68. Kinder mit Trisomie 21
Shownotes
Trisomie 21 in einem Podcast über Neurodivergenz? Geht das zusammen? Und wie. Genau darüber spreche ich mit meiner heutigen Gästin Diana Bangratz.
Sie ist Logopädin und hat sich 2008 auf das Lernen mit Kindern mit Down-Syndrom spezialisiert. Auf ihrem Instagramkanal @t21_we_learn zeigt sie Einblicke in ihre Arbeit und macht sich dafür stark, dass Kinder mit Trisomie 21 gleichberechtigt lernfähig sind und dass wir aufhören sollten sie zu unterschätzen und verschiedene Lernarten nicht ständig hierarchisieren dürfen. Lernfortschritte sind Lernfortschritte. Lernprozesse sind Lernprozesse.
Mit allem, was sie an Anstrengung, Potenzial und Entwicklung bereithalten. Sie können inhaltlich sehr unterschiedlich aussehen. Aber der eine ist nicht besser oder wertiger als der andere. Wir sind in dieser Folge sehr auf der therapeutischen und unterstützenden Seite dieses Themas. Eine weitere Perspektive soll unbedingt auch der Einblick in das Familienleben sein. Wenn ihr Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom seid und über euren Alltag sprechen möchtet, kontaktiert mich also gern unter der nachfolgenden Adresse.
DISCLAIMER: Diana zeigt auf ihrem Kanal ihre konkrete Arbeit mit den Kindern. Dabei sind die Kinder (natürlich mit Einverständnis der Eltern) zu sehen. Das wird verständlicherweise sehr kritisch betrachtet. Und darf auch hier entsprechend gesehen werden. Ich vertrete da auch die Position, Kinder aus diesem Raum rauszuhalten. Vor Kurzem wurde das durch einen Aspekt erweitert von einer Mutter eines behinderten Kindes. Sie zeigt (sehr ausgewählt) ihr Kind auf ihrem Kanal und den möchte ich an dieser Stelle bei diesem Thema für sich sprechen lassen: „Ich wünschte ich hätte die privilegierte Position der meisten Eltern, wenn es um die Präsenz meines Kindes geht. Ich wünschte, ich stünde nicht vor dem Dilemma, das mich täglich begleitet. Wenn Kinder wie meines im digitalen Raum nicht stattfinden, werden sie ein weiteres Mal unsichtbar. Noch unsichtbarer als sie eh schon sind. Meine Elternschaft in ihrer eigenen Art noch weniger wahrgenommen als eh schon. Ich verstehe die Kritik. Und ich finde sie berechtigt. Und gleichzeitig leben wir Eltern von behinderten Kindern mit unseren Familien in der Unsichtbarkeit. Für uns bedeutet es etwas anderes, wenn unsere Kinder stattfinden. Und es hat auch einen anderen Wert für unsere Community, wenn unsere Kinder stattfinden. Und das ist der Unterschied. Das ist das, was wir gegen die Gefahren gegenrechnen können. Auch wenn ich wünschte, ich müsste diese Entscheidung nicht treffen. Und hätte das Privileg wie viele andere Eltern. Im Übrigen werden auch in der Sendung mit der Maus Kinder einer großen Reichweite gegenüber gezeigt. Und ich bin immer sehr froh, genau diese Einblicke bekommen zu dürfen.“
Hier findet ihr Dianas Arbeit:
🔗 https://www.instagram.com/t21_we_learn/?hl=de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Kinder mit Down-Syndrom in einem Podcast über NeurodivagenteKinder.
00:00:04: Diese Frage magst du dir vielleicht stellen, wenn du den folgenden Titel heute liest?
00:00:08: Eine Antwort darauf hat meine heutige Gäste Diana Bankratz.
00:00:12: Sie ist Europäin und seit dem Jahr zwei Tausend acht hat sie sich auf die Behandlung von Kindern mit Downsyndrom spezialisiert.
00:00:18: Darüber spricht sie vor allem auf ihrem Instagram Kanal, den verlinke ich euch natürlich aber heute spricht sie hiermit mir und ich freue mich sehr darauf selbst bestimmt auch ganz viel Neues!
00:00:29: Dazu zu lernen, liebe Diana Kinder mit Down-Syndrom in einem Podcast über neurodivagente Kinder.
00:00:35: Wie geht das zusammen?
00:00:40: Ein Kopf voll Gold!
00:00:42: Was neurodivergente Kinder
00:00:44: brauchen und wie wir sie stärken können.
00:00:51: Ich finde es passt sogar sehr gut denn Down-syndrom ist eine Form von Neurodivagenz weil das Gehirn von Menschen mit Down syndrome anders arbeitet.
00:01:00: Es verarbeitet Informationen anders und lernt oft über andere Wege und auch bei Down-Syndrom geht es um ein anderes neurologisches Profil mit eigenen Stärken, eigenen Herausforderungen und einer ganz eigenen Art zu lernen.
00:01:16: Und der Kopf voll Gold Podcast erweitert den Blick darauf wie vielfältig kindliche Entwicklung sein kann.
00:01:23: Das ist auch etwas was ich glaube ich mit am meisten gelernt habe dass wir all diese Dinge viel zu sehr hierarchisieren.
00:01:29: Es gibt das gute Lernen und es gibt das Lernen, was anders gelagert ist auf jeden Fall nicht so wie das in Anführungsstrichen Normale lernen, dass ganz viele Unterstützung brauchen.
00:01:38: Das ist auf den Fall auch wieder ein Anführungsszeichen des schlechtere Lernens.
00:01:45: Ein Blick ist, der dafür sorgt wird, dass wir nie so richtig in einen inklusiven Lern Gedanken kommen.
00:01:51: Das war etwas, was ich ganz doll für mich mitgenommen habe im Laufe meiner Arbeit.
00:01:55: Deswegen finde ich es sehr spannend heute über dieses Thema zu sprechen.
00:01:59: Bevor wir das tun, gehe ich davon aus, dass man vielleicht eine ganz grobe oder auch eine sehr öffentliche Vorstellung vom Thema Dorn Symptom hat.
00:02:09: Deshalb bringen uns dieses Thema ... doch mal näher, was ist das eigentlich und was bringen diese Kinder so mit?
00:02:16: Ja Downsyndrom ist eine genetische Besonderheit.
00:02:20: Das einundzwanzigste Kommosom liebt dreifach vor und daher kommt auch der Begriff Trisomie einundzwanzig.
00:02:27: Man unterscheidet sogar vier verschiedene Typen, aber das würde den Rahmen jetzt hier ein bisschen sprengen, auf die vier Tiefen einzugehen.
00:02:34: Aber für den Alltag bedeutet das es ist keine Krankheit sondern das Gehirn arbeitet auf seine eigene Art und Weise.
00:02:41: man weiß schon recht viel darüber wie's arbeitet und was anders abläuft als bei neurotypischen Menschen.
00:02:47: Und aufgrund eben dieser neurologischen Gegebenheiten entstehen auch ich sag mal Stolpersteine in der Entwicklung und auch fürs Lernen.
00:02:55: Beispielsweise haben sie Probleme bei der Verarbeitung auditiver Reize, also die zeigen eine eingeschränkte Hörgedächtnisspanne.
00:03:03: das heißt dass auditive Kurzzeitgedächnis ist verkürzt.
00:03:06: es ist tatsächlich so, dass der Anfang vergessen wird während Sie dem zweiten Teil zuhören.
00:03:12: Also zum Beispiel oder Aufmerksamkeits-Spanne ist eingeschränkt und die Speicherung von neuen Informationen ist erschwert.
00:03:20: Was sich darin zeigt, dass Menschen mit Trisomie einundzwanzig neue Situationen nur langsam verarbeiten können was natürlich beim Lernen auch gerade ein Hindernis sein kann.
00:03:30: also die Spannweite ist breites riesig.
00:03:33: Kein Kind mit Trisumie, ein und zwanzig ist wie das andere.
00:03:36: Ich
00:03:36: habe gerade schon beim Hören mein Gehirn beschäftigt sich ja viel eben mit so natürlich den großen bekannten Formen der Neurodivergenz also ADHS usw.
00:03:47: Und jetzt hab ich gleich schon als du es erzählt hast, Querverbindung herstellen können und sagen okay wenn wir über Lernen von Kindern mit Dancer drum sprechen werden wir mit Sicherheit auch viele Dinge mitnehmen können die für anderen Neuro-Divergenteform ganz wichtig sind.
00:04:00: Du hast schon gesagt kein Kind ist wie das andere.
00:04:03: Das gilt ja für viele neurodivagente Formen, kennst du ein Kind mit ADHS?
00:04:07: Kennst du kein Kind mit ADHD?
00:04:08: So wird ja ganz oft gesprochen und ich finde es auch ganz wichtig sich das immer wieder vor Augen zu halten dass es so Tendenzen bietet gemeinsam aber eben man jedes Kind individuell doch nochmal Ruhe anschauen muss und auch für sich als Individuum nehmen muss.
00:04:23: Und wo stehen denn diese Kinder die so zu dir kommen?
00:04:26: Der Entwicklungsstand ist ganz unterschiedlich Aber die meisten Kinder kommen zu mir, weil sie beim Sprach- und Kommunikationsaufbau Unterstützung brauchen.
00:04:37: Was wir häufig sehen ist dass das Sprachverständnis insgesamt besser ist als die Sprachproduktion zeigen auf Schwierigkeiten mit Grammatik und Satzbau sprechen vielleicht so eher in einer Art Telegrammstil indem sie einzelne Wörter aneinander rein damit der Inhalt einigermaßen verständlich ist lassen dabei aber Präpositionen weg oder Hilfswerben weg oder Artikel weg.
00:04:58: Also beispielsweise statt der Hund schläft auf dem Sofa, könnt ihr dann sowas kommen wie Hund-Sofa-Schlafen.
00:05:04: Wodurch die Äußerungen natürlich auch eher verkürzt sind.
00:05:07: Silben können auch weggelassen werden und sie zeigen oft eine eher undeutliche Aussprache aufgrund der Muskelschwäche, die Menschen mit Trisemier-Aufgaben am ganzen Körper haben im Zunge und Mundbereich.
00:05:20: Viele haben aber auch schon eine Fördergeschichte hinter sich.
00:05:23: wenn Sie zu mir kommen setzt man dann auch noch mal entsprechend an.
00:05:27: Okay,
00:05:28: wie alt sind die Kinder, die zu dir kommen?
00:05:30: Also ich fang gerne mit ungefähr zweieinhalb an... Und das kann dann bis hin zu ins jugendlichen Alltag gehen, weil ich mit denen auch gerne das synthetische Lesenerbete oder eben auch an Fähigkeiten wie Rechnenarbeite um sie sozusagen so selbstständig wie möglich für den Alltag zu machen und dabei zu unterstützen.
00:05:57: wie möglich werden im Alltag.
00:05:58: Jetzt hast du, das habe ich gesehen sowohl auf deiner Seite bei Instagram bin ich mir nicht ganz sicher geschrieben wenn du von deiner therapeutischen Arbeit schreibst dann steht der in Klammern Sprachförderung und in Krammern Sprachtherapie.
00:06:13: warum die Klammer?
00:06:14: Ja weil es bei mir nicht nur um Sprache geht.
00:06:17: Es geht um so viel mehr Einfach darum, die Kinder so gut wie möglich zu unterstützen.
00:06:24: Sprache ist natürlich ein wichtiger Teil dessen aber ich finde es gehört sehr viel mehr dazu und das letztendlich auch wichtig im Hinterkopf zu behalten.
00:06:34: ja wir sind also Logopädinnen sind Sprachtherapeutinnen Aber Es geht Ja Auch Ganz Viel um Kommunikation Und Das Kann auf ganz unterschiedlichen Level Funktionieren.
00:06:49: Du hast gerade so ein bisschen Beispiele dafür gegeben, wie diese Kinder kommunizieren.
00:06:54: Wie sie sich äußern und sich anhören kann.
00:06:57: Welche Sätze sie formen.
00:06:59: Und ich glaube wenn man damit jetzt noch nicht so viele Berührungspunkte hat stellt man schnell eine Verbindung zu kleinkindlicher Sprache her.
00:07:07: Das läuft ja sehr ähnlich ab.
00:07:09: Ich habe ja viel Kind mehr das heißt ich hab diesen Sprachprozess schon ein paar mal hinter mir.
00:07:17: dieses Sprachalter sag ich mal.
00:07:20: Ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund dieser Verbindung die bei vielen Menschen im Gehirn entsteht diese Kinder potenziell unterschätzt werden weil sie dann eben auch vielleicht auf dieses Alter in anderen Fähigkeiten eingestuft werden.
00:07:35: Machst du diese Erfahrung oder beobacht?
00:07:37: Ja leider ja.
00:07:39: es ist dann so dass viele Kinder mit Resümee einen zwanzig unterschätzt werden und dann entsprechend ja auch unterfordert werden, indem was die Anforderungen angeht.
00:07:54: Sowohl schon im Kleinkindalter im Kindergarten als auch später in der Schule das man da eben Gefahr läuft, das Kind nicht den Fähigkeiten entsprechend zu behandeln die sie eigentlich zeigen könnten.
00:08:08: Und
00:08:09: was diese Kinder so zeigen können?
00:08:10: Aber wollen wir mal ein bisschen sprechen.
00:08:12: lernen denn Kinder mit Down-Syndrom so stark anders?
00:08:16: und wenn ja... Was ist da sogar besonders prägnant?
00:08:19: Ja ich finde schon und was ich wirklich erlebt habe ist dass Sie von einer visuellen Darstellung profitieren auch von einer visuellen Darstellung des Wortes profitieren aufgrund ihres schwachen auditiven Gedächtnis.
00:08:36: Gleichzeitig in Kombination profitieren Sie auch von einer kinesthetischen Unterstützung beim Lernen, sollte man definitiv mit einbinden.
00:08:44: und was Studien gezeigt haben ist sie nehmen einerseits eher ganzheitlich wahr zeigen aber aus dem Grund auch eine gewisse Neigung zur Abstraktion, weshalb sie auf abstrakte Formen beziehungsweise abstrakten Zeichen wie zum Beispiel Buchstaben und Gebärden gut reagieren.
00:09:03: Deswegen spielen
00:09:04: Buchstagen
00:09:05: bzw geschriebene Worte in meiner Therapie immer eine große Rolle.
00:09:10: Ich könnte mir vorstellen dass das genau so ein Punkt ist wo Kinder im Medan-Syndrom jetzt besonders unterschätzt werden.
00:09:16: Das finde ich das so klar toll dass du das auch auf deinem Kanal so zeigst, wie dieses Lernen aussieht.
00:09:24: Weil nicht jeder und nicht jede Person so ganz tief in all diesen Sachen steckt?
00:09:30: Das kinesthetische was ist das noch
00:09:31: mal?
00:09:32: Das Kinesthetischste ist die Bewegungsempfindung.
00:09:34: also sie können auch gut durch Bewegungen arbeiten.
00:09:38: man muss tatsächlich auch achtsam sein das es dann nicht zu viel Platz einnimmt, weil auch Bewegung eine Anstrengung für Menschen mit Trisomie einundzwanzig sein kann.
00:09:49: Und das wenn man dann möchte dass man zum Beispiel jetzt in eine Sprachübung macht und das in Bewegungen macht.
00:09:54: er kann tatsächlich die Bewegung einer größeren Herausforderung sein als die Sprachäbung.
00:09:59: deswegen muss man da ganz behutsam sein, aber beispielsweise setze ich total gerne laut Gebärden ein die den Buchstaben ein bisschen widerspiegeln und sie dadurch dann den Buchstäben besser wahrnehmen können.
00:10:13: Den Laut besser wahr nehmen können und so Sprache ein bisschen fassbarer zu machen.
00:10:19: Und es ist glaube ich tatsächlich ungewöhnlich für Kinder oder Kindern statt Bildern Worte zu präsentieren, weil das höre ich auch häufig.
00:10:29: Ja visualisieren können wir total gut nachvollziehen dass das wichtig ist.
00:10:33: aber warum legst du den Kindern denn dann nicht einfach Bilder vor oder Gegenstände vor?
00:10:39: und dann gebe ich immer das Beispiel ja es ist natürlich auch befremdlich dass man Kindernworte zeigt statt Bilder Aber anhand des Bildes einer Banane kann das Kind ja nicht sehen Banane heißt und nicht Nahne.
00:10:56: Deswegen ist so ein schönes Beispiel, das sozusagen zeigen.
00:10:59: deswegen schreibe ich Worte auf Das Wort.
00:11:02: können die Kinder sich solange wie sie wollen angucken Und es nicht in Millisekunden verspunten Wie bei dem Gehörtenwort.
00:11:11: Das finde ich total gut erklärt.
00:11:12: Du hast gerade gesagt ihr macht so laut Gebärden zu den einzelnen Buchstaben.
00:11:16: Hast du mal ein Beispiel für eine solche Lautgebärde?
00:11:19: Wie man sich das vorstellen kann
00:11:21: Also
00:11:21: z.B.,
00:11:27: dass man die Handfläche auf den Mund legt, um zu zeigen, dass die Lippen geschlossen sind.
00:11:34: beim M- oder für das O nimmt man den Zeigefinger und den Daumen und formt dann ein O
00:11:45: darzustellen,
00:11:47: wie dieser jeweilige Laut geformt wird.
00:11:50: Also sind quasi Handzeichen die den Buchstaben oder den Laut bzw.
00:11:54: den Laut in seiner Sprechweise darstellt.
00:11:58: so kann man sich das vorstellen?
00:11:59: Es ist quasi nicht Teil der klassischen Gebärdensprache sondern einfach eine Unterstützung um diese Buchstabe im wahrsten Sinne des Wortes besser zu begreifen.
00:12:08: Ja, genau.
00:12:09: Absolut!
00:12:09: Das ist ganz spannend... Ich habe eine Kollegin an der Schule, die mit diesen Gebärdern arbeitet in der ersten Klasse für alle Kinder und das werde ich hier noch mal mitgeben.
00:12:19: sie hat andere Gründe warum sie das macht aber dass es in dem Feld auch super wertvoll ist finde ich gerade ganz spannend.
00:12:24: deswegen habe ich gerade an Sie gedacht und wollte nochmal kurz gucken ob es wirklich genau diese Richtung ist.
00:12:30: total schön und ich wusste, dass sich heute ganz viel für mich mitnehmen kann.
00:12:34: mein Gehirn Ratter hat schon die ganze Zeit Und ich stelle eben schon zur ersten Verbindung her.
00:12:41: Wir haben ja am Anfang, als die Folge noch nicht lief auch schon ein bisschen darüber gesprochen, dass das für alle Kinder wertvoll sein kann wenn man bestimmte Lernelemente, die du ganz wichtig findest in deiner Arbeit so für alle kinder integriert zum Beispiel eben genau das oder diese Visualisierung.
00:12:58: Ich habe auch andere Kinder, die extrem davon profitieren Wenn sie bestimmte lernen halt auch Sprache noch einmal anders visualisiert bekommen oder es da Verbindungen aus einer Visualisierung und Wörtern gibt, einfach weil Kinder da sehr unterschiedlich aufnehmen.
00:13:14: Oder wenn das was ich sage und bestimmte Schlüsselbegriffe zum Beispiel Operatoren also schneiden, wenn ich das auch immer mit einer Geste unterlege.
00:13:24: Also einfach in die Luft schneide oder so oder einfach das was sich Kindern so mitgebe.
00:13:31: Immer ein bisschen durch Gestenunterleger und ich merke dass es für viele viele Kinder wertvoll ist gerade natürlich die im Neuridivagenten-Spektrum aber ich finde die ganze Zeit gerade schon im Hintergrund.
00:13:43: Wenn ich sage okay ja da gibt's eine Verbindung das könnte ich noch aufnehmen Ich werde nicht Allzu weit absehbarer Zeit bestimmt wieder eine erste Klasse haben und werde mir auf jeden Fall das mitnehmen.
00:13:55: Ich wollte das eh schon immer machen, weil ich finde es bei ihr so schön wie es das macht.
00:13:59: Das nehme ich mit.
00:14:00: Absolut!
00:14:00: Es ist tatsächlich auch so dass in meinen Fortbildungen wo es ja schon gezielt auch um Kinder mit Resilie einundzwanzig geht, ich oft höre ach Mensch das könnte ich doch eigentlich auch mit dem und dem ausprobieren.
00:14:11: Das geht bestimmt auch mit Demo-Demen, das sind dann häufig auch neurotypische Kinder.
00:14:15: Ich habe auch häufig Lehrerinnen dabei in meiner Fortbildung die denn auch sagen dass sie vieles für die gesamte Klasse nutzen können.
00:14:21: Das ist ganz spannend!
00:14:23: Ja, das ist total super von mich.
00:14:24: wie gesagt erst ratet Jetzt gehen wir mal so ein bisschen in deine Arbeit noch mal tiefer rein.
00:14:34: Ich habe auf deinem Kanal gelesen, auch auf deiner Seite gelesen dass du eine besondere Methode hast, eine besonderen Argum mit diesen Kindern in deinen Sitzungen zu arbeiten und über die möchte ich unbedingt ein bisschen mehr lernen.
00:14:47: Erzähl mal von wer?
00:14:48: Also bei der Methode geht es eben darum das Sprache verschriftlich wird die Worte, die dem Alltag des Kindes entsprechen und die dem Kind wichtig sind aufschreibe statt Bilder zu nutzen.
00:15:06: Es geht dann darum dass sie sich das Wortbild einprägen wie als wäre es ein Symbol dadurch besser merken können abspeichern können um es wiederzugeben dass es so der Prozess da passiert.
00:15:24: Es ist auf jeden Fall eine Sprachanwendung, auch wenn die Methode frühes Lesen genannt wird und hat nichts mit dem synthetischen Lesenlernen tun.
00:15:34: Es begünstigt definitiv das Lesen lernen – das habe ich jetzt wirklich über die Jahre hinweg erlebt -, dass es definitiv des Lesenlerns begünstigte aber nicht ersetzt.
00:15:46: Man muss dann schon auch natürlich phonetische Regeln mit den Kindern lernen, damit sie sich Wörter selber erlesen können.
00:15:51: Aber wie gesagt es ist eben eine Sprachanwendung und durch die Abspeicherung der Worte gelingt den Kindern der Wortabruf leichter weil sie dann halt auch das komplette Wort so wie es sein soll abspeichern können und eben sich nicht nur auf ihr Gehör verlassen müssen Denn über das Gehör allein nehmen sie Sprache eben nur unzureichend oder gar verstimmelt wahr.
00:16:16: Und das funktioniert dann eben, wird kompensiert durch das Visuelle.
00:16:21: Da wahrscheinlich nicht alle zuhörenden Superfit in den Tiefen des Lese-Lernprozesses sind und vielleicht mit synthetischem Lesen und so, dass nicht so viel anfangen kann oder es nicht zuordnen können.
00:16:32: Nehmen wir mal drittes, glaube ich, das Wort Banane.
00:16:34: Nehmt mir das mal!
00:16:35: Wenn du jetzt mit Kindern mit dieser Methode frühes lesen arbeitest, nehme ich mal an, dass Sie das auch schon anwenden bevor Sie das synthetische Lesen erlernen.
00:16:46: Und Sie sehen eben dieses Wort und Sie erkennen dieses Wort wieder und verknüpfen es mit dem Wort Banane anhand der Art und Weise wie dieses Wort quasi optisch aussieht.
00:16:56: also da der Prozess ist nicht A ein B oder ein Guck und ein A und ein N und dann reihe ich diese einzelnen Laute aneinander und dann werden daraus Silmen und dann wird auch sein ganzes Wort und darum kann ich mir das Wort erschließen.
00:17:09: sondern sie erkennen quasi, da ist dieses Rundeding und da ist diese Form am Anfang dieses Symbols.
00:17:18: Und darum können Sie wissen dass das Bananen ist?
00:17:20: Ist es richtig?
00:17:21: Richtig!
00:17:22: Es ist genauso.
00:17:22: und dadurch dass sie halt natürlich auch immer mehr und mehr Wörter präsentiert bekommen und dann auch in Kombination mit den Lautgesten können Sie vergleichen Unterschiede erkennen, aber auch Gemeinsamkeiten wiedersehen.
00:17:36: Dass sie dann eben meinetwegen das Wort Banane haben und auch das Wort Brot haben und dann bemerken, guck mal das runde Ding mit den zwei Bäuchen da macht sich auch immer das Gleiche damit der Hand und dann kommt es immer der gleiche laut und so.
00:17:50: Das ist eben dieser Teil wo Sie dann schon teilweise automatisch lernen Buchstaben zu erkennen einzelne sterben.
00:17:58: Aber wie du richtig sagst, es geht gar nicht jetzt darum zu sagen das ist ein A sondern das gesamte als Symbol wiederzuerkennen.
00:18:07: und man sagt ja auch sie erkennen es wieder und lesen nicht.
00:18:11: also das möchte ich bei der Methode dass man dann auch sagt das Wort wird wieder erkannt und benannt und nicht gelesen.
00:18:18: Ja ich finde das so spannend weil diese Ganzwortmethode gab es schon auch im lese-lärmprozess, also in diesem schulischen lese lernen Prozess Bestrebungen mit ganz Wortmethoden zu arbeiten.
00:18:31: Also quasi darüber einen Wiedererkennungswortschatz, also Wesel-Wortschat sozusagen aufzubauen.
00:18:38: Jetzt muss ich ganz tief in meinem Studium krammen und weil ich weiß das ist diese Methode und diese Bestrebung gar die aber relativ schnell verworfen wurde, weil das eben nicht zu flüssigen und kompetenten Leseergebnissen geführt hat.
00:18:53: Wenn ich das jetzt so höre, ist es auch eigentlich das, wo wir ja nicht hinwollen.
00:18:58: Wir wollen ja dass Kinder sich das in der Tiefe erschließen beim Lesen also wirklich von dem einzelnen Laun zur Silbe kommen zum Wort, zum Satz und zum Text usw.
00:19:10: Jetzt könnte ich mir vorstellen, wenn man das z.B.
00:19:13: als Lehrkraft hört aus diesem Bereich eben die Gefahr im Kopf hoch kommt, hey aber wenn ich das habe.
00:19:19: Das ist doch eher... Du hast gesagt es ist förderlich für den Lernprozess?
00:19:22: Das kann ich mir gar nicht vorstellen!
00:19:24: Ich hab doch eigentlich gelernt dass er dazu führt, dass das Kind genau das macht was mit dem Lesel-Lernenprozess ja nicht direkt am Anfang wollen.
00:19:32: Später schon, dass man Wörter dann so als Einheit erkennt, aber da muss erst mal das Verständnis des Leselerrenprozesses und was da eigentlich abläuft.
00:19:38: Da muss ihr erstmal sitzen.
00:19:40: Du hast gerade gesagt nö, das ist eigentlich meine Erfahrung ist anders.
00:19:44: Ich finde das unterstützt sich gut.
00:19:46: Was sagst du Lehrkräften, die diese Angst haben?
00:19:48: Es ist quasi
00:19:49: wie rückwärtslesen eigentlich.
00:19:51: Wie du richtig selber gesagt hast man fängt beim Buchstaben an und dann Silve und dann zum Wort.
00:19:56: Bei uns ist es so, dass wir von beim Wort anfangen ganz viele Worte ganzheitlich abspeichern und uns dann angucken aus was bestehen denn diese Worte eigentlich.
00:20:05: Und dann diese Werte dann nochmal in Silben zerteilen und uns eben angucken Aus welchen Silben und Buchstaben die Worte bestehen damit sie da ein Gefühl dafür bekommen das das Wort Mama nicht nur aus dem vorne besteht sondern auch aus anderen Teilen besteht.
00:20:22: auch auf andere Teile des Wortes zu gucken, wie auf den ersten Buchstaben der vielleicht der Eyecatcher war oder eben ein anderer Buchstabe, der bei dem und dem Wort da der EyeCatcher war und dazu geholfen hat sich das Wort besser zu merken.
00:20:35: Ich finde es total spannend weil es ja wirklich genau umgedreht ist.
00:20:38: Wir gehen vom Großen immer mehr ins Kleiner Da fähre ich dann diesen Weg.
00:20:45: Und schulisch ist es oft genau anders herum, dass man vom Kleinen irgendwann ins Größere kommt und wenn man zum Beispiel auch an Rechtschreibungen denkt wieder von großem ins kleine zerlegt und sich das genauer anguckt.
00:20:55: Das ist ganz, ganz spannend!
00:20:56: Ich finde es nur so wichtig im Hinterkopf behältet man Kindern ruhig auch ganz früh Buchstaben präsentieren darf, auch wenn es so befremdlich für uns als Erwachsene ist Weil ich arbeite ja nicht nur mit dem frühen Lesen.
00:21:10: Ich arbeite auch viel mit der Sprachanwarnung über Buchstaben, es gibt einfach Kinder die über Einzellaute leichter in die Kommunikation und in die Sprache kommen, gibt das eben auch.
00:21:19: aber als Selbstdar setze ich Buchstabenein und ersetze sie, er setze Laute nicht durch Visualisierung mit einem Bild oder sowas dass sich sagt, der Luftballon steht jetzt für's Pf, sondern das steht fürs Pf.
00:21:31: Punkt Da brauche ich keine.
00:21:33: Und auch da erlebe ich, dass die Kinder wenn sie dann in die Schule kommen so viel mit im Gepäck haben können dadurch das sie eben so Sprache erworben haben oder Kommunikation erworben haben, dass es ihnen einfach leichter fällt in der Schule.
00:21:48: Das
00:21:49: ist eine super Einleitung zur Frage wozu befähigt Kinder das was du mit ihnen machst?
00:21:55: Was können die am Ende alles viel viel Besser?
00:21:59: oder wie haben Sie sich weiterentwickelt, wenn sie bei dir waren?
00:22:02: Also egal ich sage jetzt mal mit welchen Fähigkeiten die dann jetzt irgendwie aus meinen Therapien rausgehen.
00:22:11: Was sie gelernt haben ist dass sie lernen können und dass sie stolz sein können auf das was sie alles geschafft haben und dass sie auf jeden Fall mit einem Selbstbewusstsein aus der Therapie rausgeben.
00:22:25: Und das finde ich persönlich wichtig, Sie sollen erkennen und wissen, dass Sie lernen können und Sie sollen eine intrinsische Motivation entwickelt haben in irgendeiner Form, dass sie lernen wollen – also das tun sie auch!
00:22:40: Nur sie wurden halt bei mir immer gesehen In dem was sie können, was natürlich besonders die intrinsische Motivation eben anregt.
00:22:49: Und das ist es eigentlich... Ich glaube, es ist wirklich so eine Bereitschaft zu lernen.
00:22:53: Das haben Sie mit im Gepäck ja auch sicherlich ein paar Buchstaben, die Sie dann vielleicht auch schon erkennen können.
00:22:59: Vielleicht auch schon mehr.
00:23:01: Es gibt auch Kinder, die können schon selben lesen wenn sie in die Schule kommen, weil nachdem sie bei mir war, ist ganz unterschiedlich.
00:23:05: Aber beim Mirs geht's sehr viel um Haltung Und Haltung zum Lernen, Arbeitsbereitschaft und vor allen Dingen die Freude am Lernen.
00:23:14: Die ist mir ganz wichtig weil ich finde es gibt nichts Wichtigeres als den Kindern Erfolgserlebnisse zu geben beim Lernen.
00:23:22: Das finde ich auch.
00:23:22: das ist sowieso die Grundlage oder sollte die Grundlager in Lernprozessen sein?
00:23:26: und da sind wir schulisch ja Leider, das muss man einfach mal ehrlich aussprechen.
00:23:31: Sehr weit hinten dran.
00:23:32: weil es ist ja eher so wenn Kinder haben diese Freude die bringen sie mit und dann kommt Schule und diese Freuden singt quasi während man zuschauen kann in den Keller.
00:23:43: nicht immer und nicht überall und es gibt schon viele Lehrkräfte die da wunderbar gegen steuern.
00:23:47: aber leider ist Schule noch ein Ort an dem die Dynamik leider eher so aussieht.
00:23:52: Deswegen finde ich ganz toll, wenn sie mit einem Setting dort hinkommen oder auch prinzipiell durchs Leben gehen das lernen positiv ist bei denen sich etwas zutrauen und erfahren konnten hey!
00:24:05: Ich kann was und ich kriege das hin und ich kann dazu lernen.
00:24:08: Das macht Spaß.
00:24:10: Super wichtig.
00:24:11: Inhaltig ist es so, dass wenn ich das jetzt richtig verstanden habe diese Kinder vor allen Dingen eine Möglichkeit an die Hand bekommen wie inhaltet die von außen kommen einfach innerlich besser verarbeitet werden können, auch besser abgespeichert werden können.
00:24:27: Weil du hast am Anfang gesagt das ist einfach so eine kleine Achillesverse an dieser Stelle.
00:24:32: Das fällt ihnen einfach schwerer, das gut irgendwo hinzusortieren und das gut im Kurzzeitgedächtnis zu halten was wir ja so wahnsinnig viel in Schule brauchen.
00:24:41: da wird schnell mal verbal ne kleine Anleitung reingegeben.
00:24:44: es wird etwas erklärt zwischendurch.
00:24:45: wenn du sagst sie wissen manchmal einen zweiten Teil des Satzes schon nicht mehr was eigentlich im ersten Teil gesagt wurde dann ja eigentlich gar nicht mal so.
00:24:53: eine passende Lernumgebung in diese Richtung.
00:24:55: Da kommen wir gleich dazu und diese Möglichkeit zeigt den Hey, so kann ich Informationen sehr gut aufnehmen, kann sie abspeichern, kann mir einfach erleichtern dass sich mein Gehirn damit auseinandersetzen kann.
00:25:08: Stimmt das so?
00:25:09: Ja richtig!
00:25:13: Jetzt habe ich es gerade schon ein bisschen angedeutet Schule ist jetzt vielleicht nicht der Raum der am allerbesten diesen Kindern begegnen kann.
00:25:23: Wie ist denn deine Erfahrung mit den Kindern, mit denen du arbeitest?
00:25:26: Sind die in... Ich finde das Wort Regelschulen immer ein bisschen schwierig aber so ist ja oft der Begriff, den am meisten alle einräumen können.
00:25:33: deswegen nenne ich ihn jetzt hier.
00:25:35: sind sie in Regelsschulen beschult oder werden Sie auf andere Weise beschult?
00:25:39: wie ist das deiner Erfahrung?
00:25:41: Ja, zunehmend viele Besuchenden inklusive Klassen an Grundschulen.
00:25:46: Manche wechseln später auf Förderschulen andere bleiben im Regelschulsystem.
00:25:51: entscheidend sind dabei meist die vorhandenen Unterstützungssysteme und personellen Ressourcen.
00:25:57: für manche Kinder mit Trisemier-Ineuzehnzig ist aber auch eine Förderschuhe genau die Umgebung in der sie effektiver gefördert werden und ihre Stärken optimal entwickeln können.
00:26:10: Für Eltern ist es leider nicht so einfach, oft die passende Schule zu finden.
00:26:17: Da dies halt auch von vielen Faktoren abhängig ist.
00:26:20: Ich kenne tatsächlich auch Eltern, die extra umgezogen sind, um auf eine bestimmte Schule zu kommen – also gibt's auch!
00:26:26: Würde ich sagen, das ist leider eine Gemeinsamkeit bei vielen älterne und divergenten Kindern, dass für den Schulbesuch Ja, manchmal ganz andere Vorbereitung notwendig ist.
00:26:37: Vielleicht auch ganz andere Schritte wie zum Beispiel um wohin ziehen wo?
00:26:40: ich weiß hier habe Ich die Chance dass mein Kind am ehesten gesehen wird halbwegs gesund durchschule kommt.
00:26:46: Das ist leider etwas was diese Kinder viel dieser Eltern viel viel mehr für ihre kinder Mitdenken und auch organisieren müssen.
00:26:53: Es ist das was sich ganz oft hier versuchbar zu machen weil weder Gesellschaft noch Lehrkräfte oft wissen was eigentlich die Eltern in Kauf leben oder was die schon alles geleistet haben, wenn sie z.B.
00:27:05: zum Schuleintritt das erste Mal vor uns sitzen als die Erkräfte was da schon alles gelaufen ist sozusagen.
00:27:10: und es ist ganz wichtig dass wir das verstehen und begreifen.
00:27:14: Wenn jetzt so ein Kind eine Regelschule besuchen möchte und die Eltern sich dafür entschieden haben Was sind so Möglichkeiten dieses Kindes unterstützen?
00:27:23: Was brauchen die meisten Kinder um eben auch gut in der Regelschule klarzukommen?
00:27:28: Also es gibt einige Kinder, die eine Schulbegleiterin oder ein Schulbegleite haben der sie durch den Tag hin begleitet.
00:27:38: Die sind so wie ich das verstanden habe nicht dafür gedacht tatsächlich bildungstechnisch sie zu unterstützen.
00:27:45: also was also?
00:27:46: die haben keinen Bildungsauftrag sondern unterstützen die Kinder durch den Tag zu kommen, was natürlich auch sehr wichtig ist.
00:27:53: Dann kommen die Sonderpädagoginnen mit ins Spiel, die da die federführenden wären um den Kindern das, was dann jetzt in der Klasse gerade dran ist oder was die Lehrer und Lehrerin gerade mit den Kindern durchnehmen auf ein Level so aufzubereiten und runterzubrechen dass die Kindermitriese mir dann entsprechend auch mitarbeiten können.
00:28:17: Wir haben schon ein bisschen gehört, was diese Kinder im laufenden Schultagbeschäft zu brauchen.
00:28:23: Viel auch Zeichen als Unterstützung zum Beispiel.
00:28:27: das hilft sofort und wie gesagt hilft halt sehr vielen Kindern.
00:28:31: hier hören jetzt viele Lehrkräfte zu.
00:28:32: Das heißt erreichst du auf einen Schlag sehr viel Lehrkräften Und wenn du ihnen nur eine Sache mit auf den Weg gehen könntest Eine einzige bei der aber hinterher die Garantie hast dass ist so fort angekommen das finden alle super sofort zu umsetzen.
00:28:48: Was wäre das?
00:28:49: Erst mal unterschätzt niemals das Potenzial, dann Kinder mit Trismia-Inde-Zwanzig lernen oft langsamer aber sie können lernen und zwar nachgewiesen ihr Leben lang wenn Sie die richtigen Zugänge bekommen.
00:29:03: Sie brauchen viele Wiederholungen damit eben das Gelernte vom Kurzzeitspeicher in den Langzeitspeicher übergehen kann Und ich glaube, der größte Unterschied entsteht durch die Erwartungen der Umgebung.
00:29:17: Sie brauchen auf jeden Fall Herausforderungen – das ist schon wichtig!
00:29:21: Aber dabei sollten sie weder überfordert noch unterfordert werden.
00:29:26: Ich denke ein weiteres Mal dass das etwas ist was eigentlich allen Kindern zugutekommt.
00:29:31: Das merke auch selbst, dass wir Kindern zutrauen müssen in dem Rahmen Indem Sie noch das Gefühl haben, dass was mir dazu getraut wird.
00:29:40: Das kann ich erreichen zum einen weil die Bedingungen für mich geschaffen werden.
00:29:44: Weil ich die eigenen Ressourcen dafür mitbringe.
00:29:47: es muss natürlich wie du sagst ein Angebot sein, dass sich auch wirklich bewältigen kann.
00:29:51: wenn ich etwas zutraue was wirklich komplett außerhalb der Möglichkeiten liegt dann wird's auch schwierig.
00:29:57: aber Zutrauen in einem Rahmen wo das Kind sagt ja Ich glaube, es ist schwierig.
00:30:04: Aber ich könnte das hinkriegen und hier wird auch alles dafür getan, dass sich das hingekriegen kann.
00:30:08: Und ich bringe alles mit!
00:30:11: Das ist etwas was alle Kinder brauchen und ich finde in diesem Podcast immer wieder so wertvoll, dass die Dinge, die wir hier besprechen, die Dinge die sich in Schule ändern sollten... Nicht so verinselte kleine Dinge sind, bei denen wir Lehrkräfte uns am Ende total aufreihen.
00:30:28: Weil wir versuchen quasi jedem Kind einen eigenen Unterricht zu bieten, ein eigenes Klassenzimmer zu biten und eine eigene Anforderung zu bieden.
00:30:36: Natürlich schaffen wir das nicht!
00:30:38: Das ist völlig etropisch.
00:30:39: daran würden wir – also sehe ich schon schwierig – aber da haben zerbricht man irgendwann viele Dinge die wir umsetzen können.
00:30:46: Manchmal auch erste kleine Schritte sind eigentlich Dinge, die am Ende allen Kindern oder den meisten Kindern zugute kommen.
00:30:55: Nur die Kinder, über die wir hier sprechen, die brauchen das ein bisschen vernässlicher oder haben größere Schwierigkeiten wenn das nicht da ist.
00:31:04: aber es ist keine Exklusivbehandlung wie es ganz oft gesagt wird.
00:31:09: Total!
00:31:10: Es ist ja für uns alle so positive Rückmeldungen zu kriegen auf das was wir tun genießen wir alle.
00:31:17: und da jetzt irgendwie drauf zu achten, dass gerade neurodivergente Kinder positive Rückmeldungen auf dem Weg zur Leistung kriegen.
00:31:26: Und nicht nur auf die Leistung selbst!
00:31:31: Das wird jedes Kind genießen und nicht nur neurodivagente.
00:31:34: Ja absolut ich finde das was eben auch nochmal in dieser Folge so klar wurde war das was ich am Anfang schon gesagt habe.
00:31:40: das würde ich gerne noch mal mit reinbringen weil mir das unglaublich wichtig ist diese Hierarchisierung von zum einen Lernen.
00:31:47: Also wie gesagt, das geht das Gute, dass Schnelle, dass normale lernen und darauf sind wir irgendwie auch vorbereitet wenn wir für Regelschule studiert haben und eben nicht im Sonderpädagogik Bereich unterwegs sind oder in der Förderschulpädagogik.
00:32:04: Alles andere ist dann immer dieses alles herausfordernde, wo wir irgendwie das Könchen extra mit reingeben müssen.
00:32:10: Ich glaube wenn wir grundlegend im Schulsystem verstehen es gibt einfach wieder am Anfang gesagt dass sehr unterschiedliche Arten zu lernen und die Lernwege und Inhalte sind vielleicht auf einem unterschiedlichen Niveau oder werden am Ende sehr sehr unterschiedlich aussehen.
00:32:25: aber das ist völlig okay.
00:32:26: gleichwertig, weil der Lernprozess dahinter steht.
00:32:31: Nicht schlechter als bei einem anderen Kind.
00:32:33: Ich würde ja auch nicht den Lern-Prozess eines Babys oder Kleinkindes, das gerade laufen lernt, irgendwie unter den Lernprozess eines Leistungssportlaststellen der sich in seiner Bestzeit individuell weiterentwickelt hat.
00:32:47: Das sind völlig andere Felder.
00:32:49: Das was am Ende bei rausgegangen ist etwas anderes.
00:32:52: aber das was da passiert ist ich streng mich an!
00:32:54: Ich will ein Ziel erreichen und ich falle hin wahrscheinlich sogar in dem Fall bei beiden.
00:32:59: Buchstäblich!
00:33:00: Ich stehe wieder auf, ich probiere es nochmal.
00:33:03: Ich brauche meine Zeit.
00:33:04: manchmal geht schneller, manchmal brauche ich Jahre um an ein Ziel zu kommen oder Wochen und... Dieser Prozess ist einfach der gleiche und er ist gleichwertig.
00:33:12: Ich glaube, wenn wir das als Lehrkräfte verstehen dann machen wir automatisch andere Dinge gehen wir mit dem anderen Mindset in unsere Klassenzimmer und verändern Schule automatisch ein bisschen.
00:33:23: Ich
00:33:23: habe tatsächlich immer einen Motto.
00:33:26: mein Motto ist immer lernen beziehungsweise Förderung.
00:33:29: aber Lernen isst kein Sprint sondern ein Marathon.
00:33:34: Wir laufen als älternen Marathon mit unseren Kindern und zwar mit jedem unserer Kinder, egal ob neurodivergent oder neurotypisch.
00:33:41: Dass das irgendwie ganz wichtig ist im Hinterkopf zu behalten dass wir die Kinder in diesem Marathon gut begleiten da am Rand stehen und ihnen zwischendurch ein bisschen Wasser geben damit sie auf jeden Fall ans Ziel kommen.
00:33:57: Die zweite Sache, die eben auch oft hierarchisiert wird und die passt auch.
00:34:00: Da musste ich jetzt in der Folge immer mal wieder denken ist dass wir auch Sprache sehr hierarchisieren.
00:34:06: Damit meine ich nicht nur Migrationshintergrund und erste und zweit und dritt Sprachen sondern wirklich die Art wie wir aussprechen wird hierarchisiert.
00:34:13: da gibt es auch ein richtig und ein falsch.
00:34:15: Ja!
00:34:16: Es gibt eine gewisse Funktionalität von Sparen und es ist schon okay das wir natürlich irgendwie gewisse Vereinbarungen im Rahmen von Sprach haben damit diese Funktion Kommunikation auch funktioniert, am Ende.
00:34:29: Aber die Art wie wir Dinge benennen, wie wir sprechen und uns damit austauschen und mitteilen können – auch die ist gleichwertig!
00:34:38: Auch wenn die Sprache sehr unterschiedlich sein kann.
00:34:41: Und das ist etwas was ich auch nochmal... Echt mitnehmen.
00:34:45: Du hast am Anfang Beispiele gegeben, mit welchem Sprachsetting ungefähr diese Kinder zu dir kommen können ist auch unterschiedlich.
00:34:51: aber eben so in diesen Beispielen und auch da dass wir eben dadurch unterschätzen oder sie sagen ja das müssen wir jetzt soweit wie möglich angleichen an das was wir als normale Sprache oder normales Kommunikationsverhalten verstehen.
00:35:04: und auch darin gibt es eine Verbindung zu vielen anderen Neurodivergenten vom autistisches Mitteilen.
00:35:09: und autistische Kommunikation sieht auch oft sehr anders aus Kommunikation im eurotypischen Bereich.
00:35:15: Und auch das wird oft als jetzt legt doch mal das Kruschelt hier weg, guck mich an beim Sprechen all diese Dinger.
00:35:24: Das hat eine Hierarchie und da bin ich zum Beispiel gerade sehr dran.
00:35:27: Deswegen passt die Folge für mich persönlich gerade so gut dass Kommunikations- und Sprache wie wir miteinander in Verbindung treten sehr unterschiedlich aussehen kann.
00:35:36: aber das alles erstmal gleichwertig ist Und so viel verbauen auch in der Begleitung dieser Kinder, wenn wir diese Öffnung nicht haben.
00:35:44: Ich weiß nicht, wie da deine Einschätzung und Erfahrung ist, aber das ist gerade ein ganz großes Lernfeld meinerseits?
00:35:50: Ja absolut!
00:35:51: Es ist tatsächlich so... Du hattest richtig gesagt dass die Kinder ja auf einem unterschiedlichen Niveau sind Wenn sie zu mir kommen können noch gar nicht sprechen können wir noch gar nicht sprechen, wenn sie zu mir kommen.
00:36:06: Und da ist sozusagen der direkte Arbeitsauftrag der Eltern oder die Nachfrage der Eltern wird denn mein Kind sprechen um da auch einfach zu sagen dass so viel dahinter steckt und so viel dazu gehört und aufzuklären was verstehen Sie denn eigentlich untersprechen?
00:36:25: verstehe vielleicht auch was anderes untersprechen als sie wahrscheinlich sogar.
00:36:30: Deswegen ist meine Antwort definitiv ja, weil Kommunikation so etwas Großes und da steckt so viel hinter um.
00:36:37: man kann auf so unterschiedliche Art und Weise kommunizieren.
00:36:40: Und das ist ja das was wichtig ist dass die Kinder kommunizierend können und sich mitteilen können auf eine Art und Weise die für Sie dann in dem Moment die ja effektivste ist.
00:36:53: vor allen Dingen
00:36:55: Wir sind so schnell immer bei den Kindern, Kinder mit selektiven Motismus.
00:36:59: Die müssen möglichst schnell lernen das Sprechen zu beginnen in der Situation wo sie es nicht tun.
00:37:05: Kinder, die eben einen langsameren Sprachentwicklungsprozess haben.
00:37:10: Die müssen auch ganz, ganz schnell und möglichst viele Worte und zack, zerfakt das muss alles schnellem Möglichst auf das Level kommen was wir uns vorstellen.
00:37:18: oder Kinder die einfach prinzipiell vielleicht charakterlich, vielleicht aufgrund einer Neurodivergenz nicht so gerne öffentlich sprechen da sind ja auch ganz schnell dabei.
00:37:28: Das muss aber mehr kommen!
00:37:29: Mehr Meldung bitte, mehr Meldungen.
00:37:31: ich finde wirklich dass wir deswegen sag ich das so oft, an diesen Stellschrauben so viel machen können wenn wir in ein Klassenzimmer gehen und sagen die Kinder die da sitzen.
00:37:41: Sie haben alle eine unterschiedliche Art, sich mitzuteilen und unterschiedlicher Art zu kommunizieren.
00:37:46: Manchmal muss ich vielleicht ein bisschen was rauskitzeln oder sagen ja, ich weiß es ist nicht dein liebstes Feld aber ich glaube das da ganz viel für dich drinsteckt.
00:37:53: wenn du dich das jetzt einmal draus ist können wir ja durchaus machen wenn wir waren deinen Zutrauen Aber erst mal mit dem Setting reinzugehen.
00:37:59: Kommunikation und Mitteilung ist erstmal in jeder Form okay und sind nicht immer nur die Kinder die angehalten sind sich dann maximal schnell möglichst dem Niveau anzuklassen dass ich mir hier so vorstelle auch muss ihnen entgegen kommen und nicht sagen, jetzt sag halt sondern auch okay finden wenn es einfach mal nur ein zeigen ist.
00:38:18: Auf irgendwas zeigen weil in dem Moment nichts anderes geht oder weil das einfach gerade der Weg ist der da passt.
00:38:26: und ich finde dass sind wir noch zu wenig auf dieser Seite.
00:38:31: du hast grade über Eltern gesprochen.
00:38:34: was sollen denn Eltern wenn sie mit ihrem Kind quasi bei dir waren und weiterziehen, sag ich mal.
00:38:41: Was sollen die über diese Zeit bei dir sagen?
00:38:46: Sie sollen sagen... Ich hab erlebt was mein Kind nicht durch Trisomie einundzwanzig definiert wird sondern durch die Freude, die es uns lieben bringt und die einzigartigen Perspektiven, die's uns zeigt.
00:38:59: Und ja das Lernen- und Förderung kein Sprint ist sondern ein Marathon Und das ist immer irgendwie Begleitung, raucht so wie jedes Kind.
00:39:11: Wenn ein Kind dann auf der Wunschregelschule gelandet ist, dass es nicht aufhört mit der Begleitung und der Förderung, sondern dass das vielleicht einfach nur anders aussieht?
00:39:25: Dass wir offen sind für alles das eigene Kind dabei ganz genau im Blick behalten.
00:39:32: und auf die Signale achten, die uns das eigene Kind gibt.
00:39:36: Sehr schön!
00:39:40: Am Ende dieser Folge möchte ich noch mal etwas Positives quasi als Ausblick setzen.
00:39:46: man hat jetzt glaube ich deine Wertschätzung und auch ja deine Leidenschaft für das was du tust sehr sehr doll in diese Folge gemerkt.
00:39:54: Was war bezogen auf deiner Arbeit dein letzter Darum oder Warum Moment?
00:40:00: An dem du wirklich gemerkt hast warum du das machst was du machst?
00:40:04: Ich glaube, ich mache das weil ich gemerkt habe oder mit den Kindern bemerkt habe was für eine große Rolle erst mal Beziehungen beim Lernen.
00:40:20: Eine Rolle spielt, weil Lernen so stark emotional gebunden ist und ich irgendwie schnell eine positive Emotion und eine positive Bindung zu den Kindern aufbauen konnte ist mir irgendwie immer schnell gelungen.
00:40:35: Und dadurch haben sie sich sehr schnell gesehen und wertgeschätzt gefühlt, das fand ich irgendwie erstaunlich dass es eigentlich ja nicht viel braucht wenn man's genau als Beziehung was wichtig ist.
00:40:47: aber das ist ja etwas was ja nicht schwierig ist sagen wir mal so und das hat mir die Augen geöffnet.
00:40:57: und einfach der Erfolg.
00:41:00: dann in dem Moment für dieses Kind.
00:41:02: die Kinder, die wollen lernen und die freuen sich wenn sie was geschafft haben.
00:41:07: Und dann in dem Moment irgendwie im Kind vor sich zu haben dass das erste mal Mama gesagt hat oder meine Dwegen das erste Mal auch einfach ein Kreis aufm Blattpapier gemalt hat Oder geschafft hat das Wort Essen zu gebärden oder Malen zu gebären oder irgendwohin zu zeigen um zu sagen dieses Buch was da hinten liegt möchte ich gerne haben und Dann zu merken hoch die hatten mich ja verstanden.
00:41:30: Das sind immer wieder Momente, die genieße ich und es macht auch total Spaß.
00:41:35: Und da war der Moment für mich, dass ich gesagt habe, das möchte ich weitermachen.
00:41:40: Auch von den Kindern viel lernen ... Ich hab von den Kinder das meiste gelernt.
00:41:44: Natürlich hab ich mich eingelesen in das, was man schon weiß über Tresomier, aber ich hab von denen am Allermeisten gelernt da die Gelegenheit nutzen und um das wir uns sozusagen gegenseitig unterstützen können.
00:41:59: Was ist eine Sache, die du ganz besonders gelernt hast?
00:42:02: Ich habe gelernt ... dass man ganz genau hingucken muss und ganz genau hinhören muss!
00:42:08: Und dass ich unbedingt in meinen Therapien immer auf mein eigenes Handeln und mein eigenest Tun immer gut beobachten muss.
00:42:20: Dass ich sozusagen mit dem was ich tue Ich mache sehr viele Signalesende und entsprechend dann das Kind auch unterstützen kann mit dem, was ich tue.
00:42:32: Und sozusagen wenn ich dann einfach merke okay vielleicht hakt es gerade?
00:42:36: Was ist denn da los?
00:42:37: Dann frage ich mich was könnte ich jetzt anders machen damit sich das Kind in der Situation besser fühlt oder besser zeigen kann, was es eigentlich kann?
00:42:51: Ich weiß ja, wie gesagt, dass hier viele Lehrkräfte zuhören und ich glaube beide Sachen die du gerade genannt hast sind einfach Dinge also dieses dabei sein wenn Lernen stattfindet.
00:43:01: Wenn Erkenntnisse stattfinden und wenn so ein Kind merkt jetzt habe ich es oder etwas zum ersten Mal zeigt und merkst du ach Verbindung hergestellt.
00:43:10: super das ist etwas Dass man einfach nur kennt, wenn man mit Kindern im Lernen arbeitet.
00:43:17: Wenn man das Lernen von Kindern begleitet.
00:43:19: Das ist einfach so Erfüllendes dabei zu sein und auch einen Anteil daran haben zu dürfen.
00:43:24: Und das Zweite eben wirklich immer gut auf sein eigenes Handeln zu schauen sich stetig zu reflektieren.
00:43:29: ich glaube dass macht einem selbst einer guten Lernbegleiterin einem guten Lerne Begleiter, dass man eben die Verantwortung nicht ausschließlich in Richtung des Kindes schrägstrich oder der Eltern schiebt, sondern auch immer schaut hey wo ist mein Anteil?
00:43:43: Ich bin ja nie die diesen Raum hier gestaltet in dem das Kind ist.
00:43:47: Also muss ich auch immer wieder gut darauf gucken fast dass was sich gestaltet zum kind oder was gebe ich so mit was sendig aus und wie entwickel ich das weiter?
00:43:57: oder wie schaue ich da drauf?
00:43:58: und es ist für mich als Lehrkraft auch noch mal etwas ganz besonderes und der Grund gerade dieses beim Lernen dabei sein und das sehen zu dürfen weswegen ich, glaube ich, Schule nicht allzu schnell verlassen könnte.
00:44:13: Das ist so anders als die vielen Dinge, die ich in meinem frei beruflichen Tour das zu sehen und zu erleben.
00:44:19: Da gehe ich anders abends ins Bett als an einem, ne?
00:44:22: Als wenn es nicht da ist.
00:44:24: Musst aber eine Sache tatsächlich hervorheben, wo du grad sagtest, du könntest es nicht missen.
00:44:29: Es geht mir genauso.
00:44:31: Die Arbeit am Kind oder mit dem Kind kann ich also ... Ohne dass wäre gar nicht möglich für mich.
00:44:37: Mir ist aber natürlich auch klar, dass ich ja in einer Luxus-Situation bin mit dieser Eins zu Eins Betreuung.
00:44:46: Das möchte ich einfach mal hervorheben für alle Lehrkräfte da draußen.
00:44:50: Natürlich ist Herr Steiner ganz andere... Ja, Atmosphärebelastung.
00:44:55: Die Ressourcen sind da ganz anders als.
00:44:57: ich sitze ja vor einem Kind und eben nicht vor dem Kinder mit Trisomie einundzwanzig.
00:45:04: Dessen bin ich mir natürlich sehr bewusst aber umso dankbarer bin ich um mein Setting.
00:45:11: Das glaube ich!
00:45:13: Ja das müssen wir in der Kräfte unterscheiden dass es einen Unterrichtskontext gibt und ein Therapiekontext und wir sind nicht im Therapiekontext.
00:45:21: Nichtsdestotrotz finde ich einfach diesen interdisziplinären Austausch überall da, wo Bildung stattfindet und Bildung ist.
00:45:28: Ganz komplexes Netzwerk.
00:45:31: Dieser Austausche ist so wertvoll weil man eben doch diese eine Sache mitnehmen kann sagen okay das ja das kann ich doch integrieren das kann nicht doch mitnehmen auch in einem einen plus setting während Ich glaube für Therapeutinnen jeglicher Bereiche super wertvoll ist, Einblicke darin zu bekommen.
00:45:51: Wie ist Schule?
00:45:52: Was sind da Verantwortung für Kinder?
00:45:54: Was muss ich ihnen eigentlich mitgeben wenn wir hier schon diese ein zu ein Situation haben damit sie in diesem Kontext möglichst gut bestehen können?
00:46:02: und darum ist dieser Austausch so wichtig und so schade dass wir so wenig dazu kommen.
00:46:07: Da hoffe ich das dieser Podcast auch mit der heutigen Folge einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte bei diesem Austausch ein wenig dabei sein konnte, sozusagen und ein bisschen was aus diesen Kontexten mitnehmen konnte.
00:46:20: Ich habe es richtig vorher für mich eingeschätzt, dass ich einiges heute mitnehmen kann, mich in eins oder zwei Dingen vielleicht noch mal stärkt sehe.
00:46:27: Und ich hoffe so ging es euch auch alles Wichtige zur Folge.
00:46:32: Diana's Angebote und Ihren Instagram-Kanal den verlinke ich natürlich in den Schaunuts.
00:46:37: Schaut euch da sehr gerne um!
00:46:40: Wir hören uns dann wieder zum nächsten Folge bis.
00:46:46: Und zu guter Letzt natürlich noch ein herzliches Dankeschön an Jakob Jens und Voice Up Productions für die Bearbeitung und die Produktion dieser
00:47:07: Folge.
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