53. "Gold to Go" Neurodivergente Kinder und Ferienanfänge
Shownotes
Der Übergang von KiTa/Schule in die Ferien kann ganz anders aussehen, als unsere elterliche Katalogvorstellung.
Statt gemütlichen Morgen, Zeit und Muße gibt es eher miese Laune, Langeweile-Überforderung und Geschwisterstreit. In dieser Folge sprechen wir mal über die Gründe für diese trubeligen Tage und ich gebe ein paar schnelle Impulse, wie wir damit leichter umgehen können.
Zur angesprochenen Folge über Urlaube: 🔗 https://open.spotify.com/episode/5TvwA4KmcvRl2UQXJESNnL
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hi und herzlich willkommen zu dieser letzten Goldtogo-Folge im Monat März.
00:00:04: Kein Schreck kriegen, aber ich musste diesen Monat mal ganz explizit erwähnen!
00:00:08: Denn ich weiß sehr, sehr genau das wir gerade März haben, dass wir Ende März habe weil ich in wenigen Tagen mein Buch abgeben muss Und das ist auch das Stichwort.
00:00:18: Ich hatte ja in der letzten goldtogo Folge darüber gesprochen Dass ich ein drittes Ratgeberbuch schreibe einen dritten ratgeber.
00:00:27: Und da mich in der Abgabephase befinde, weswegen hier vielleicht die gängigen Impulse, die wir in diesem Gold to Go Folgen ja mal uns genauer anschauen oder fragen, wie wir hier genau erklären.
00:00:39: Dass sie jetzt vielleicht etwas kürzer ausfallen, bis ich dann endgültig das Manuskript abschicken kann und wieder so was wie ein normalen Alltag habe.
00:00:54: Ein Kopf voll Gold!
00:00:57: Was Neuro-Divagente Kinder brauchen?
00:00:59: Und wie wir sie stärken können.
00:01:05: Eine weitere Sache, die ich unbedingt noch ansprechen möchte bevor wir uns dem heutigen Thema widmen ist das Thema Werbung.
00:01:12: Darüber habe auch in der letzten To Go Folge gesprochen und ich möchte euch sehr danken für euer Absolut Verständnisvolles, liebes und ehrliches Feedback dazu.
00:01:21: Für die allermeisten ist es überhaupt gar kein Thema dass das hier stattfindet damit eben dieser Podcast so weiter auch erhalten werden kann Und ich dieses Angebot weiter zur Verfügung stellen kann.
00:01:31: Es gab die kleine Bitte Die Werbung doch so zu platzieren Dass ihr nicht mitten im Satz irgendwie auftaucht und den Satz so zerflügt.
00:01:40: Das ist natürlich immer das Ziel.
00:01:43: Es kann immer mal wieder dazu kommen dass da vielleicht sich eine Verschiebung ergibt, dann gerne zurückmelden.
00:01:50: Aber darum bemühen wir uns natürlich und auch weiterhin gilt es wenn ihr doch mal merkt dieser Werbepartner oder diese Werbung finde ich jetzt irgendwie doch nicht so ganz passend, dann dürft ihr mir das natürlich sehr gerne zurückmelden.
00:02:04: Wie gesagt es läuft hier ein bisschen wie ihr das bei YouTube kennt.
00:02:07: also ich bin nicht im Austausch mit diesen ganzen Werbepartner in die Stadt finden sondern es gibt quasi eine gewisse Werbefläche in diesem Podcast und da werden einfach Ja, bestimmte Einspieler so reingespielt sozusagen und ich habe da aber nicht jedes Mal die genaue Auswahl.
00:02:28: Was?
00:02:29: Ich konnte nur vorher auswählen welche Themen hier auf gar keinen Fall stattzufinden haben und konnte ein bisschen oder eigentlich auch ein bisschen stärker eingrenzen was sich mir hervorstellen kann und ich finde bisher passt es sehr gut.
00:02:39: sollte das mal nicht der Fall sein für euch frei dass wirklich ja ehrlich als Feedback zu geben.
00:02:50: Und jetzt starten wir mal in die heutige Folge, die ja quasi frisch aus meinem derzeitigen Alltag kommt und ich einfach als Impulzi mal platzieren möchte.
00:03:00: Und das ist das Thema Neurodivergente Kinder-und Ferienanfänger.
00:03:05: Bei uns haben die Osterferien gerade in dieser Woche angefangen.
00:03:08: Wir sind auch bereits im Familienurlaub selbstverständlich an einem bekannten Ort, weil das Urlaub auf jeden Fall etwas entspannt.
00:03:18: Ich habe auch schon einen Interview aufgenommen zum Thema neurodivergente Kinder und Urlaub machen.
00:03:24: Das würde ich noch mal verlinken.
00:03:25: dieses Gespräch da geht es um Schwerpunkt.
00:03:27: darum heute möchte ich wirklich nur als kleinen Impuls Übergang hinweisen aus dem Ja-Kita-Schul oder sonstigen Alltag hin in die Feriensituation.
00:03:41: Und ich weiß, dass das für mich als Mutter gerade als Mutter ein multivergenter Kinder lange Zeit echt ein Knackpunkt war und ein Thema war, denn ich bin natürlich Was heißt natürlich, ich bin einfach mit bestimmten Erwartungen in die Ferien gestartet.
00:03:59: Ich kann mich sehr ... in meine eigenen Feriengefühle als Kind und Jugendliche hineinversetzen.
00:04:06: Dieses Jaas geht los raus aus Schule, die so gar nicht für mich gemacht ist.
00:04:11: ein bisschen mehr Freiraum, ganz viel Zeit für meine Freundinnen oder für meinen Biorhythmus, sofern das eben möglich war.
00:04:23: Und... Ich habe selber auch eine total schöne Vorstellung davon, wie wir so mit den Kindern quasi im Schlafanzug beim Frühstück sitzen oder das Elternteil.
00:04:35: Dass wenn noch Arbeitszeit ist die Kinder in dem Fall am Vormittag hat und dass war eine ganz klare Widerspruch.
00:04:47: So ist irgendwie Bilderbuchvorstellung in meinem Kopf und wie wir uns einfach freudig in diese Familien auszeitstürzen, ganz egal ob wir wegfahren oder zu Hause sind.
00:04:58: Und dann, dann kickt die Realität!
00:05:02: Die sieht bei uns oft so aus dass ein Übergang einfach ein Üergang Und mit all dem kommt, was Übergänge im Kontext Neuridivagent so mit sich bringen.
00:05:12: Also ganz viel Emotionen, ganz viel Unruhe, Anspannung, ganz viele Geschwisterstreit... Ganz viel Überforderung mit der fehlenden sonstigen Alltagstruktur und Gepaartan mit den Fragen Was soll ich jetzt machen?
00:05:31: Mir ist langweilig?
00:05:32: usw.. Gerade jetzt vor den Osterfern ist es in unserem Bundesland so, dass es eine wahnsinnig lange lange lange Spanne an Schulzeit gab.
00:05:44: Das ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich und Niedersachsen ist eins der Bundesländer in denen diese Spanne am längsten ist.
00:05:50: das heißt wir haben den Start nach den Weihnachtsferien und dann bis jetzt eigentlich keine Pause mehr.
00:05:57: Auch nicht eine Woche Faschingsfern oder Winterfern oder irgendwas, sondern wir haben lediglich zwei freie Tage Nacherheit der Zeugnisse und ja die sind schon mal besser als nichts!
00:06:08: Aber auf jeden Fall für viele gerade für viele junge Kinder aber sicher auch für Jugendliche all zu viel Auszeit in dieser langen Spanne.
00:06:17: Dementsprechend sind diese ein, zwei Wochen vor den Osterferien sowieso schon echt immer herausfordernd.
00:06:23: das empfinde ich als Lehrkraft so.
00:06:25: es gibt viel mehr Konflikte die Luft ist einfach raus.
00:06:28: die Kinder haben viel mehr Regulationsbedarf viel mehr Begleitungsbedarf und ich versteh's total.
00:06:35: und gleichzeitig ist es natürlich aber auch immer die Zeit in der natürlich noch irgendwie Tests und Arbeiten und Klausuren untergebracht werden also Insgesamt eine ziemlich enge getaktete und knüllige Zeit, sage ich dazu immer.
00:06:49: Und ja dann kommt dieser Übergang es ist ne große Freude vielleicht auf die Ferien da, auf diese Auszeit.
00:06:56: Gleichzeitig sind wir auch noch gepaart auf dem Jahreszeitenübergang Es wird wärmer, es wird heller Die Sonne wird intensiver Auch das ist nochmal eine andere Reizumgebung für viele Neurodivagente Kinder und da kommt dann viel zusammen.
00:07:09: Und diese ersten Tage gestalten sich in der Regel, in viele Richtungen entweder im kompletten Runterfahr-Modus also das gar nicht wirklich viel geht oder in sehr explosiven Modi.
00:07:21: und ja mit beidem musste ich persönlich als Mutter erst mal hier lernen umzugehen bzw vor allen Dingen lernen es anzunehmen dass das so ist.
00:07:33: und es wäre auch mein erster wichtiger Impuls an dieser Stelle zu akzeptieren und eine gewisse realistische Erwartungshaltung an diesen Übergang aufzubauen, hat mir tatsächlich am allermeisten geholfen.
00:07:46: Also mal wieder weg von dieser Hollywood-Reifenbilderbruchvorstellung!
00:07:49: Mal wieder weg davon dass das eben auch in bestimmter Art und Weise aussehen muss sondern sagen okay das ist einfach eine kritische kurze Phase Begleitung und die kann sehr emotionsintensiv laufen.
00:08:11: Und sich darauf innerlich einzustellen, ist ja manchmal oder sehr oft eigentlich schon die halbe Miete weil einfach dann nicht diese krasse Erwartungsentäuschung dazu kommt aus der heraus man vielleicht nicht so agiert und nicht das Elternteil ist dass man eigentlich gerne wäre.
00:08:30: Und dann gibt es so ein paar weitere Dinge, die den Übergang ein bisschen leichter machen, indem zum Beispiel klar besprochen wird.
00:08:38: Okay?
00:08:40: Was kommt in diesen ersten Ferientagen auf uns zu?
00:08:44: Meist sind das die, die wir noch mal sehr bewusst... Planen.
00:08:47: Also wir gehen nicht von, okay es ist Action.
00:08:50: letzte Klausuren werden geschrieben.
00:08:53: Wir haben den vollen Terminkalender hinzu.
00:08:55: Wir haben gar keine Termine, wir haben keinen Alltagsrahmen, keine Spur und wir leben einfach irgendwie gemütlich in den Tag hinein.
00:09:06: dieser Sprung ist einfach zu groß.
00:09:09: also sind die ersten Ferientage in der Regel auch noch mal deutlich strukturiert.
00:09:15: Es gibt feste Abläufe, wir visualisieren die auch auf unserer Familientafel wo eh so Termine und Essenspläne und all diese Dinge drauf sind sodass einfach schon klar ist okay was kommt danach?
00:09:28: Und wir fahren sozusagen langsam runter.
00:09:31: ich denke dabei immer an meine Sportlerinnen Vergangenheit.
00:09:35: Ich war Sprinterin Und da ist es ja auch so, wir sprinten, sprinten und sprinten.
00:09:40: Und dann ist ja nicht die Ziellinie immer bleibt stehen oder so was?
00:09:44: Sondern man läuft wirklich noch ein ganzes Stück weiter, läuft aus und kommt langsam zum Stehen.
00:09:51: Einfach weil das andere körperlich gar nicht ging also einfach abrupt stehen zu bleiben oder es vielleicht mit einem gewissen Verletzungspotenzial einhergehen Und weil es einfach auch für den Körper wichtig ist, kurz in diesem neuen Zustand aus absoluter Oberleistung in Ruhe zu kommen.
00:10:11: Das brauchen Übergang sozusagen.
00:10:13: Es braucht ein langsames Ankommen im neuen Ruhezustand und daran denke ich mal, dass ein inneres Bild das sich dann einmal habe man kann nicht nach einem Sprint akut stehen bleiben.
00:10:24: Es brauche des langsame runterfahren und Kinder müssen daran begleitet werden meine Kinder auf jeden Fall.
00:10:34: Also der erste Impuls annehmen, der zweite zu schauen wie diese ersten Ferientage strukturiert sind und die vielleicht eben noch mit so einem etwas festeren Rahmen besprechen damit das Kind langsam oder die Kinder langsam in dieser neuen Phase ankommen können.
00:10:51: Wir machen es manchmal auch so dass wir wenn wir uns gerade leisten können, den Urlaub zu fahren oder irgendwie die Kapazitäten dafür haben.
00:11:00: Das wird es tatsächlich manchmal da hinlegen in den Sommerferien nicht.
00:11:06: Da legen wir das aus bestimmten Gründen ja an das Ende der Sommerferie.
00:11:10: Aber jetzt werden Osterferien sind wir wirklich quasi am ersten Ferientag losgefahren und das macht diesen Übergang nicht unbedingt leichter aber es schafft für mich als Mama und für meinen Mann als Papa eine andere Umgebung, um diesen Übergang zu begleiten.
00:11:28: Wir sind gerade an einem Ort, wofür Essen gesorgt ist, wo wir nicht groß noch Haushaltsarbeit haben.
00:11:34: Wir haben ja einfach vollen Versorgungen und können uns komplett auf die Begleitung der Kinder einlassen, die trotzdem sehr intensiv ist, die sehr emotionsgeladen ist.
00:11:45: Aber wir haben hier einfach eine andere Möglichkeit uns darauf einzulassen, weil viele andere Aufgaben dafür wegfallen.
00:11:53: Das ist natürlich nur ein Hinweis und einen Impuls wenn man eben die Möglichkeit hat in den Urlaub zu fahren oder irgendwie wegzufahren in sich eine Auszeit zu nehmen.
00:12:04: Für uns bewährt es sich an dieser Stelle das wirklich sehr früh zu tun um einfach Unterstützung zu haben, wenn diese ersten Übergangstage kommen Wie wir dann diese ersten Tage nochmal so gestalten, dass sie eben noch ich sag mal Termine beinhalten oder das dann auch irgendwie ein gewisser Alltagsrahmen da ist.
00:12:24: Das kann sehr individuell sein indem wir wirklich ganz konkret Aktivitäten planen, Auslüge planen Dinge zu Hause planen.
00:12:32: wenn jetzt Auslöge vielleicht eine zu große Anforderung sind Also zum Beispiel sagen okay, dann spielen wir das und das Gesellschaftsspiel oder wir setzen das oder das kreative Projekt um.
00:12:45: Oder an der Stelle gehen wir in den Garten oder springen Trampolin oder was auch immer oder wir fahren einen Kaufen vielleicht gibt es eine Verabredung mit einer Freundschaftsbezugsperson wie auch immer.
00:13:00: Das wird sich sehr, sehr individuell gestalten.
00:13:04: Wir haben ja ein Kind das dann gerne so Bewegungsaktivitäten möchte.
00:13:08: Ein Kind das gerne kreative Sachen dann irgendwie umsetzt oder gerne tatsächlich auch manchmal so Orgasachen mitmacht.
00:13:15: Irgendwie ein Paket zu post bringen und das sind die Dinge, die wir da formulieren.
00:13:20: Und wenn all diese Dinge geschafft sind, und diese Tage rum sind die Ersten.
00:13:27: Und alles mal so raus ist und sich gesetzt und gelegt hat dann wird es meistens besser.
00:13:34: Dann sind wir alle angekommen und können tatsächlich die Ferien ein bisschen auch genießen – auch sogar ein bisschen mehr!
00:13:44: Denn man muss ja schon irgendwie auch sagen das Kita Schule nicht immer der einfachste Kontext ist, wenn man neurodivagent ist.
00:13:53: Und für viele Kinder sind die Zeiten zu Hause ganz, ganz wichtige Safe Space-Zeiten.
00:13:59: Und umso mehr ist es manchmal so, dass man da vorsetzt, drahtlos davor sitzt und sagt also du willst nicht in Schule.
00:14:05: aber hier sind wir auch gerade schwierig.
00:14:07: Was denn nun?
00:14:10: Und da hilft es wie gesagt sich einfach vor Augen zu führen das hier der Übergang das ist was grade so schwierig ist auch wenn man sich trotzdem auf die Ferien freut und Lust drauf hat.
00:14:22: eine Sache, die ich dann an der Stelle zum Schluss noch mitgeben möchte bzw.
00:14:26: als Vorletztes mitgeben will.
00:14:28: Ich habe lange gedacht dass für meine Kinder Ferien was doof ist und sie das gar nicht so schön finden wie ich vielleicht Ferien fand weil sie eben am Anfang in diesen intensiven Emotionen sind sich oft streiten und also wirklich die Familienkonstellation ja angespannt ist.
00:14:49: in alle Richtungen hab ich immer gedacht, auch wenn wir so in Urlaub fahren und sich das so zeigt.
00:14:54: Ja, das genießen die doch gar nicht!
00:14:57: Das finden die doch garnicht gut.
00:14:58: Die bauen ein total negatives Bild zu Ferien auf.
00:15:02: Dass es irgendwie mit Streit-, Anspannung- und Überforderungen verbunden ist.
00:15:07: Und darüber habe ich gerade mit meinen älteren Kindern dann mit der Zeit tatsächlich sehr offen mal gesprochen und für sie nehmen das überhaupt nicht so
00:15:16: wahr.".
00:15:17: Also falls euch diese Gedanken auch so ein bisschen umtreiben, geht gerne mal ins Gespräch mit euren Kindern.
00:15:24: Die nehmen das so gar nicht wahr.
00:15:26: die weil die vielleicht viel eher dieses Gefühl wahrnehmen aus jetzt muss es alles raus und ist vielleicht auch anstrengend dass es jetzt mal alles raus muss und das kracht jetzt einmal.
00:15:36: aber Ich finde ja total gut, dass ich das hier rauslassen kann.
00:15:40: Dass ich mich nicht verstecken muss.
00:15:41: Dass sich nicht maskieren muss.
00:15:43: Das ich nicht überlegen muss, kann ich dies oder das.
00:15:46: Kann ich jenes von mir gerade preisgeben?
00:15:49: Deswegen kann auch eine Situation, die für uns Eltern vielleicht echt nicht einfach ist oder wo wir denken.
00:15:54: Hey!
00:15:54: Wir haben noch als Ferien.
00:15:55: Wollen wir das nicht alles so wie gemütlicher und entspannter gestalten?
00:15:58: Was ist denn jetzt gerade?
00:16:01: Dass es für Kinder auch wenn das nicht im ersten Moment so aussieht mit einem positiven Gefühl verknüpft ist war für mich auf jeden Fall sehr, sehr wertvoll dass einmal in der Perspektive so von meinen Kindern zu hören oder aus dem Gespräch herauszuarbeiten eigentlich einen total schönen Bezug dazu haben.
00:16:22: Und als letzten Impuls, darum habe ich diesen ganzen Aspekt hier auch einfach mal aufgenommen Wir sind damit nicht alleine.
00:16:31: Man hat ja ganz oft gerade in diesem Bereich das Gefühl Das läuft irgendwie nur bei uns so.
00:16:38: Nur bei uns ist es so anstrengend, so fordernd So geladen In diesem eigentlich sehr schön Anfangsmoment.
00:16:48: Nicht nur im neurodivergenten Kontext, da halt auf jeden Fall wie immer ein bisschen in der Tendenz mehr und ein bisschen intensiver und ein bissel neuviger.
00:16:57: aber das gibt es natürlich auch in neurotypischen Familien und ich habe das im Austausch einfach immer wieder erfahren was das so ist und es ist doch einfach auch manchmal wertvoll zu hören hey okay bei anderen Familien sieht es aus so aus Ich mach hier nicht grundlegend was verkehrt biete meinen Kindern nicht grundlegend ein schlechtes Setting zu Hause, weswegen die Zuhause seien plötzlich irgendwie nie mehr toll finden.
00:17:22: Sondern es ist dieser Übergang der Istner-Herausforderung und manche Kinder zeigen das einfach sehr deutlich nach außen.
00:17:30: und damit seid ihr nicht allein!
00:17:34: Und mit diesen Worten soll der kleine Feiner Impuls auch schon beendet sein.
00:17:41: Ich werde mich jetzt wieder zu meinen Kindern gesellen und eine Runde die Sonne hier in dieser bergigen Landschaft genießen und vielleicht doch einen Kaffee, denn wir haben ja die ersten Tage hinter uns und so ganz langsam kommen wir tatsächlich in dem Feriengefühl an und verlassen so diese Übergangsphase Und das wünsche ich euch von Herzen wann immer die Ferien bei euch starten und was auch immer ihr geplant habt.
00:18:10: Und ja, ich freue mich auf die nächste Folge bis dahin!
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