorsorge gehen und für unsere Kinder einstehen.

00:38:39: Ich finde den Tipp total wertvoll.

00:38:40: Den möchte ich unbedingt nochmal rausstellen, wenn man von der Ärztin oder dem Arzt die Bitte bekommt, das nochmal zu beobachten, dass man sich traut, eine Frist zu setzen.

00:38:50: Das kann man ja durchaus auch sehr freundlich tun und sagen, alles klar,

00:38:53: okay.

00:38:54: Mir wäre aber wichtig, das Thema nicht aus dem Blick zu verlieren, zeitnah wieder zu sprechen.

00:38:58: Ich würde mich entsprechend melden, wenn wir das Gefühl haben, trotz der Tipps, die man vielleicht dann auch nochmal bekommt, verändert sich hier nichts.

00:39:05: Ich würde mich also nicht allzu spät.

00:39:07: Vielleicht sagt man auch einen konkreten Zeitraum.

00:39:08: haben, den man sich überlegt hat, würde ich mich dann wieder melden.

00:39:11: Das finde ich nochmal ganz, ganz wertvollen Tipp.

00:39:13: Habe ich so selber auch noch nicht gehört und den finde ich gerade ganz wichtig.

00:39:17: Deswegen möchte ich Ihnen einmal an der Stelle ganz besonders rausstellen,

00:39:22: dass man das darf und dass wir das dürfen und dass das nicht mit Angst verbunden sein muss, sondern dass das ein gutes Recht von uns ist, von allen Menschen, dass wir auch kleine Forderungen stellen dürfen.

00:39:35: Kontext Schule.

00:39:36: Also das, was du gesagt hast, das, das werden wir zu lange warten, dass man so ein bisschen gegeneinander aufwägt.

00:39:41: Wenn ich sehr früh reagiere, wie gesagt, gibt es eine gewisse Möglichkeit, dass es sich dann eben doch nochmal erledigt oder die Unterstützung nicht mehr benötigt wird.

00:39:51: Gut, dann sagen wir sie halt ab.

00:39:52: Welch schöner Grund.

00:39:53: Und immer bitte dann sofort absagen, wenn ich merke, ich brauchte jetzt nicht und warte nicht bis zum Termin hin, sondern es geht ja auch um Termine für andere Kinder.

00:40:00: Ja.

00:40:01: Oder ich sage, ja, ich habe das Gefühl, es hat sich getan, vielleicht nehme ich einen Termin wahr und bespreche ich das dort auch noch mal und bekomme ihn auch noch mal aus fachlicher Richtung.

00:40:09: Die Bestätigung sieht jetzt erst mal gut aus hier.

00:40:12: Auch das, wenn ich trotzdem irgendwie unsicher bin, ist das jetzt nur kurz so.

00:40:16: Manchmal geht es im neurodivagenten Kontext.

00:40:18: Unsere Ergotherapeutin hat gesagt, die drehen viel mehr Schleifen, diese Kinder, dass man für so einen kurzen Moment denkt, oh, hat sich erledigt.

00:40:26: Zwei Wochen später sieht es dann doch eben nochmal ganz anders aus.

00:40:29: Dann ist ja auch völlig okay, so ein Termin mal wahrzunehmen und das anzusprechen.

00:40:32: Oder eben auch, dazu hat unsere Ergotherapeutinnen auch immer geraten, oder auch eine Verordnung mal, also bei uns sind das acht oder zehn Termine, ich bin nicht ganz sicher gerade, die mal einmal durch zu durchlaufen.

00:40:45: Ein bisschen sich anzuschauen, dann hat man eben auch nochmal einen viel engeren Blick auf das Kind, als das in der kinderärztlichen Praxis der Fall ist, kriegt auch nochmal da Feedback.

00:40:54: Und wenn dann klar ist, okay, ich glaube, das ist in Ordnung so, wir können das jetzt selbstständig weiterlaufen lassen, dann ist es auch okay.

00:41:03: Auf der Seite sind eben die Risiken... überschaubar, sag ich mal, wenn wir in Anführungsstrichen zu früh oder in Anführungsstrichen uns Unterstützung suchen, die sich dann vielleicht doch nicht als so riesiger Bedarf herausstellt, während auf der anderen Seite, wenn wir zu lange warten, sich ganz andere Themen auftun können.

00:41:25: Und ich sehe das so oft, dass dann Kinder, also dass man sagt, ja, wir gucken mal, wie es in Schule wird und dann.

00:41:32: Wenn man dann erstmal Schule laufen lässt, dann wird Lehrkräfte erstmal beobachten müssen, was viele Kolleginnen und Kollegen ganz ganz verantwortungsbewusst tun.

00:41:41: Und dann geht diese ganze Unterstützungsreihe erst los mit Wartezeiten und so.

00:41:48: Was sich da schon in so einem Kind geformt hat und wie viele zusätzliche Themen sich damit dann schon auftun können, das darf man echt nicht unterschätzen.

00:41:56: Deswegen, wenn man es so gegeneinander abwägt.

00:41:59: ist auf der einen Seite, der in Einführungsstrichen Worst Case echt überschaubar, auf der anderen Seite hat es aber doch weitreichendere Konsequenzen.

00:42:10: Und deswegen finde ich es total wichtig, wie du sagst, sich zu trauen, früh für das Kind einzustehen, auch hartnäckig zu bleiben, wenn das der Fall ist oder wenn ich jetzt merke, das kenne ich auch aus dem Umfeld, ich komme in bestimmte Therapiebereiche einfach noch nicht rein.

00:42:29: dann sich Dinge zu suchen, die man eben dann schon angehen kann.

00:42:32: Bestimmte Therapieformen kann man ja auch ohne eine Verordnung hier in Deutschland zumindest bekommen.

00:42:38: oder ich kann schon mal in eine Familienhilfe gehen und da einfach mal nachfragen, einfach damit ich noch mehr Stimmen sammle, die ich vielleicht dann auch wieder an die entsprechenden Stellen mitnehmen kann.

00:42:49: Genau, ich kann da auch vielleicht noch mal was dazugehen, vielleicht Input auch für andere Therapeuten innen.

00:42:53: Ich habe da immer in meiner Arbeit auch geschaut, dass ich eins, zwei Termine pro Woche in Geübrig hatte oder wenn was ausgefallen ist, dass das Beratungstermin auch waren, also präventive Gespräche.

00:43:03: Dann teilweise, wenn das jetzt nicht von der Kasse gezahlt wurde, musste das natürlich dann auch selbst bezahlt werden.

00:43:08: Aber wo wir einfach, wo ich mit nur mit den Eltern, also keine Therapie per Sees oder wo mit den Eltern einfach die Themen besprochen wurden, einfach mal zu örtern, Wir sind wieder wirklich auf eine Therapieliste, das sind das jetzt Themen, die wir jetzt im Rahmen der Ergotherapie zum Beispiel behandeln können, wo einfach diese Unsicherheiten aus dem Weg geschoben werden, wo ich dann weiß, okay, da muss ich jetzt nochmal mehr nachhaken bei meinem Arzt, bei meiner Ärztin oder wo ich dann einfach ein bisschen ein paar Sachen mit an die Hand gekommen.

00:43:38: Das heißt nicht Therapie am Kind, sondern wirklich mit den Eltern ein Beratungsgespräch.

00:43:43: Das ist wirklich als beratende Rolle.

00:43:45: Und das kann vielen Helden auch uns Therapeutinnen einfach um unsere Wartelisten ein bisschen zu sondieren und auszugleichen.

00:43:52: Und nicht alles, wenn ich jetzt immer einen Anruf habe, okay, setze ich auf die Warteliste und fertig.

00:43:56: Und dann kommen die dann zur Therapie und dann gehe ich eigentlich ... Ist das jetzt kein Fall für die Erotherapie?

00:44:02: Wenn ich das am Telefon zum Beispiel aushöre, habe ich das dazu gemacht, dass ich die dann zu einem Gespräch eingeladen habe, wenn die dazu bereit waren.

00:44:09: Teilweise gibt es auch bei uns in Österreich zumindest, wo man eine Befundung zum Beispiel machen kann, ohne anschließender Therapie.

00:44:17: Das gibt es auch mittlerweile.

00:44:20: Ich weiß nicht, wie es heißt in Deutschland ist.

00:44:22: Ich bleibe da, bin nicht zu wenig informiert.

00:44:24: Aber ansonsten war noch das Schlupflog mit diesem Beratungsgespräch ohne Kind.

00:44:29: Und ich finde, dass das für uns gearbeitet, dass Therapeuten, dass wir da einfach uns selbst auch eine Entlastung bringen und den Eltern in Entlastung bringen.

00:44:38: Megatipp.

00:44:39: Danke.

00:44:39: Also ich weiß das auch.

00:44:40: Menschen aus dem therapeutischen Kontext hier zuhören und deswegen ist es bestimmt ein sehr, sehr wertvoller Impuls.

00:44:46: Vielleicht kann man aber auch von der Elternseite ganz... Spezifisch darum bitten zu sagen, ah, wir haben ja so ein Thema.

00:44:52: Wenn Kapazitäten da sind, würden wir uns freuen über ein kurzes Feedback-Gespräch, ob wir überhaupt ein Fall für die Erkoterapie sind.

00:44:59: Genau, oder einfach darum zu fragen, nur eine Stunde vielleicht, wenn mal jemand ausfällt oder so, auch kurzfristig, dass man das anbieten sagt, wenn kurzfristig wer ausfällt, dann würde ich das gerne nehmen.

00:45:07: Einfalls Beratungsgespräch, keine Therapie, sondern ein Beratungsgespräch.

00:45:12: einfach für sich selbst auch einfach um Unsicherheiten aus dem Weg zum Räumen.

00:45:15: Genau.

00:45:15: Und wie du sagst auch im Mehrwert für die Praxis, weil man eventuell dann nicht auf die Warteliste wandert und die ein bisschen freier bleibt.

00:45:23: Ich würde noch mal ganz kurz so ein, zwei Dinge zusammenfassen am Ende des Gespräches.

00:45:28: Wir haben ja über individuelle Entwicklung gesprochen, warum es durchaus sinnvoll ist, gewisse Zeitfenster zu setzen, Grenzsteine zu setzen, um dann eben auch nicht zu verpassen einem Kind, das braucht, die entsprechende Unterstützung zukommen zu lassen.

00:45:43: Wir dürfen viel, viel mehr auf individuelle Entwicklung vertrauen.

00:45:47: Haben wir ganz ausführlich am Thema Stifthaltung, glaube ich, gesehen.

00:45:51: und dass das nicht nur ein netter nice to have Menschenzug ist, individueller Entwicklung zu vertrauen, sondern dass das wirklich auch, wie du sagst, lest euch bitte ein, dass das Fundament hat an vielen Stellen, bestimmte Dinge abwarten zu können oder von vornherein mit der Haltung laufen zu lassen.

00:46:13: Da darf auch Individualität rein.

00:46:14: Wir brauchen nicht das eine große, wie sagt es das schön, schöne Ziel.

00:46:20: Was ist schön überhaupt?

00:46:21: Und wenn wir dann aber das Gefühl haben und da, glaube ich, möchten wir beide Eltern bestärken, also nicht beide Eltern, sondern wir beide wollen Eltern bestärken, dass das eigene Bauchgefühl was wert ist.

00:46:35: Und das, wenn wir mehr als einmal an den Punkt kommen, irgendwie.

00:46:42: Nee, irgendwie habe ich hier das Gefühl, ich muss auf etwas genauer schauen, ich brauche Unterstützung, dann lieber früh agieren, lieber früh ansprechen, auch hartnäckig bleiben, wenn das nicht in Runde eins ernst genommen wird und sich so zu versuchen in diese Hilfssysteme reinzubringen, was, das wissen wir beide, nicht immer ganz einfach ist.

00:47:05: Habe ich das so in deinem Sinne zusammengefasst?

00:47:08: Ja, definitiv.

00:47:09: Ich hätte nur eine kleine Sache, die mir jetzt einfach noch am Herzen liegt oder da, wo ich weiß, dass das viele, weil ich glaube da ist, das ist vielleicht ein ganz befriedigender Stifthalt, wo ich dann einfach lerne oder wo ich dann weiß, ich kann mein Kind ein bisschen befähigen und ein bisschen leiden auch in den Entwicklungen der Individuellen, dass dieses Unteranfang sein fördern.

00:47:32: von Stifthaltung, weil viele Kinder haben am Anfang eventuell den Stift noch in der Faust.

00:47:37: Ein Faustgriff erfüllt diese Sachen, die ich am Anfang gesagt habe, dass man wirklich ganz präzise schreien kann und dass das Schriftbild dann läserlich wird und dass das nicht verkrampft ist.

00:47:45: Das erfüllt ein Faustgriff meistens nicht, dass dieser Funktional dann ist.

00:47:50: Da kann ich trotzdem mit meinem Kind im Verlauf.

00:47:51: am Anfang lasse ich mein Kind mal machen.

00:47:53: Ich kann mein Kind einfach mal tun lassen und schauen, wie die Entwicklung verläuft.

00:47:57: Aber wenn jetzt zum Beispiel nach einem Jahr immer noch in der Faust gemahlen wird, ich gebe jetzt extra keinen Alter an, sondern wenn ich sage, das Kind fängt an zu malen und malt jetzt einen Ja.

00:48:05: Und da ändert sich jetzt nichts, wie das Kind eine Stift anfasst, auch wenn die verschiedenste Stifte anbietet.

00:48:09: Also dass sie es auch in meinen großen Tipps verschiedene Stifte zuhause haben.

00:48:12: Vom Buttstiften über Fittstifte, dick und dünn und verschiedenen Breitkern, Sexkern, Drund, was auch immer, dass die Kinder sich probieren können.

00:48:19: Kurze Stifte, lange Stifte.

00:48:21: Schwere Stifte.

00:48:22: Und dass ich dann mit den Kindern mal hingehe und schaue, dass wir einfach so vergleichen.

00:48:27: Ich halte den Stift mit den Fingern, weil der Tante oder der Papa oder der Bruder oder wie ich immer halte den Stift auch mit den Fingern.

00:48:34: Kannst du das auch?

00:48:35: Magst du mal probieren, wie sich das für dich anfühlt?

00:48:38: Also nicht zu sagen, ich zeig dir, wie der Stift jetzt richtig zu halten geht, sondern dass ich sage, sollen wir mal testen, wie sich das für dich anfühlt, wie sich das anspürt.

00:48:48: kannst du den so aufnehmen, machst du das mal probieren, also einfach nicht zu sagen, was jetzt richtig ist, sondern einfach dieses Leiden und spüren lassen.

00:48:55: Und wenn das Kind den Stift dann nimmt, oder man kann auch fragen, was will ich in dir mal so reingeben in die Hand, aber ohne jetzt gewisse Finger raufzugeben, sondern einfach nur, dass ich sage, die Finger spixen, berühren den Stift und dann das Kind mal spüren lassen.

00:49:08: Wie spürt sich das denn jetzt dann?

00:49:10: Kannst du damit mal einen Strich machen oder was hinkritzeln?

00:49:13: Gar nichts haben, jetzt mal was oder schreib deinen Namen.

00:49:16: Da jetzt gar nicht in den Zusäher reingehen.

00:49:21: Aber dass sich die Kinder einfach Anleite reinzuspüren, wo ist dann der Unterschied?

00:49:25: Wie kann ich was ganz was Kleines kritzeln?

00:49:27: Ist das jetzt ein Unterschied, wenn ich jetzt jetzt was austaue oder wenn ich jetzt mit den Fingerspitzen was Kleines kritzle?

00:49:33: Merkst du deinen Unterschied?

00:49:34: Also diese Kinder, die Kinder einfach zu befähigen, reinzuspüren und reinzudenken.

00:49:40: Und einfach auf diesen so einen kommunitiven Weg eigentlich über Denkprozesse das dann anzubahnen.

00:49:45: Und da kann ich die Kinder schon zu Hause ein bisschen unterstützen.

00:49:47: Wenn ich merke, in der Stifthaltung ändert sich jetzt wirklich gar nichts.

00:49:50: Nur als schneller Tipp, der war jetzt nicht schnell, der war jetzt doch lang.

00:49:57: Aber wichtig, weil es wirklich viele, weil ich das ganz häufig ausfahre, bekommen, dass sich die Kinder schon lenken kann, aber wir wollen nicht betiteln, was richtig ist.

00:50:06: Was sich richtig anfühlt für ein Kind.

00:50:07: kann nur das Kind fühlen.

00:50:09: Das können nicht wir fühlen.

00:50:10: Wir können sie begleiten und schulen und leiten, genau.

00:50:15: Welch starker Satz am Ende.

00:50:16: Wir dürfen Kinder ein bisschen lenken, aber wir wollen nicht sagen, was richtig oder soll.

00:50:19: nicht sagen, was richtig ist.

00:50:20: Das finde ich... finde ich nochmal eine ganz wertvolle Perspektive, die, glaube ich, gut aufmacht, worum es in dieser Begleitung geht.

00:50:27: An der Stelle ist mir noch eine Sache wichtig, verschiedene Stifte anzubieten ist natürlich eine ganz tolle Sache und finde ich absolut richtig.

00:50:36: Jetzt ist es ja manchmal ein finanzielles Thema bei Familien.

00:50:38: Ich finde, da darf man dann auch gerne in die Kooperation mit den Kitas gehen, die ja vielleicht einfach nochmal ein anderes Repertoire an solchen Materialien zur Verfügung haben und vielleicht auch da in einen wertvollen Austausch zu gehen, wenn man jetzt für sich selber das zu Hause nicht leisten kann oder sowas mal auszulagern als Geschenke, denn das ist ja einfach so, dass das manchmal auch mit finanziellen Ressourcen zusammenhängt, nicht das ganze Repertoire auffahren zu können einfach und froh zu sein, dass man wenigstens so eine Packung Bundstifte irgendwie zur Verfügung stellen konnte.

00:51:08: Ein Kontext, den man einfach mal so ein bisschen mitdenken muss, aber dafür finde ich einfach wirklich Kitas eine super Sache, die am meisten eben anders aufgestellt sind.

00:51:17: Und wo man eben mal fragen kann, ich beobachte zu Hause das und das.

00:51:20: Wer es mal möglich, dass ihr vielleicht mal schaut, wenn mein Kind tuscht oder wenn es die Wachsmaler in der Hand hat oder was auch immer, wie es das macht, das wird mir total helfen.

00:51:30: Erstens ist das ein schöner Moment für Erzieherinnen, weil das natürlich... einfach ihre Beobachtungsgabe und auch ihre Einschätzung wertschätzt.

00:51:38: Das ist super hilfreich und gleichzeitig unterstützt es halt mich in meinen finanziellen Grenzen vielleicht, das nicht alles zur Verfügung stellen zu können.

00:51:48: Das ist

00:51:49: eine super Idee.

00:51:50: Das

00:51:51: ist eine super Idee.

00:51:51: Also das mit der Kita, Kindergarten, Schule oder dann auch mit anderen Eltern.

00:51:56: Also aus der Familie, dass ich da vielleicht Stifte durchtausche, dass ich einfach immer so eine Sammelbox habe oder sage, welches Stift hast du, welcher habe ich, kann ich dir ein paar von meinen geben, gibst du mir ein paar von deinen und viel Stift zu tauschen, was das ja durchtauscht.

00:52:07: Das muss ja nicht ein ganzes Set sein, das man es so vielleicht macht.

00:52:10: Das ist auch meistens ein Tipp von mir, aber das mit der Kita finde ich auch toll, dass man da einen Austausch geht oder sagt, kann ich, eventuell können die auch einen Stift ausbohren, dass ich sage, okay, kann ich den mal mit nach Hause nehmen, wo mein Kind gut klackt und dass wir das... Mal anschauen können zu Hause, dass ich das selbst entgegte komme.

00:52:25: Ja, und ich beide ist richtig toll.

00:52:27: Ja, eine Perspektive, die einfach auch immer wichtig ist, dass die einfach Sicherheit hat.

00:52:33: Liebe Silvia, ich danke dir, dass wir über dieses wahnsinnig wichtige Thema sprechen konnten.

00:52:38: Ich glaube, wir können damit Bücher füllen und ich glaube, es wurden Bücher damit gefüllt, sehr viele sogar.

00:52:44: Das ist natürlich... Nein, unbedingt ganz, ganz wichtig.

00:52:47: Das ist natürlich in so einer Folge nicht möglich, aber ich glaube, wir haben ganz gut die Haltung klar gemacht, um die es hier geht und auch an die Hand gegeben, wann wir dann eben dort... doch, agieren und reagieren können.

00:53:00: Man merkt, wie wichtig dir dieses Thema ist.

00:53:02: Und ich liebe es, Menschen zuzuhören, die für ihr Herzensthema sprechen und die sich in der Tiefe da eingearbeitet haben.

00:53:08: Das mag mein Gehirn sehr, sehr gerne.

00:53:10: Wir sprechen ja gleich, das wisst ihr jetzt, liebe Zuhörende nicht.

00:53:14: Oder wusst ihr es vielleicht noch nicht?

00:53:15: Wir sprechen jetzt gleich weiter nach einer kurzen Pause.

00:53:18: Ihr hört diese Folge, die wir jetzt noch zusammen aufnehmen, aber erst in einer Woche.

00:53:24: Und das heißt, wir verabschieden uns jetzt einmal ganz kurz von euch.

00:53:27: Ihr müsst jetzt eine Woche auf uns warten, aber Silvia und ich müssen nicht lange aufeinander warten.

00:53:31: Wir sprechen jetzt gleich weiter.

00:53:33: Freut euch auf diese nächste Folge, die wir aufnehmen.

00:53:35: Denn es ist ein Thema, das uns beiden, glaube ich, sehr, sehr, sehr viel Freude bereitet.

00:53:41: Silvia,

00:53:42: bis gleich

00:53:43: und euch anderen bis dahin.

00:53:46: Und zu guter Letzt natürlich noch ein herzliches Dankeschön an Jakob Jens und Voice-Up Productions

00:53:52: für die

00:53:52: Bearbeitung

00:53:53: und die Produktion

00:53:54: dieser

00:53:55: Folge.

00:53:57: Ein Kopf voll Gold, was Neurodivagente Kinder brauchen und wie wir sie stärken können.

00:54:05: Ein Kopf voll Gold!

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