74. Lautstärke im Klassenzimmer
Shownotes
Wenn es in einer Klasse zu einem bestimmten Lautstärkepegel kommt, wird schnell gleichgesetzt: „Die Lehrkraft hat die Kinder nicht im Griff.“ Wir werden gerne an diesem Parameter gemessen. Und das ist doch recht verkürzt gedacht…
Unabhängig davon ist Lautstärke und eine produktive Arbeitsatmosphäre trotzdem ein sehr wichtiger Faktor gerade im Kontext Neurodivergenz, auf den wir in dieser Folge mal genauer schauen wollen. Denn hier prallen oft sehr unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Ein Kochrezept und Idealweg kann es bei so vielfältigen Lerngruppen nicht geben. Aber es gibt Stellschrauben, die wir in den Blick nehmen und eine Ideensammlung, aus der wir schöpfen können
Hier geht es zu den angesprochenen Folgen:
https://open.spotify.com/episode/3hudljcEHezXAjSevDBYUx
https://open.spotify.com/episode/2YXTNt1deCKkxXRNx38UgA
Zu den Fidget Toys:
https://www.amazon.de/Sensory-Sensorik-Spielzeug-Sensorisches- Stressabbau/dp/B0DKJPDBW5
Zu den Feedbackheften:
https://schulkrams.de/collections/growth-mindset/products/ruckmeldeheft-hier-wachse-ich
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Ein Kopf voll Gold, dem Podcast in dem es um die begleitung um die stärkenorientierte Begleitung Nora, die wir gerne da Kinder geht.
00:00:09: Und dabei ist es ganz egal ob du als Lehrkraft, als Elternteil oder sonstige Bezugspersonen an der Seite dieser Kinder stehst oder vielleicht auch als Therapeuten.
00:00:19: alle diese Personen sind hier ganz ganz herzlich gekommen und ich denke Du kannst immer mal wieder etwas mitnehmen aus den ganz unterschiedlichen Perspektiven.
00:00:29: Für den Fall, dass du die letzte Folge nicht gehört hast hier noch mal eine kleine Erinnerung oder ein kleiner Einblick.
00:00:33: Ab jetzt gibt es nur noch im ersten Donnerstag eines Monats eine Interview-Folge und sonst gestalte ich die Folgen zu den unterschiedlichsten Themenwünschen und Fragen, die ich bekomme und die sich wirklich sehr stark geholft und angesammelt haben.
00:00:49: Das nun nochmal zur Info, falls du dich gefragt haben solltest warum denn jetzt diesmal und heute keine Interviewfolge kommt?
00:01:00: Was neurodivagente Kinder brauchen und wie wir sie stärken können.
00:01:10: Und damit starten mir doch direkt ins heutige Thema, das ist ein Thema zu dem ich ganz viele Fragen bekommen nicht nur hier für den Podcast sondern auch auf meinem Kanal bei Instagram Und ja, das ist auch einfach ein Dauerbrenner in ganz vielen Klassenräumen.
00:01:24: Also wir sind heute mehr auf der Schulzeit oder ganz besonders auf der Schulseite.
00:01:28: Ich denke aber dass es auch für Eltern interessant sein kann weil dieses Thema auch zu Hause immer mal wieder ankommen wird und zwar geht es um Lautstärke im Klassenzimmer beziehungsweise um Ruhe im Klassenzimmer.
00:01:40: Das ist ja für viele neurodivergente Kinder für die anderen auch, aber eben für diese ganz besonders.
00:01:46: Ein großes Thema im Klassenzimmer weil je nachdem wie so die eigenen ja Lernbedürfnisse sind es eine gewisse Schwierigkeit gibt, Lautstärke im Klassenzimmer gut auszuhalten gleichzeitig gut zu lernen oder eben auch im Gegenteil dass es in Kinder gibt die in Dollar stille gar nicht gut lernen können.
00:02:07: Es ist zum Beispiel erforscht das im adhs-Bereich bei sehr vielen Menschen so ein gewisses Grundrausch und eine gewissen Grundlautstärke sogar eher produktiv förderlich ist im Bezug auf das Bearbeiten von Lerninhalten beispielsweise.
00:02:22: Also absolute Stille ist da eher etwas, was nicht unbedingt unterstützend ist.
00:02:26: Gleichzeitig gibt es eben auch Kinder die brauchen wirklich ein hohes Maß an Ruhe und möglichst einer leisen, leisen Atmosphäre Riesige Herausforderungen, das auch gleich mal für Eltern so ein bisschen als Einblick in diesen Beruf.
00:02:43: eine riesige Herausforderung.
00:02:45: Diesen ja quasi manchmal fast konträren Lernbedürfnissen in einer Gruppe in einem Raum gerecht zu werden.
00:02:53: Ich werde heute ein bisschen mal durchführen, was eigentlich eine produktive Arbeitslautstärke ist.
00:03:00: Was wir erwarten können und warum das manchmal schwierig ist wird so ein bisschen diese ganzen Perspektiven beleuchten.
00:03:07: Wer hat ein bisschen etwas aus der Forschung berichten?
00:03:09: Also was man in der Forschungen herausgefunden hat, was wirklich nachweislich hilfreiche Stellschrauben sind wenn es darum geht sich die Lautstärke im Klassenzimmer einfach anzuschauen.
00:03:22: und von dort gehen wir dann in ein paar ganz konkrete Tipps.
00:03:30: Gleich vorweg, das sage ich immer wieder und ich weiß es ist super unbefriedigend.
00:03:34: aber überall da wo wir mit Individuen, mit echten Menschen zusammenarbeiten kann es nicht um Kochrezepte gehen Denn und das werden Lehrkräfte schnell bestätigen können.
00:03:43: Lerngruppen sind sehr individuell, die einzelnen Charaktere da drin brauchen eben sehr unterschiedliche Dinge.
00:03:49: Wir Lehrkräften sind ja auch unterschiedliche Charaktäre und haben unseren eigenen Unterrichtsstil eine eigene Persönlichkeit, die wir mit reinbringen.
00:03:56: Die räumlichen Gegebenheiten sind sehr, sehr unterschiedlich und darum kann es gar nicht den einen richtigen Weg gehen.
00:04:02: Es geht heute mehr darum in dieses Thema mal Einblick zu geben ein bisschen ins überlegen zu kommen.
00:04:08: hey wo sind vielleicht in meinem unterricht Stellschrauben oder auch in der Schulumgebung Stellschreiben, um da vielleicht einfach noch besser auf das eingehen zu können was die Gruppe und einzelne Charaktere in dieser Gruppe brauchen.
00:04:23: Und dann eben zu schauen welche konkreten Tipps könnte ich für mich mal probieren?
00:04:29: Was wäre ein guter Weg?
00:04:30: Was könnte ich mir eben für meine individuelle Situation mit der und der Klasse vorstellen aber auch wo sind denn eigentlich die Grenzen in dem Ganzen.
00:04:41: Denn es ist viel zu kurz gedacht, immer zu sagen ja, die Lehrkraft hat vielleicht nicht das beste Classroom-Management oder hat die Klasse nicht im Griff?
00:04:49: Das sind dann schnell so Sätze, die fallen... Es sind manchmal auch Dinge, die gar nicht so einfach an unserer Hand liegen oder wo wir als Einzelpersonen gegenüber einer riesigen Gruppe einfach auf eine Grenze in den Möglichkeiten haben wie wir da Sache begegnen.
00:05:05: Aber da kommen wir gleich zu starten mir mal rein Und als allererstes ist es ganz, ganz wichtig dass wir uns überhaupt mal damit auseinandersetzen wo wir eigentlich hin wollen.
00:05:17: Ich weiß das ganze viele Lehrkräfte ich würde fast sagen alle Lehrkräften irgendwie den Anspruch haben eine ruhige Arbeitsatmosphäre herzustellen.
00:05:27: Und es gibt auch ganz oft die Rückmeldung von der Kräften, dass eben eine nicht ruhige Lernatmosphäre und Arbeitsatmosfiere im Unterricht als sehr hoher Belastungsfaktor oder Stressfaktore für das eigene Arbeiten wahrgenommen wird.
00:05:40: Ganz oft ist Ruhe, achtet mal da drauf.
00:05:43: Auch eine sehr höchsten Parameter wenn es darum geht die Qualität einer Lehrkraft irgendwie zu bewerten.
00:05:49: also ne Lehrkraft bei der das leise ist im Unterricht, bei der man möglichst nix hört wo man dann reinkommt und während der Arbeitsphase kannst du quasi ne Stecknadel hören.
00:06:00: darin werden Lehrkräfte sehr gerne gemessen.
00:06:03: und da wo das so isst darf wir net guter.
00:06:05: und öfter steht vorne eine gute Lehrkraft.
00:06:08: Und im Umkehrschluss ist es ganz oft so, dass Lehrkräfte die eben ja vielleicht eine andere Arbeitslautstärke haben in ihren Gruppen oder in bestimmten Phasen.
00:06:18: Dass denen dann schnell vorgeworfen wird sie haben da eben die Sachen nicht so gut im Griff, nicht unter Kontrolle und den tanzen da die SchülerInnen auf der Nase herum.
00:06:29: Achtet mal darauf Ruhe Die Blautstärke in einem Klassenzimmer ist oft wirklich etwas, was sofort mit der Qualität einer Lehrkraft gleichgesetzt wird.
00:06:41: Und darum ist es manchmal nicht nur ... dieses Stress empfinden, mit mir ist es persönlich zu laut oder und das ist ja ein berechtigter Punkt.
00:06:49: Jetzt ist hier gerade so eine Atmosphäre entstanden in der wir wirklich kollektiv gar nicht mehr gut zusammen lernen können und da müssen wir was machen sondern ganz oft stresst Lehrkräfte daran so oh Gott wenn das jetzt einer sieht, wenn dass jetzt einer hört die denken doch ich habe das hier alles nicht im Griff Ich kriege das hier nicht hin.
00:07:04: Was denken die wieder?
00:07:05: Wenn jetzt meine Klasse so lautes beispielsweise Und Da können wir auch schon mal so ein bisschen gucken, ob uns das vielleicht unterschwellig stresst und wie wir uns da vielleicht auch ein bisschen irgendwie wappnen können.
00:07:18: Und auch ein gewisses Standing mit unserem Unterrichtsweg finden können und sagen können aus denen und den Gründen und für meine Lerngruppe funktioniert das hier gut, klappt es hier gut passt es hiergut.
00:07:30: Da kommen wir gleich nochmal drauf, wie die Forschung darauf guckt und ist das vielleicht für uns als Gruppe auch für mich eigentlich echt okay und stresst mich viel mehr, was jetzt die anderen darüber denken könnten.
00:07:42: Also es wäre so eine Frage, die man sich mal in der Grundlage stellen kann.
00:07:45: aber letztendlich geht es vor allen Dingen um die Frage, was ist für meine Lerngruppe oder eben auch einzelne Charaktere darin eigentlich überhaupt eine gute Arbeitsatmosphäre?
00:07:57: Und da habe ich ja schon gesagt das kann sehr weit auseinandergehen, dass ist ja oft doch die große Herausforderung.
00:08:03: Was aber sehr wahrscheinlich nicht die pauschale Antwort ist, dass es wirklich murksmäuschenstill und super, super leise ist im Klassenzimmer.
00:08:15: Denn das ist ja ganz oft das Bild was man so hat.
00:08:18: Es ist völlige Stille alle sitzen auf ihren Plätzen sind angestrengt vertieft in ihre jeweiligen Lerninhalte, Aufgaben etc.
00:08:27: Und wenn man mal ganz ehrlich ist das doch eigentlich gar nicht das natürliche Bild von der Auseinandersetzung mit Inhalten.
00:08:35: dass da eine gewisse im Ref war das schon so und da bin ich sehr dankbar.
00:08:38: drum hat mein Seminarleiter schon immer gesagt eine produktive Arbeitslautstärke ist, je nach Phase völlig okay.
00:08:45: Weil wir uns immer so vor den Stunden gerade wenn wir Besuch bekommen haben oder also wenn er kam als Seminarleiter oder eben die Gruppe da war oder natürlich auch an dem Prüfung, oh Gott was ist, wenn jetzt in dieser und diese Phasen gewisse Unruhe entsteht?
00:08:58: Er hat uns super viel Mut gemacht und hat gesagt, wir sollen es daran nicht stressen.
00:09:01: Er fängt eher komisch und befremdlich, wenn da kein Muchs gesagt wird weil dann das ist ja wirklich nur noch ein Theater-Stück Da darf eine produktive Arbeitslautstärke hin, die da ganz authentisch in so einer Phase gehört.
00:09:14: Natürlich müssen wir gucken, in welchen Phasen braucht es einen gewissen Fokus?
00:09:18: Wo ist aber Unruhe irgendwie auch völlig normal und das erwartbare Verhalten?
00:09:22: Und zeigt dann lieber wie ihr quasi das Gut im Bahn lenkt, sodass das eben noch was Produktives hat, was gut in diese Phase passt und eben nicht überhand nimmt und dann konfliktpotenzial bereithält und so.
00:09:37: Ich hatte dann damit von Anfang an so ein gewisses Mindset auf Lautstärke, weil wir haben immer gedacht okay wenn da jetzt ein Kind hustet oder zwei tuscheln und wir das nicht sofort sehen.
00:09:49: Oder was weiß ich?
00:09:49: Was ist dann sofort eine schlechtere Note?
00:09:51: Na ja!
00:09:52: Da sieht man mal wieder was Notendruck so anrichten kann.
00:09:55: Also damals darüber nachdenken war es eigentlich in welchen Phasen wirklich realistisch erwartbare Lautstärke, eine Atmosphäre.
00:10:04: Wie kann das aussehen?
00:10:05: Und das gerne auch mal mit den Kindern besprechen oder auch mit den älteren Klassen wie wollen wir hier eigentlich zusammensitzen, wie wollen man hier zusammen lernen?
00:10:14: wann ist es eigentlich okay natürlich mal irgendwie mit der Freundin zu quatschen und in welchen Phasen möglichst begrenzt und gut abgesteckt brauchen wir wirklich eine bestimmte Ruhe?
00:10:26: Und wenn das möglichst transparent mal festgelegt ist und dann kann man das nämlich auch super reflektieren usw.
00:10:32: Dann sind wir da schon auf einem ganz guten Weg, also wirklich klären welche Atmosphäre brauchen wir, brauche ich, brauchen die Kinder in welchen Phasen es welche Arbeitsatmosphere und Lautstärke überhaupt realistisch und erwartbar?
00:10:46: Und daran dann konkrete Erwartungen formulieren, die dann wirklich auch messbar werden, die man testen kann was eigentlich eine ruhige Atmosphäre.
00:10:57: Wir haben ganz oft so sehr waage Dinge, ne?
00:11:00: Die Aufforderung heißt bitte leiser ihr seid zu laut, bitte seid leiser.
00:11:03: was ist denn dieses Leiser?
00:11:05: Was isst in der Flüstersprache?
00:11:07: es gibt zu Übungen die finde ich jetzt schon wieder fast ein bisschen zueinengt aber mal als Orientierung findest gar nicht schlecht zu sagen okay wir haben vielleicht fünf Lautstärke stufen null ist wirklich absoluter Ruhr.
00:11:19: wie hört sich eigentlich absolute Ruhr das kann man dann mal schauen.
00:11:28: Das ist zum Beispiel Stufe eins, man kann das ja wirklich auch mit so einem Regler mal testen.
00:11:32: Gerade mit jüngeren Kindern kann man das ja fast spielerisch dann ein bisschen üben was es eigentlich eine Präsentationssprache.
00:11:38: also wenn ich zum Beispiel vorne stehe dann habe ich natürlich in der Lautstärke im Klassenzimmer weil ein Mensch spricht oder ne Gruppe spricht aber wie verhalten sich die anderen?
00:11:46: Die sind dann auf einer anderen Lautstärke nämlich bei null während sie da vorne auf der und der laut stärken sprechen.
00:11:52: oder wie ist es eigentlich, wenn wir so als Gruppe arbeiten?
00:11:58: Das kann man vielleicht auch wirklich mal Szene spielen, dass man immer lauter und lauter wird in der Gruppenarbeit.
00:12:04: Und die Kinder sollen zum Beispiel ... Die Handheben, wenn sie sagen würden, jetzt wird's aber zu laut!
00:12:11: In der Gruppe können die doch gar nicht mehr arbeiten.
00:12:13: Da können ganz tolle Gespräche entstehen.
00:12:15: Also ich wirklich mit diesen Erwartungen mal auseinandersetzen, die wirklich austesten was heißt denn seit Leise?
00:12:20: Was heißt das
00:12:21: konkret?!
00:12:22: Und da sind wir auf wiederem Kontext Neurodivergenz gerade z.B.
00:12:25: Kinder im Autismuspektrum hilft seit leise nicht.
00:12:29: Was ist denn seit Leise?
00:12:30: Die brauchen diese Ansagen konkret und dafür muss man sich einmal Zeit nehmen, das üben natürlich vor allen Dingen in den jüngeren Jahrgängen.
00:12:39: ich weiß nicht ob man in der Elfenklasse noch so anfangen muss aber da zum Beispiel hat man vielleicht auch wieder andere Möglichkeiten die Schülerinnen ein bisschen zu verteilen je nachdem was sie für Lautstärke und Atmosphärenbedürfnisse haben.
00:12:56: Ich spreche als Grundschullehrkraft.
00:12:57: Das ist meine Expertise, das ist mein Fachbereich.
00:13:01: Man muss gucken, dass man das für Ältere dann entsprechend adaptiert.
00:13:07: Aber kurz über Erwartungen zu sprechen kann man bestimmt in jedem Alter ganz gut machen!
00:13:15: Was sagten eigentlich jetzt die Forschung?
00:13:18: Wo sind wirklich nachweisliche Stellschrauben um Einfluss zu nehmen auf die Arbeitsatmosphäre, die Lautstärke oder die Ruhe in einem Klassenzimmer.
00:13:30: Und der nächste Punkt ist zum einen wahrscheinlich irgendwie auf eine Art einer Entlastung und aber auch etwas wo man fast ein bisschen risikinieren kann.
00:13:39: Und zwar ist es eine ganz wichtige Stellschraube, die räumlichen Gegebenheiten.
00:13:44: Das beginnt ganz technisch bei der Raumakustik.
00:13:47: also wie ist
00:13:48: z.B.,
00:13:49: der Hall?
00:13:50: Wie sind die Schallschutzwerte
00:13:52: usw.?
00:13:53: Und es gibt da tatsächlich eigentlich Vorgaben.
00:13:58: Ich habe dazu auch schon mal eine Podcastfolge aufgenommen, als wir im Bereich der auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen waren und ich dort mit einer Professorin darüber gesprochen habe was eigentlich Räume haben müssen um eine gute Akustik aufzuweisen.
00:14:14: dann gibt es wirklich Normen!
00:14:15: Es gibt DIN-Normen... DIN Normen?
00:14:20: Ist das
00:14:20: richtig?!
00:14:21: Naja, also es gibt eigentlich für Schulen festgeschriebenen Normen damit eben klar ist.
00:14:25: So und so muss zum Beispiel der Schallschutz in einem Raum gegeben sein, damit bestimmte Werte nicht überschritten werden im... ...in diesem Schalter-und-und Hall in den Räumen.
00:14:38: Da gibt's auch richtige Leitlinien zu und wir hatten eine Messung in unserer Schule tatsächlich auch aus unterschiedlichsten Gründen und kein Raum, nicht mal meiner der eine bestimmte Schallausstattung hatte aufgrund eines Kindes das es dringend gebraucht hat.
00:14:57: Nicht mal mein Raum, der wie gesagt schon angepasst war ein Stück weit, hat diese vorgeschriebenen Normwerte erreicht.
00:15:07: also waren nicht gut akustisch ausgestattet.
00:15:11: Und das ist insofern wichtig, als dass man schon weiß.
00:15:14: Dass wenn ein Raum zum Beispiel sehr Halt und nicht gut schluckt dann ist es so ein bisschen wie so ein Louriosketch.
00:15:23: Dann haben wir eine sehr unangenehme Lautstärke auf.
00:15:29: Nicht nur das was wir sprechen sondern auch unsere Bewegung.
00:15:32: Wir schieben etwas auf den Tisch hin und her.
00:15:33: all das hat einfach da ne sehr sehr Unangenehme Lautstärke zusätzlich noch.
00:15:38: Und die wiederum führt bei vor allem noch, die war gerne in Kindern aber bei allen irgendwie zu einer gewissen Anspannung.
00:15:46: Die muss wieder irgendwo hin in Geräuschen und Bewegungen.
00:15:49: Das kennen wir alles und dann fängt das an sich ganz schön zu strudeln.
00:15:52: also schlechter Raumakustik hat einen immensen Einfluss darauf wie sich einfach sehr so die Lautstärkung auch die Atmosphäre über den Tag entwickelt Und da haben wir einfach relativ wenig Stellschrauben.
00:16:05: Das heißt, wenn eine Klasse unruhig ist, weil zum Beispiel sehr viele neurodivergente Kinder da drin sind und wir aber eben sehr schlechte Raumakustik haben die wiederum dafür sorgt dass diese Kinder in einer gewissen Reizintensität ausgesetzt sind dann hat das überhaupt nichts mit unserer Qualität als Lehrkraft zu tun sondern mit der Qualität des Raumes gegen die wir stets und ständig gegenarbeiten müssen.
00:16:28: An der Stelle leitet sich natürlich schon ab.
00:16:29: Okay, wenn wir jetzt eben nicht so toll ausgestattete Räume haben was können wir machen um das ein bisschen zu erhöhen?
00:16:34: Also irgendwie Textilien da rein Teppiche da rein.
00:16:38: Es gibt so frei schiebbare Schallschutzwände.
00:16:42: die haben wir in unseren Klassenzimmern damit wenigstens ein bisschen irgendwie etwas geschluckt werden kann und die Raumakustik sich etwas verbessert, hängt natürlich aber auch immer davon ab wie gut eine Schule eben ausgestattet ist finanziell um sowas zu ermöglichen.
00:16:58: Und gerade wenn es um so Textilien geht dann ist ja der Brandschutz auch immer ganz schnell dabei zu sagen, dass das hier nicht erlaubt.
00:17:06: Aber zum Beispiel Vorhänge all diese Dinge sind so Überlegungen die man machen kann.
00:17:11: okay Was kann ich in meinem Rahmen tun, um die Raumakustik zumindest ein bisschen zu verbessern?
00:17:17: Jeder Schritt ist da wertvoll.
00:17:19: Wie gesagt aber jetzt an dieser Stelle direkt mal die Entlastung.
00:17:22: Darauf können wir gar nicht unbegrenzt Einfluss nehmen und es ist eigentlich super unfair dass wir gegen diese schlechten Räume ankämpfen müssen ganz, ganz doll.
00:17:33: Aber mal zur Entlastungen das hat nichts mit unserer Lehrkraftqualität zu tun.
00:17:37: Das sei aber unfair!
00:17:38: Das zweite, was so die räumlichen Gegebenheiten betrifft ist.
00:17:41: Dass wir ein Klassenzimmer haben und in diesem Klassen-Zimmer zumindest ist das jetzt ... unserer Bildungslandschaft so, dass die Klassenzimmer ja die Orte sind wo quasi eigentlich alles passiert.
00:17:51: Wir haben da Unterrichtsgespräch wir haben fokussierte Lernphasen wir haben Experimente wir haben je nach also gibt es Fachräume natürlich dafür aber dort findet der auch alle statt.
00:18:00: Also findet das Experiment statt.
00:18:02: Der Aufbau der Abbau Die Dokumentation des Gespräch darüber die Vermutung vorher und und und alles findet oft in diesem einen Raum statt.
00:18:12: Wie gesagt, es gibt da manchmal bestimmte Fachräume wo dann noch mal speziellere unterrichtliche Dinge stattfinden.
00:18:17: aber das ist immer alles so in einem Raum.
00:18:20: wenn wir jetzt das ganze aufteilen könnte man viel eher Ja, so unterschiedliche Funktionen den Räumen zu schreiben.
00:18:29: Wenn wir zum Beispiel an Bibliotheken denken dann ist da ganz klar hier es fokussiertes Arbeiten und leises Lesen.
00:18:36: das sind also nun ein großes Gesetz dass man sich super super leise verhält.
00:18:41: wer so leise lernen möchte geht in eine Bücherei und findet dort diese Atmosphäre vor wenn man dann doch eher in einer Gruppe arbeiten möchte und sich austauschen möchte vielleicht in so einer Lerngruppe geht man einen Ort wo man sich gut unterhalten kann und wo man miteinander ins Gespräch kommen kann.
00:18:58: Wo man vielleicht auch kurz mal irgendwie eine kleine Rede halten kann, was auch immer in dieser Lerngruppe gerade die Methodik ist.
00:19:05: aber da würde man dann eben einen solchen Ort aufzuholen.
00:19:08: Dass alles, all diese Räume ein Raum wo es leise sein kann.
00:19:12: Ein Ecke in der man kooperativ miteinander lernen kann.
00:19:16: All das soll in einem oft sehr kleinen Zimmer stattfinden dass kein guter Raumakustik hat.
00:19:20: in der Regel Das ist eine riesige Anforderung und macht uns die Sache einfach extra schwer.
00:19:27: Also das an dieser Stelle auch nochmal Ein weiterer Faktor, der sehr gut erforscht ist im Bezug auf Unterrichtsatmosphäre und Lautstärke, ist die Unterrichtspassung.
00:19:39: Einer der häufigsten Gründe für Unruhe, für Anstieg von Lautstärken ist dass der Unterricht nicht zu der Lerngruppe passt Zum Beispiel in den Anforderungen.
00:19:50: Die Anforderung, also gerade da wo wir eben im Gleichschritt arbeiten mal so ganz plakativ gesagt werden einige Aufgaben für ein paar Kinder, also werden die Aufgaben von ein paar Kindern und nämlich wahrscheinlich die so im Schnitt da irgendwo liegen gut passen.
00:20:04: Für die einen sind sie unterfordern, für die nächsten überfordern vielleicht pastilären Umgebungen nicht.
00:20:09: Die Art wie die Aufgabe präsentiert werden, die Art wie sie inhaltlich gemacht oder methodisch umgesetzt werden müssen schreiben mündlich Praktisch, wie auch immer.
00:20:19: Überall da wo das nicht gut passt wird Unruhe entstehen.
00:20:24: Das kann man ziemlich gut nachweisen.
00:20:26: und glaube ich ist aber auch mit gesundem Lehrkraft Menschenverstand nachvollziehbar dass wenn das nichts mehr passt und mich nicht richtig abholt dass ich ein höheres Potenzial habe dann in Ruhe zu kommen weil ich zum Beispiel gerade ich weiß wie ich weiter machen soll oder war ich mich tierische Langenweile wie ich das erarbeiten soll, mich geradeüber fordert und ich das irgendwo ableiten muss.
00:20:51: Also Unterrichtspassungen und damit auch der Blick auf Individualisierteres lernen oder eine bestimmte inklusive Lernumgebung ist damit ganz wichtig.
00:21:02: da kommen wir dann bei den konkreten Tipps dazu.
00:21:04: aber auch dass es eben ein großer Faktor in der Forschung wird immer wieder gesagt sich nicht so unfassbar krass immer auf diese Lautstärke zu versteifen und das als Parameter anzusetzen, ist das was schon ein bisschen auch bei mir angeklungen ist.
00:21:21: Sondern viel mehr zu gucken wie ist das on task behavior?
00:21:25: Also sind die Kinder beider Sache.
00:21:27: geht da gut was vorwärts für einen Großteil der Kinder oder so im Großen und Ganzen am besten natürlich für alle Kinder.
00:21:35: Klappt es gut funktioniert es gut kriegen sie was hin in dieser Stunde also kommen zum Beispiel kommen die in ihren eigenen Lernprozess vorwärts, entstehen die Ergebnisse, die in dieser Stunde angedacht sind.
00:21:47: Und das sind eigentlich die Parameter auf die wir schauen und dann eben auch im Feedback darauf schauen, kommen sie da gut hin?
00:21:53: Fühlen Sie sich wohl dabei?
00:21:54: Das sind eben die Dinge, die eine gute Rückmeldung für uns geben.
00:21:57: und erst wenn ... das kippt also... Die Ergebnisse nicht mehr kommen!
00:22:02: Die Kinder sich nicht mehr wohlfühlen, Kinder wirklich auch deutlich sagen, auch vermehrt sagen, das ist mir aber zu lautes Nerv, das stört dann müssen wir reagieren.
00:22:10: Also nicht nur dieses Lautstärke ist hier das eine Ding, sondern quasi in der ersten Instanz gucke ich da drauf wie kommen denn meine Klassen mit dem zurecht?
00:22:21: Sind die beide Sache kriegen?
00:22:22: Wie was vorwärts?
00:22:22: sind da Ergebnisse?
00:22:24: Ein besonders präventiv klarer Faktor ist Bewegung und zwar Bewegungen.
00:22:29: auch wenn man noch denkt Wir sind ja gerade so häufig dabei, dann mache ich da mal nix.
00:22:36: Aber Bewegung, das ist gut erforscht muss vor allen Dingen ganz regelmäßig präventiv erfolgen.
00:22:43: nicht erst dann wenn es schon zu spät ist dass es überhaupt ein weiterer großer Faktor im Bereich Bewegungen kann man es nur am präzisesten nachweisen ist die Prävention also nicht erst denn dagegen brüllen und versuchen es irgendwie einzudämmen wenn einfach die Atmosphäre schon wirklich abgerutscht sondern möglichst präventiv.
00:23:03: Denn gerade neurodivergente Kinder, die schon in dieser Überreizung sind für die das schon zu viel war, die wieder einzufangen und die wieder runterzubringen, zu beruhigungs- nervensystem runterzufahren ist eine riesige Aufgabe wenn man das irgendwie für weiß ich nicht wie viele Kinder gleichzeitig schaffen soll.
00:23:19: Darum ist Prävention einfach ein großer Faktor und in der Bewegung hat man es besonders gut nachvollziehen können in den Zahlen und eben was die Lernumgebung angeht.
00:23:29: Also eine Lernumbgebung von vornherein so gestalten, dass gar nicht so viel Unruhe entsteht oder das bestimmte Unruhquellen deutlich reduziert sind.
00:23:38: dazu kommen wir gleich bei den konkreten Tipps.
00:23:41: ein weiterer Faktor der in der Forschung ganz ganz deutlich so genannt wird ist wenn positiven Einfluss nehmen wollen auf ruhige Unterrichtsatmosphären, dann ist es ganz wichtig Verhalten unbedingt funktional zu betrachten.
00:23:56: Also Schüler in Verhalten funktonal zu betraten und nicht moralisch und wertend.
00:24:00: also nicht ihr benehmt euch ja wieder wie die Axt im Ball.
00:24:03: Ihr benimmt euch völlig daneben das ist eine moralische Wertung sondern okay was ist denn heute los?
00:24:11: Woher kommt diese Unruhe?
00:24:14: Das kann auf eine ganze Gruppe gelten oder eben für einzelne Kinder, denen es an einem bestimmten Tag oder auch über einen längeren Zeitraum schwerfällt in eine gute Arbeitsatmosphäre zu kommen.
00:24:27: Und wie gesagt und hilft überhaupt nichts da einfach abzuwerten so sagen weil also was sollen?
00:24:31: dieses Benehmen geht ja wo man überhaupt gar nicht sondern und das ist nichts Neues für alle die auf diese Art und Weise arbeiten zu gucken Was übernimmt dieses Verhalten gerade für eine Funktion?
00:24:40: Worum geht es ja eigentlich, also was ist das Thema.
00:24:44: Was die Themen sein können dazu kommen wir jetzt gleich bevor wir da zu aber kommen.
00:24:49: ein Ja doch für mich sehr interessanter Hinweis.
00:24:52: und zwar hat man sich natürlich auch im Kontext ja von beziehungsorientiertem Lernen und Wohlfühlen als Oberhobbing in Klassenzimmern angeschaut wie dass somit Belohnung und Bestrafungssysteme gerade in diesem Kontext lautstärke ist und hat dabei feststellen können dass tatsächlich die Effekte, wenn sie überhaupt da waren wirklich eher klein waren.
00:25:13: Also keine deutliche Verbesserung eingetreten ist und wenn sie sichtbar war überhaupt einfach nicht langfristig war.
00:25:22: also der Effekt Und das ist ja auch ein deutlicher Vorwurf an diese Systeme Ist einfach nicht Langfristig.
00:25:34: Kommen wir jetzt mal in konkrete Tipps.
00:25:38: Manches ist trotzdem eher noch so ein Allgemeiner Hinweis auf Klassenzimmergestaltung beispielsweise.
00:25:44: Also es sind mehr oder weniger konkrete Tipps, sie sind vor allen Dingen eine Listung und keine Hierarchie.
00:25:50: also nicht das machst du als erstes das als zweites das als drittes dann Sondern das ist jetzt einfach ein Pool an Ideen und Impulsen zusammengesammelt auf Forschungsgrundlage oder direkt daraus entstanden aus meiner Erfahrung bei Kolleginnen.
00:26:04: Oder dem, was ihr immer wieder auch über Instagram an Tipps schickt.
00:26:07: Daraus habe ich so eine kleine Auswahl zusammengestellt.
00:26:11: vielleicht schaffe ich ja auch noch, dass irgendwie mal als Paper zu machen oder sowas.
00:26:15: schon lange mein Wunsch mal schauen ob ich das hinbekomme.
00:26:18: jetzt aber erstmal hier Und gerne, gerne dürft ihr ganz besonders heute in den Kommentaren ergänzen, wo mit ihr noch gute Erfahrungen gemacht habt.
00:26:27: und ja ich würde sagen wir starten einmal rein.
00:26:30: Ich glaube das was jetzt auch aus der Forschung schon angeklungen ist Denke ich auch bei denen, die sich mit diesem Thema intensiver befassen nichts Neues ist.
00:26:42: Ist das schaffen von Bereichen?
00:26:45: Also zu gucken wo kann ich den gerecht werden, die eine gewisse Arbeitsatmosphäre oder eine gewissen Lautstärke brauchen ein gewisses Grundrauschen wie werde ich den Gerechtig besonders leise brauchen und Wie schaffe ich das in einem sehr begrenzt großen Klassenzimmer?
00:27:04: Ich würde immer, immer gucken, dass ich so viel Raum wie möglich schaffe.
00:27:11: Also ich nutze zum Beispiel immer den Flur mit bei uns, hab da auch Tische stehen.
00:27:15: Brandschutztechnisch ist das immer wieder ein Thema an Schulen, das weiß ich aber einfach wirklich.
00:27:20: gucken, wie weit kann ich da irgendwie mir Raum verschaffen und Bereiche schaffen in denen Kinder dann z.B.
00:27:28: miteinander quatschen können?
00:27:29: Als ob ich den FlUR als eher leisere ... Fläche sozusagen nutze und sagt, wer wirklich ganz da Ruhe braucht und sich richtig rausziehen möchte geht dorthin oder ob ich den Fluorär für Kooperation nutze.
00:27:42: Das hängt natürlich ein bisschen davon ab wie so die Gegebenheiten an der Schule sind, wie nahe sind andere Klassen wäre ihren Lied dadurch gestört
00:27:48: usw.,
00:27:49: aber wirklich zu gucken ok wo kann ich hier noch irgendwie Raum rausholen?
00:27:56: Dass man dann Arbeitsplätze entsprechend stellt, ist jetzt glaube ich auch kein neuer Tipp mehr.
00:28:01: Also wirklich zu gucken wie kann ich Tische zur Wand schieben um da eine gewisse Abschirmung zu ermöglichen?
00:28:10: Auch zu gucken einen Arbeitsbereich heißt nicht dass da immer eine große Fläche abgesteckt werden muss in der ein Kind auf eine bestimmte Art und Weise kooperativ oder ganz allein für sich lernen kann unterschätzt so Dinge wie den Fußboden, ist auch eine super Arbeitsfläche.
00:28:26: Gerade viele neurodivergente Kinder mögen es diese Fläche zu spüren auf dem Körper gerade im Autismus Kontext zum Beispiel und können dann das kann man ja sehr flexibel überall tun sich auf den Boden legen und dort eben die Aufgaben machen.
00:28:41: Auch das wäre ein Bereich in dem ich für mich bin mit dem was ich brauche um möglichst in Ruhe zu arbeiten etwas fokussierter zu arbeiten und da einfach zu gucken, kann ich wie gesagt Tische auf eine Weise stellen.
00:28:58: Kann ich Bereiche schaffen durch Regale die mehr so im Raum stehen und ein bisschen was abschirmen sodass da einfach zum Beispiel Rückzugsräume möglich sind?
00:29:07: Ich werde hier unter dem Beitrag.
00:29:12: Aber ich werde Ihnen den Show-Nutz einmal die Webseite zum Kura Modell verlinken, da werden ganz viele Beispielideen für Klassenzimmer gezeigt, dass man mal eine Idee hat wie man so stellen kann in kleineren aber auch größeren Räumen und wenn es nur eine kleine Idee ist, die man davon mitnehmen kann.
00:29:28: Ich finde es immer ganz gut, wenn man eine Idee aussehen kann und sich das nicht selber ausdenken muss.
00:29:36: Unter dem Hashtag Cora-Modell, kann man auch bei Instagram ganz gut diese Klassenzimmer mal sehen und schauen wie man eigentlich Rückzugsecken einrichten kann beispielsweise und gar nicht im Sinne von Schick einrichten können sondern wie kann man die Möbel die da sind irgendwie stellen damit wenigstens doch die eine oder andere Rückzugsäcke entsteht?
00:29:56: Es gehört weiter dazu auch die Lernumgebung nicht nur durch das Stellen von Tischen Gestaltung irgendwie so anzupassen, dass von vornherein etwas mehr Arbeitsruhe möglich ist.
00:30:08: Sondern auch zu gucken was brauchen Kinder weiterhin um sich gut zu regulieren?
00:30:13: denn sonst kann Regulationsverhalten eben auch zu einer gewissen Unruhe führen und wer sich abstimmen möchte kann das vielleicht dann zusätzlich nach tun durch Schallschutzkopfführer.
00:30:24: da ein kleines aber Man sieht das ganz oft, dann sind das diese Mickey-Mäuse.
00:30:29: Diese aussehen wir auf Baustellen.
00:30:32: Einfach so relativ große Kopfhörer.
00:30:34: Manche Kinder mögen die super gerne.
00:30:36: Manchen ist es aber auch super unangenehm weil sie sehr drücken können am Kopf.
00:30:40: Dann könnte man mit so Indies arbeiten.
00:30:42: ich werde ganz oft gefragt ob ich gute empfehlen kann?
00:30:46: Wir haben für eins unserer Kinder einfach wirklich beim großen Ahr... welche bestellt es gibt.
00:30:53: Sonst in den Drogerien auch Kinder Europax oder ja, das ist glaube ich eine Marke aber könnt sicherlich auch jede andere nutzen.
00:31:01: vielleicht gibt's da noch welche in der Apotheke.
00:31:02: dass haben wir auch schon probiert.
00:31:03: das ging ganz gut ist aber eben dann halt so Verbrauchsmaterial.
00:31:07: Das Pro-Level davon ist sicherlich entsprechend das Geschäft zu gehen und sich die anpassen zu lassen.
00:31:15: Das kann man machen im Kinderbereich, wir haben das machen lassen.
00:31:19: ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr was das gekostet hat ist sicherlich der privilegierte Part der ganzen Geschichte.
00:31:25: aber vielleicht es ist ja für die ein oder andere Person hier oder dass eine oder andere Elternteil ein wertvoller Tipp denn gerade das können natürlich jetzt Schulen so nicht leisten.
00:31:37: Ein weiterer Klassiker in diesem Reis sind zum Beispiel Fidget Toys Da vielleicht schauen, dass ihr welche im Klassenzimmer habt.
00:31:45: Die nicht selbst noch mal ein.
00:31:46: Riesengeräuschquelle sind also welche wo man irgendwie klicken und klacken kann.
00:31:51: die sind natürlich super anregend für Kinder aber haben eine gewisse Lautstärke die sie mitbringen Und das ist dann ja vielleicht nicht ganz so unterstützend.
00:31:59: Also eher schauen was da gut passt.
00:32:02: Ich hatte zum Beispiel früher im Sitzkreis.
00:32:04: ganz am Anfang als ich noch nicht so kaffe ausgestattet war habe ich einfach die Mugelsteine die ich eh schon hatte genommen.
00:32:10: Fragt nicht, wie oft diese Murresteine mit lauten geklimper und geklapper auf den Boden gefallen sind.
00:32:15: Das hat natürlich nicht unbedingt... förderlich beigetragen zu der ganzen Situation.
00:32:21: Mittlerweile habe ich da so Pebbles aus einem festen Silikon, die machen nicht ein ganz so krasses Geräusch wenn sie auf dem Boden fallen und sind vor allen Dingen auch deutlich flächiger, die fallen einfach nicht so schnell runter wie so einen kleinen Muggelstein.
00:32:35: Die kann ich mal verlinken, welche ich da hab.
00:32:37: Die sind auch super robust, die kann man super gut abwaschen Ja!
00:32:41: Und das ist ja mein ganz wertvoller Tipp in diesem Bereich.
00:32:43: Ich habe meine eigene Folge zu Fidget Toys aufgenommen, die verlinke ich auch nochmal.
00:32:47: Da könnt ihr gerne noch mal reinhören, falls ihr da euch genauer mit auseinandersetzen wollt.
00:32:55: In der Forschung wird sehr deutlich das es wichtig ist wirklich individuell in der Lagengruppe zu gucken und auch im eigenen Unterricht zu gucken.
00:33:02: was sind die Momente?
00:33:04: Wann entsteht Unruhe?
00:33:06: wie entsteht sie?
00:33:07: Was sind wirklich die Momentes Und was kann ich an diesen Momenten verändern?
00:33:13: so ganz klassische Dinge sind da zum Beispiel gibt es irgendwo Lehrlaufphasen, lange Wartezeiten.
00:33:19: Ist vielleicht nicht klar wo das Material ist oder ist das Material sehr verteilt?
00:33:24: Habe ich eigentlich irgendwie ein Ritual für das anfangen?
00:33:27: also achte ich darauf dass bevor es in eine bestimmte Arbeitsphase geht Ich wirklich Zeit gebe oder wie gesagt auch Strategien an die Handgebe Dass alles soweit vorbereitet ist dass danach Nicht zwanzig Sachen wieder geholt werden müssen denn Alles was danach vielleicht sehr, sehr viel Bewegung bedeutet.
00:33:47: Und ich meine jetzt nicht Bewegungspausen sondern man will anfangen und die Kinder sollen reinfinden in eine bestimmte Phase und dann fehlt noch das und dann rennt der nächste noch dahin.
00:33:57: Der anderen Schülerin fehlt hier hinten noch irgendwas und das Heft fehlt und dann gehe ich nochmal nach vorne und... Also all diese Dinge mal beobachten.
00:34:05: wo sind diese Unruhequellen?
00:34:07: Sind meine Aufträge eigentlich klar?
00:34:10: Ist klar was oder ist es der Stundenablauf Klar ersichtlich.
00:34:16: Stichwort Stundentransparenz, Tagestransparenze.
00:34:18: ist wirklich klar wo wir uns in der jetzigen Phase befinden.
00:34:21: Vielleicht auch was kommt als nächstes?
00:34:23: Wo sind die Materialien, die ich jetzt brauche und ich weiß wie ermüdend das ist.
00:34:26: bei manchen Kindern muss man es eigentlich quasi tagtäglich gut an die Hand geben.
00:34:30: Das machen wir aber auch nicht mit Absicht und je mehr, je mehr Ich da vorbereitet habe möglichst immer ähnlich habe, möglichst verrotiniert habe umso mehr entlastet mich gebe einen Fahrwasser für sehr viele Kinder Kapazitäten um die einzelnen Kinder, die da immer besonders viel Zuwendung brauchen auch gut an die Hand nehmen zu können.
00:34:52: Übergänger hatten mir gerade erst in der letzten Folge ein großes Thema, den entsteht ganz gerne Unruhe.
00:34:59: Wie kann ich die gestalten damit da eben nicht so viel Unruhen steht?
00:35:03: Hab' ich klare Rituale fürs Aufräumen für's Wegräum?
00:35:07: hat eigentlich alles einen festen Platz oder ihren Kinder umher und wissen nicht wo irgendwie was hinkommt?
00:35:12: das klingt unglaublich banal Ich weiß aber es sind viel öfter als man denkt wirklich diese banalen Dinge die dann eben so kleinere Unruhequellen reinbringen.
00:35:23: Aber gerade wenn wir viele neue, divergente Kinder in einer Klasse haben oder auch andere Kinder mit diesen immer wieder permanenten kleinen Unruhmomenten nicht ewig lang gut kompensierend umgehen können, dann wird sich das rechnen und das merken wir irgendwann sehr deutlich.
00:35:42: Die Stellschrauben, die wir uns anschauen müssen – das habe ich am Anfang auch gesagt – ist die Unterrichtspassung.
00:35:48: passt das, was ich da möchte?
00:35:51: Zum Beispiel im Anforderungsniveau.
00:35:54: Passt das zu den Kindern?
00:35:55: Das hat man, wenn man so noch neu war.
00:35:57: und auch bis heute passiert mir das, dass sich vielleicht Dinge planen, wo ich denke, oh!
00:36:01: Da hab' ich jetzt vielleicht doch ein bisschen zu hoch gegriffen.
00:36:03: Es passiert mir seltener seit ich sehr individualisiert arbeite oder mehr individualisiert arbeite.
00:36:09: Da habe ich das einfach deutlich weniger.
00:36:11: aber gerade so einen Ref, wenn es sich noch ausprobiert hat... Also wenn man das Niveau zu krass angesetzt hat oder irgendwie einen Schritt davor noch nicht gut eingeübt war, dann gab es sehr verwuschere Gesichter und schnelle Verzweiflung.
00:36:28: Und da natürlich eine ziemlich Unruhe.
00:36:30: also das wirklich wirklich gut anschauen und hier ein großes Plädoyer für individualisiertes Arbeiten so weit wie man das irgendwie schon umsetzen kann und sich zutraut.
00:36:40: auch da pack ich eine tolle Empfehlung zu einem Jahr noch recht neuen Ratgeber-Lehrwerks sozusagen in die Shownotes.
00:36:50: Das finde ich ganz, ganz toll!
00:36:52: Da gibt es ganz viele Tipps für.
00:36:54: wie fange ich eigentlich an individualisiert zu arbeiten?
00:36:57: Was wären so erste Ideen auch vor allen Dingen aus dem Grundschulkontext?
00:37:00: Ich denke das kann man aber ein Stück weit durchaus übertragen.
00:37:04: Das ist unter anderem vom Kanal fliegendes Klassenzimmer.
00:37:10: Ich hoffe ich sage es jetzt richtig.
00:37:14: Unterricht unter der Lupe.
00:37:15: Ich glaube, das sind die beiden Accounts, die das gemacht haben und ich finde es super wertvoll gerade wenn man so überlegt wie macht?
00:37:22: Wie fängt man denn an?
00:37:23: Wie gestaltet man das alles?
00:37:25: Dafür ist es super, super wert voll!
00:37:26: Das packe ich auf jeden Fall rein.
00:37:29: Etwas dass für mich auch sehr, sehr wertvoll war gerade zu Beginn meines Berufs.
00:37:32: Wie ist eigentlich mein Vorbild?
00:37:34: also... Ist das vielleicht auch was ein Moment wo Unruhe entsteht weil ich zu viel rede, zu schnell rede Nicht klar genug rede, zu wenig mit Gestenunterstütze.
00:37:45: Zu viel mündlich verlange und zu wenig schriftlich unterstütze indem ich dann Karten mit dabei habe zur Visualisierung und so.
00:37:53: Also auch da mal schauen... Und auch schauen wie spreche ich?
00:37:56: eigentlich bin ich selber sehr laut, spreche eher leise.
00:38:00: uns weiter.
00:38:00: also da auch mal ein bisschen drauf gucken Da habe ich genügend Bewegungen im Unterricht und wenn ich Bewegung einbaue, das ist ja auch mal die Krux.
00:38:08: Ich kenne das!
00:38:09: Da ist es gerade halbwegs ruhig und man denkt oh nee jetzt hau ich da doch nicht noch eine Bewegungspause rein sondern jetzt ziehe ich lieber durch.
00:38:17: aber dann verlagert man's in der Regel einfach nach hinten.
00:38:20: Wichtig ist ein kleiner Hinweis schon an dieser Stelle wenn ihr Bewegungen einbaut immer auch dieses Ja, runter kommen das Calm Down am Ende mit einbauen.
00:38:30: Also wie kriege ich es hin nach einer kurzen Bewegungspause auch wieder ans Arbeiten zu kommen?
00:38:37: Und ich mache da immer eine kleine, ja so ne Minimassageübung.
00:38:42: also wenn wir dann zurückfinden wird meine Stimme ganz langsam flüstere so leicht.
00:38:47: Wir manchmal mach' ich's dass wir die Ohrleppchen kurz massieren zwei, drei Mal so ein bisschen auf den Kopf klopfen um unseren Computer da oben wieder quasi richtig hoch zu fahren und dann gibt es noch so einen kleinen Start Signal.
00:39:06: Und dann geht's weiter.
00:39:07: aber wirklich gucken nach Bewegungsphasen nicht sagen super und weiter gehts sondern zu gucken okay auch da wieder durch den Übergang zur Helfen mit einer Kleinen zum Beispiel kann man auch so den Arm hoch krabbeln sozusagen Computer wieder gut auf Arbeitseinstellungen quasi bringen und dann weitermachen.
00:39:30: Eine Möglichkeit ist natürlich auch, sich das Klassenzimmer insgesamt mal anzuschauen.
00:39:34: Ist es einfach eine ruhige Umgebung?
00:39:37: Also habe ich ein gewisses Farbkonzept.
00:39:39: Ich weiß dass das jetzt nach viel klingt... also oh Gott was war jetzt noch mal ein Farbkonzept in meinem Klassenzenen.
00:39:46: aber Man darf diese Umgebung nicht unterschätzen, was das mit dem Wohlfüllen und der Reizumgebung macht.
00:39:54: Das ist echten Faktor.
00:39:55: Es geht es nicht darum da ein Ikea-Katalog aus den Klassenzimmern zu machen sondern ist das durchdacht hat das eine gewisse Ruhe?
00:40:02: Liegt da irgendwie lieblos zusammengeknüttelt irgendwas rum oder ist es irgendwie relativ strukturiert?
00:40:08: Es muss gar nicht viel drin sein!
00:40:09: Es muss auch nicht krass Deko darin sein... Nach schöner Wohnen gestrichen sein oder so machen wir uns nix vor.
00:40:15: Wir sind ja leider immer noch in den Schulgebäuden, die besser im größten Teil vorfinden und da kann man manchmal froh sein, wenn man das Fenstergescheid auf- und zumachen kann.
00:40:24: Trotzdem kann ich vielleicht doch ein bisschen dazu beitragen dass es einfach eine Atmosphäre ist, die mich nicht krass ablängt, die irgendwie stimmig ist.
00:40:33: Gerade im neurodivergenten Kontext ist dieses auf ein stimmiges Bild gucken... Auf ein stimmiges Umgebungsbild gucken Ein Faktor der ganz, ganz wichtig ist zum Beispiel einer meiner höchsten Regulierungsfaktoren und auch einer meiner Höchsten Disregulierung Faktoren.
00:40:49: Also hier wusseliger meine Umgebung und da geht es gar nicht darum ob da nur viel oder wenig steht sondern eher darum Ist das irgendwie stimmig?
00:40:58: Und ist das ein Bild auf das wo man gut hingucken kann weil das einfach eine Störung ist, die ich nicht ausblenden kann wenn das sehr krass unordentlich ist oder krasstarke Farben.
00:41:14: Also ich habe zum Beispiel viele Kinder, neurodivergente Kinder, die so sehr, sehr starke laute intensive Farben nicht gut ab können sozusagen, die das richtig aufregt.
00:41:28: So rot ist es nicht selten, so ne Farbe Und da einfach mal so ein bisschen gucken, habe ich vielleicht einen kleinen Bisschen Möglichkeiten eine gewisse Stimmigkeit reinzubringen.
00:41:39: Wenn ich jetzt sage, oh, ich kann ja wieder streichen oder irgendwie sonst was für Deko hinstellen dann lieber wenig dafür aber alles möglichst strukturiert und in einer gewissen Ordnung.
00:41:55: Also das sind jetzt alle Dinge die so ein bissel diese Stellschrauben aus der Forschung aufgreifen nochmal zusammenfassend so viele Räume wie möglich nutzen und die sinnvoll in verschiedene Bereiche unterteilen, irgendwo wo eine bestimmte Lautstärke völlig okay ist.
00:42:14: Rückzugsecken für die, die das nicht packen.
00:42:16: Schallschutzkopfhörer nutzen beispielsweise da vielleicht auch auf In-Eas gehen entweder simpel in Form von irgendwie Europaks ähnlichen Dingen, die man sich in die Ohren stopfen kann oder es richtig irgendwie auch professionell einmal machen lassen und anpassen lassen.
00:42:32: Fidget toys nutzen, gucken, dass das ganze Klassenzimmer einer gewissen, ja ein gewisses stimmiges Bild gibt.
00:42:39: Die Dinge am richtigen Fleck haben, gucken ob die Unterrichtsaufgaben und die Anforderungen wirklich zu den einzelnen Kindern passen?
00:42:48: Und gucken wie sind die Übergänge gestaltet.
00:42:51: ist da klar wo was hinkommt, wie lang dieser Übergang dauert.
00:42:55: Was danach kommt?
00:42:56: Wo mein Material hin muss... Ich habe schon mal gesagt ich arbeite wahnsinnig, wahnsinnigt gern dort mit Musik also so einem Aufräumlied das begrenzt diese Phase sehr klar gibt dem Ganzen eben auch was Auditiv ist.
00:43:12: Also läuft ja dann so ein Lied.
00:43:14: die meisten Kinder so müssen einfach so bisschen mit weil es immer das gleiche ist.
00:43:18: jedes Schuljahr hab' ich einen Lied an der Stelle Und die Kinder summen das mit.
00:43:24: Ich kenne aber auch Lehrkräfte, die so eine Playlist dafür haben und das dann immer wieder wechseln und diesen Übergang immer mit dem anderen Lied machen.
00:43:33: Auch das kann man einfach mal mit der Klasse besprechen vielleicht.
00:43:36: Vielleicht können die Kinder da auch mal so Lieder mit reingeben.
00:43:40: So etwas hilft gerade so abgesteckte Lieder sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit diese Momente gut zu strukturieren.
00:43:46: So, und jetzt kommen wir noch so ein bisschen zu den Sachen mit denen ich eine gute Erfahrung mache.
00:43:50: In bestimmten Phasen ... Wir haben das zum Beispiel in Kunst.
00:43:53: Mache ich das super gerne wenn eigentlich klar ist.
00:43:56: In der Kunst ist, wenn so klar ist was die Aufgabe?
00:43:59: Ich merke alle sind so langsam aber sicher im Arbeiten angekommen oder auf dem guten Weg dahin.
00:44:05: dann mache ich so eine Konzentrationsmusik an.
00:44:10: Folge erwähnt.
00:44:11: Das ist zum Beispiel von Caroline, ihren Account verlinke ich und die Playlist auch nochmal.
00:44:17: Dass es da so eine Playlist gibt, die sich Konzentrationsmusik nennt und das sind bestimmte Klänge, bestimmte ganz ruhige Klaviermusik, die dann einfach läuft und so eine fast meditative Stimmung ins Klassenzimmer bringt.
00:44:29: nicht zu laut angemacht kann sie gut im Hintergrund laufen muss man ein bisschen austesten.
00:44:35: großen und ganz sehr gute Erfahrungen, damit also sehr unterschiedliche Lerngruppen, die das zum Großen und Ganzen sehr gerne mögen.
00:44:42: Wenn das für einzelne Kinder nichts ist, dann wäre es eben so ein Moment wo ich sage okay, die zwei drei Kinder, die nicht so gerne hören arbeiten dann im Flur in Ruhe, dann sitzen sie da auch nicht allein sondern sitzen da schön zusammen können sich dann dem ein bisschen entziehen und der Großteil hat eben wirklich diese, ja wie so einen Fahrwasser das ein bisschen durch die Zeit trägt.
00:45:10: Man hört so ein bisschen hin und kann daneben bei eben das Kunstbild bearbeiten was auch immer da gerade dran ist.
00:45:20: Und da ist dann eben zum Beispiel auch klar, wie wichtig es ist, dass der Auftrag dann klar ist.
00:45:24: Dass man nicht im fünfhundertmal los muss und Material holen oder dass das möglichst irgendwie so vorbereitet am Platz ist um diese ja sehr ruhige Atmosphäre einfach zu schützen und aufrechtzuerhalten.
00:45:36: also diese Musik wirklich auch mal als das ein guter Cut-off wenn man sagt oh wir hatten jetzt so zwei drei Wochen das war so super unruhig kann ich mir ich mag mich mehr wirklich meine Kinder zusammen trauen und sagen passt mal auf Ich habe euch jetzt was mitgebracht Und wir machen einen Experiment, heute habt ihr Bock.
00:45:53: Wir gucken uns das mal an.
00:45:54: Kann man auch erzählen?
00:45:55: Ich habe das bei einer anderen Klasse gesehen oder ich hab diesen Tipp bekommen oder ich benutze es zu Hause selber super gerne wenn ich nochmal so ein bisschen was arbeite.
00:46:03: Das ist eine Konzentrationsmusik die uns dabei helfen soll Dass es uns leichter fällt dass wir uns auch die Aufgaben konzentrieren können und also irgendwie so einmal vorstellen Wie ihr das findet, wie es euch gefällt.
00:46:18: Wollt man's mal ausprobieren?
00:46:19: Also richtig schön natürlich antiesern und dann das Ganze ausprobierend und hinterher ins Feedback gehen!
00:46:26: Man kann das ganze auch mal mit einem Hörspiel probieren.
00:46:30: Viele Kinder können sich bei einem Hörtspiel wirklich gut konzentrieren.
00:46:36: Auch das mache ich zum Beispiel, machen wir es uns in der Weihnachtszeit sehr gerne gemütlich und machen unsere Aufgaben dann da.
00:46:44: Und das ist auch wieder so.
00:46:45: Kinder, die es nicht so gut können und nicht so angenehm finden dürfen dann natürlich an den ruhigeren Plätzen arbeiten auf dem Flur.
00:46:56: Machen sie auch super gerne!
00:46:57: Ist ja dann wirklich ein Rückzugsangebot.
00:46:59: ich mache das auch wirklich mal schön gemütlich da draußen und komme dann dort auch hin.
00:47:06: Das ist auch etwas, womit ich sehr gut Erfahrung mache.
00:47:08: Das mit dem Hörspiel mache ich allerdings weniger.
00:47:11: Das sind dann wirklich mal so ausgewählte Stunden, wo man das einfach auch mal ausprobieren kann was ich aber durchaus mache.
00:47:17: Manchmal ist es ja so dass man sagen würde im Großen und Ganzen kann ein Großteil der Lerngruppe wird ganz gut mit einer bestimmten Zeit also einer festgesetzten Zeit in einem ruhigen einer ruhigen Atmosphäre zu arbeiten.
00:47:33: Aber es gibt so zwei, drei Kindern, denen fällt das schwer aus den ganz unterschiedlichsten Gründen.
00:47:37: Wir erinnern uns nicht moralisch abwerten sondern einfach sagen okay jetzt gibt gründe dafür warum das so ist.
00:47:44: ich gucke jetzt unter welchen Bedingungen das irgendwie gelingen kann und was ich da mache gerade bei Kindern die da wirklich eine extreme innere Unruhe haben und Anspannung und denen es wahnsinnig schwer fällt in so eine Ruhe zu kommen.
00:47:57: Bei denen packe ich wirklich ein Hörspiel auf die Ohren mit Kopfhörer und einem digitalen Endgerät, das wir an den Schulen zur Verfügung haben bei uns.
00:48:06: Und mache damit sehr, sehr gute Erfahrungen.
00:48:08: Damit dann eben nicht kommt diese Unfair.
00:48:10: wie so darf die denn?
00:48:11: Und der das... Kommt da mein Pflaster-Trick zum Einsatz!
00:48:15: Den habe ich, meine ich hier auch schon mal kundgetan.
00:48:20: Falls nicht, hab' ich ihn auf meinem Kanal auf jeden Fall und in meinem Kinderbuch der Biva Klasse.
00:48:26: Da wird ein bisschen darüber gesprochen, dass zwar möglichst alles immer für alle verfügbar ist.
00:48:31: Ein paar Sachen einfach manche Kinder ganz besonders dringend brauchen während andere bestimmte Aufgaben auch ohne diese Unterstützung gut und gar nicht so schwierig bewältigen können.
00:48:44: Und wenn man dann zur Aussicht gibt das man auch das Hörspiel ab und zu mal gemeinsam als Klasse hört und dabei arbeitet dann war das bei mir bisher tatsächlich noch nie ein Problem.
00:48:53: Gibt diesen Kindern aber eine gute Möglichkeit sich wirklich, wirklich abzuschirmen und etwas auf die Uhren zu bekommen was den Fokus hält und ihnen hilft in so einer Arbeitsatmosphäre zu kommen?
00:49:05: Was ich auch immer mache und immer habe wir nennen das so eine ... Ich glaube am Anfang haben wir es Erklärstation genannt Und gegen Ende war das einfach der Platz bei Frau Nichtsial Und zwar haben wir so Bänke im Klassenzimmer, das ist einfach unser Sitzkreis.
00:49:22: Da besteht auch so Banken an die man sich aber auch super hocken kann im Grundschulalter.
00:49:26: Einfach so größtentechnisch passt es ganz gut und davon haben ein paar zusammengeschoben.
00:49:31: Ich habe mir einen Wackelhocker dazu gestellt und da hab ich drauf gesessen.
00:49:34: und wer einfach sagt oh heute brauche ich irgendwie ein bisschen Nähe zur Lehrkraft beim Lernen.
00:49:38: oder ich weiß nicht bin noch nicht so sicher in dem Thema.
00:49:40: ich möchte einfach schnell jemanden fragen können.
00:49:44: dann arbeite ich vorne bei Frau Nichtzell und hab die ganz nah.
00:49:48: Und diese Station weiß sich, dass sie gerade im individuellen Lernkontext bei ganz vielen da ist.
00:49:54: Also eine feste Station wo die Lehrkraft sich aufhält.
00:49:58: Ist das ein Gruppentisch oder so ein größerer Tisch?
00:50:01: Oder wie bei uns eben diese Insel aus diesen Lernbänken, wo man sich dran hocken kann.
00:50:06: Das zum Beispiel auch ein super wertvoller Faktor.
00:50:12: wurde das auch von den Kindern, bei denen ich gerne ein bisschen mehr dran war.
00:50:17: Von denen wurde das wirklich gut angenommen und es war so einroutiniert am Ende.
00:50:22: Und dann ist man wirklich gekommen und sagt heute irgendwie brauche ich jemanden der mit mir die Spur hält?
00:50:27: Ich arbeite heute bei Frau Nixial oder wenn ich eine Frage habe... Dann kann ich immer dahin gehen.
00:50:32: Ich muss nicht drei Stunden allein auf mein Platz überlegen und unruhig werden, sondern da hab' ich immer meinen Ort zum
00:50:38: Hingehen.".
00:50:39: Und das z.B.
00:50:40: war bei uns mit unter der größte Gamechanger in Bezug auf Arbeitsatmosphäre.
00:50:46: Dass diese Station da ist, dass man jederzeit hingehen kann oder auch die ganze Stunde dort verbringen kann... ...und mich sofort ganz nah dran hat als Fahrwasser sag' ich mal!
00:50:59: Drei Sachen möchte ich auch einfach noch auflisten in den konkreten Tipps.
00:51:03: Das eine sind immer mal wieder so stille Übungen einzubauen, also zwischendurch gerade wenn es sehr, sehr unruhig wird und man merkt okay jetzt... Also das muss man ja ein bisschen verzeihen.
00:51:13: Es wird einfach Arbeitsphasen geben weil aus den unterschiedlichsten Gründen die einfach unruhm sind weil davor vielleicht zwei Stunden manchen Aufsatz geschrieben wurde.
00:51:25: Und das dann auch einfach ein bisschen mitzubedenken und zu sagen, ja diese Stunde okay oder es ist die sechste Stunde es ist Musik wir haben Medikamente schon Instrumente eingesetzt Und das bringt eine gewisse Unruhe mit sich dann auch zu sagen, okay ich mache jetzt aber nicht fünfundvierzig Minuten voll auf ein Instrumentalunterricht.
00:51:44: Sondern wenn wir jetzt hier ne Viertelstunde mit diesen Instrumenten gearbeitet haben ist es auch gut.
00:51:48: und danach mach' ich irgendwas ganz ganz ganz ruhiges also quasi auch den Kontext schon so ein bisschen mitdenken sechs Stunden Musik instrumental unterricht wow!
00:51:56: Das ja... dass quasi realistisch zu bestreiten und zu gucken was kann ich wirklich hier noch zumuten?
00:52:04: Und das dann auch in Aussicht zu stellen, dass vielleicht auch mit einem Timer hin.
00:52:08: In dieser Zeit üben wir jetzt mit den Instrumenten und danach glaube ich sind unsere Köpfe wirklich, wirklich voll und danach machen wir was ganz Entspanntes.
00:52:16: Danach habe ich das und das mitgebracht zum Beispiel.
00:52:18: Das hilft bei mir.
00:52:19: Ich bin ja auch Musiklehrkraft und weiß wie diese letzten Stunden ... Musik sein können, das fand ich zum Beispiel immer super wertvoll.
00:52:28: und zwischendurch oder auch bevor wir in so einer Arbeitsphase gehen.
00:52:32: Wir haben uns z.B.
00:52:33: im Sitzkreis getroffen um mal eine konkrete stille Übung zu nennen.
00:52:38: Wir haben jetzt kurz im Sitzkreis besprochen, wer jetzt wie wo an was weiterarbeiten wird.
00:52:43: und bevor ich die Kinder in Klasse bringe, sie in so eine ganz ganz schöne Ruhe damit noch mal so aktiviert ist, wie schön fühlt sich manchmal eine gewisse Ruhe eigentlich an?
00:52:52: Wie is denn Ruhe nochmal?
00:52:54: Und man kann dann so ein kleines Stückchen Pergamentpapier nehmen und das raschelt ja in der Regel schon bei sehr kleinen Bewegungen.
00:53:02: und da sagen wir geben jetzt wirklich Ganz, ganz vorsichtig.
00:53:07: Müssen wir ein bisschen ausprobieren wie es wohl am besten funktioniert.
00:53:10: dieses Papier der Reihe nach weiter bis das wieder bei mir landet und Ziel ist es dass wir es fast nicht hören.
00:53:20: vielleicht schaffen was ja irgendwann mal dass man's gar nicht mehr hört.
00:53:25: das ist aber wirklich sehr schwierig.
00:53:28: Aber jetzt versuchen wir mal, dass wir es so gut wie gar nicht hören.
00:53:31: Ich bin gespannt, wie gut's klappt!
00:53:32: Wir probieren mal und dann geht das einmal rum und dann sind sie da wirklich ganz konzentriert.
00:53:37: Es ist super leise und man hat wirklich einen Gespür für Stille.
00:53:43: und aus dieser Stille heraus sage ich, wenn das wieder bei mir ist.
00:53:47: Das Papier gibt ein kleines stärkendes Feedback.
00:53:51: Hast du super gemacht?
00:53:53: Und jetzt gehen wir in die Arbeit.
00:53:55: Gehen wir an die Arbeit wie auch immer Das ganze weiter klingt.
00:54:01: Und so eine Momente, das ist in zwei Minuten vielleicht die auf jeden Fall safe ruhig laufen und auch eine gewisse weiche Stellen an Atmosphäre davon sich ein paar Übungen anzueignen und die im Repertoire zu haben es super wertvoll und bringt auch gut wieder runter.
00:54:21: Und das ist ja auch das, was wir brauchen um präventiv zu arbeiten nämlich ein möglichst runter gefahrenes Nervensystem dass auch zwischendurch wenigstens ein bisschen in Ruhe kommen kann.
00:54:34: Das vorletzte was ich noch mitgeben möchte sind sogenannte Lernbibliotheken.
00:54:40: also so hieß es da.
00:54:41: Ich weiß nicht ob das ein offizieller Begriff ist ehrlich gesagt aber ich war an einer Schule.
00:54:49: Das, ich glaube es war ein Teil der Schulbibliothek.
00:54:52: Ich bin mir gerade nicht mehr ganz sicher.
00:54:54: Der wurde extra gestaltet so wie man sich eine sehr muggelige Schöne lernen Umgebung vorstellt.
00:55:03: Es gab irgendwie so Wackelhocker-Wackelkissen Teppiche Kissen So Bänke Ein Zweitische Und das war Wie das in so einer Bibliotheke halt üblich ist aber ein Ganz ganz ganz ruhiger Ort.
00:55:19: Und er wurde ehrenamtlich den ganzen Tag überbesetzt, also durch Studentinnen waren da drin Großeltern Eltern die sich da irgendwie stundenweise für bereit erklärt hatten.
00:55:37: Also verschiedenste Menschen haben dort ehrenamtlich dafür gesorgt, dass zumindest in der Kernzeit von acht bis dreizehn Uhr dieser Raum besetzt war.
00:55:48: Und dann gab es die Möglichkeit für Kinder, die wirklich Rückzug brauchten um in Ruhe zu arbeiten oder bei denen man merkt, wenn wir da jetzt nicht irgendwie eine Chance geben sich runterzuregulieren dann wird die Anspannung doch sehr groß.
00:56:05: Für diese Kinder war diese Lernbibliothek und die konnten ich glaube nicht in festen Zeiten sondern wirklich mehr nach Bedarf meine ich natürlich so ein bisschen mit hinweisen der Lehrkraft in diesen Raum gehen und dort dann in Ruhr kommen.
00:56:22: Also die, die das dort begleitet haben waren schon darauf gebrieft dass die meisten Kinder auf eine Aufgabe mitgebracht haben an der sie dann weiter gearbeitet haben.
00:56:32: Aber es war auch möglich das wirklich als Ruheraum mal so für zehn Minuten so zu nutzen oder für den Rest einer Stunde immer merkt oh hier ist jemand total in Anspannung Ja, zieht dann vielleicht die ganze Klasse noch mit.
00:56:48: Und es war überhaupt nicht... Es gibt auch diese Trainingsräume wo dann Kinder hinkommen wenn irgendwie ein Fehlverhalten war.
00:56:55: Das war jedenfalls meine Weile ganz normal.
00:56:57: Ich weiß gar nicht ob's das noch so groß gibt und da kann ich mir jetzt aus Pauschal bin will ich da auch gar nicht darüber urteilen weil die ja sehr unterschiedlich in der Intention gestaltet sind.
00:57:07: Aber da war das eben wirklich nicht als ein Du stirbst, bitte geh jetzt dahin.
00:57:10: Sondern es war ein super beliebtes Angebot und es war einen ... Okay ich glaube an dieser Stelle wäre es gut, einmal eine Pause zu machen sich zurückzuziehen damit dein Kopf wieder zur Ruhe kommen kann.
00:57:25: dann sind die dort hingegangen.
00:57:27: wie gesagt es wurde überhaupt nicht als Strafe empfunden sondern eher ein oh ja das würde ich jetzt wahnsinnig gern machen.
00:57:33: man kann mich da mal hin Und es hat einfach, ja natürlich in diesem Moment eine Pose.
00:57:41: positiven Effekt für alle Beteiligten.
00:57:43: Also es ist ja auch als Klasse wahnsinnig schwierig, sich gut abzugrenzen und einfach nicht so drauf zu hören wenn ein zwei Kinder eine große Unwohl kommen was sie einfach passieren kann.
00:57:53: und die haben die Chance dann einfach so doch in ihrer Ruhe zu bleiben.
00:57:56: und die Kinder haben einen tollen Ohr der super liebevoll begleitet ist um runterzukommen, sich zurückzuziehen, sich mal einzukuscheln vielleicht nur eins zur Eins Zuwendung zu bekommen.
00:58:06: Also das war da wirklich so toll gestaltet und es hieß Lernbibliothek.
00:58:10: Bibliothekt.
00:58:11: deswegen damit klar ist, dass sein Ort in dem Sinn für ruhig und leise hier passiert alles wirklich ganz bedächtig, ja die Atmosphäre einer Bibliothek eben für Kinder und ganz kuschelig.
00:58:25: Also es war wirklich sehr schön hat mich total gut gefallen und ist vielleicht für die eine oder andere Schule auch eine Möglichkeit um da vielleicht die Sachen dann doch mal zu entzerren wo sinnvoll.
00:58:40: Und das letzte was ich mitgeben möchte ist arbeitet gern mit einzelnen Kindern denen wirklich dieses in Ruhe kommen, ganz besonders schwer fällt.
00:58:50: Arbeitet mit den ganz gezielt.
00:58:53: Wenn ihr in die Blumen heftet – das sind einfach so Feedback-Hefte, in denen man ein Lernziel oder ein bestimmtes Ziel formulieren kann ... Das Kind kann es machen gern mit Unterstützung der Lehrkraft und wo dann nach jeder Stunde kurz reflektiert wird hey wie hat es geklappt?
00:59:13: Wie war das für dich?
00:59:14: Ist das Ziel noch gut so, was brauchst du damit?
00:59:17: Wird es irgendwie hinbekommen.
00:59:19: Und da sind bei mir immer wirklich sehr gute Gespräche entstanden ist einfach eine Möglichkeit das so gut zu dokumentieren.
00:59:26: ich verlinke die auf jeden Fall und dieses immer wieder dran bleiben immer wieder Feedback geben fand ich sehr hilfreich überhaupt Feedback einzubauen, auch am Ende von so Stunden.
00:59:41: Gerade wenn man merkt in manchen Klassen läuft es ja mit der Arbeitsatmosphäre ganz gut zum Großen und Ganzen.
00:59:46: Es gibt Klassen die brauchen da mehr Begleitung.
00:59:48: Und gerade da wo das so ist und man sich um dieses Thema gerade wieder intensiv kümmert, ist es wichtig dass wirklich regelmäßig auch Feedback stattfindet.
00:59:56: also wie war die Stunde heute?
00:59:57: Wie habt ihr das wahrgenommen?
01:00:00: in der und der Phase.
01:00:02: Wie war es für euch?
01:00:04: Was können wir uns morgen mal vornehmen, was brauchen wir noch damit's vielleicht noch besser
01:00:08: klappt?".
01:00:08: Also da wirklich die Kinder viel mitnehmen und das nicht so übersieren wegmachen fand ich ganz wertvoll und finde bis heute sehr wertvoll.
01:00:22: Das war eine sehr umfassende Liste an Stellschrauben die möglich sind, um irgendwie an Ruhe zu arbeiten.
01:00:29: Nicht alles auf einmal vornehmen aber mal gucken okay stimmt das ist bei mir so ein paar da wird es dann doch immer knackelig.
01:00:34: oder auch stimmt ich verlangen wie eine halbe Stunde Ruhe?
01:00:37: Das ist ja völlig utopisch.
01:00:38: vielleicht arbeite ich da jetzt mal mit anderen Intervallen oder guck mal in der Phase, in dieser einen Phase, die vielleicht am Ende nur zehn Minuten lang ist.
01:00:46: Da brauche ich wirklich mal Ruhe.
01:00:49: Und wie kriege ich es jetzt hin, dass wir das gut hinbekommen?
01:00:52: Ich mache die zehn Minuten sichtbar.
01:00:53: Ich arbeite mit einer
01:00:54: Konzentrationsmusik.".
01:00:56: die diese Phase vielleicht unterstützt.
01:00:58: Ich versuche, Kinder aufzuteilen in verschiedene Bereiche so gut wie räumlich möglich und... Also wirklich mal genau auf die einzelnen Phasen zu schauen, realistische Erwartungen zu setzen, die mit den Kindern zu besprechen und dann aus der Liste auswählen an Möglichkeiten, wie man diese Arbeitsatmosphäre dort auch gestalten kann.
01:01:15: Das war jetzt intensiv.
01:01:16: Da sah ganz viel kein Wunder, denn das ist ja wirklich eines der großen Themen im Bereich Parts, die jetzt noch nicht hier Erwähnungen gefunden haben und die ich jetzt noch kurz aufmachen möchte.
01:01:30: Zum Schluss sind natürlich Schulbegleitung gerade Kinder, die wirklich dann eine sehr intensive Betreuung brauchen.
01:01:36: Die profitieren natürlich wahnsinnig davon wenn da eine Person ist, die mit ihnen diese Spur gut hält, die auch die Möglichkeit hat, wenn eben so was wie ein tolles, wie so ne Lernbibliothek nicht an der Schule von ist oder mit dem betreffenden Kind mal raus zu gehen, spazieren zu gehen sich zu bewegen draußen oder eben wirklich sich richtig zurückziehen zu können und trotzdem ja das Kind begleiten zu können.
01:02:00: Wir können ja nicht beliebig, gerade in so jungen Jahren die Kinder nicht beliebig weit irgendwie sich zurückziehen lassen weil dann wird es irgendwann mit der Aufsicht schwierig.
01:02:09: also da ist natürlich das eine ganz ganz ganz wundervolle Ressource umso wichtiger dass wir dafür kämpfen dass sie an Schulen bleiben.
01:02:18: Medikamente sind ein wichtiger Punkt Und zwar nicht nur insofern, wie das dann schneller als narrativ gilt.
01:02:23: Ja also das Kind kriegt jetzt immer Medikamente damit die anderen besser lernen können und damit es mal ruhig ist.
01:02:29: Diese ständige Anspannung, diese ständigen innere Unruhe, die ist auch für das Kind selbst nicht unbedingt ein schönes Erleben.
01:02:38: Das weiß ich aus der eigener Erfahrung.
01:02:42: die Möglichkeit diesen inneren Motor, den man eben nicht einfach so selbst in den Griff kriegt.
01:02:47: Sondern da braucht man manchmal genau diese Art von Unterstützung und die dann an die Hand zu bekommen kann eine ganz wertvolle Erfahrung sein.
01:02:53: also auch das ist ein Faktor an dieser Stelle der am Ende natürlich zu seiner Gesamtruhe beitragen kann aber für in erster Linie auch dem Kind einfach zu einer gewissen Entspannung verhilft die auch super super wertvolle ist.
01:03:09: Also das sind so Dinge, die dann noch mal im individuellen Kontext eine Rolle spielen können und sehr unterstützend sein können.
01:03:15: Und für die, also die ich auch gar nicht so komisch und oh, das ist ja frame möchte sondern die müssen ganz selbstverständlicher Teil sein dürfen in inklusiven Klassenzimmern und die sollen jetzt hier nochmal kurz genannt sein.
01:03:29: Ich hoffe, ihr findet das ein oder andere wo sagt ja da könnte ich doch vielleicht mal genauer nachgucken.
01:03:34: Ich glaube perspektivisch möchte ich das doch noch einmal schriftlich irgendwie festhalten.
01:03:37: dass werde ich tun!
01:03:38: Ja das nächste Mal kommt dann Wieder eine Folge, in der wir uns ein Thema vornehmen.
01:03:45: Da es nicht ganz so umfangreich ist wie dieses... da werden wir uns mich damit beschäftigen.
01:03:49: was ist denn eigentlich?
01:03:52: Wenn ich als Lehrkraft den Verdacht habe hier könnte eine Neure Divergenz volllegen und da sollten wir mal genauer hinschauen Und die Eltern wollen sich aber da nichts so richtig drauf Einlassen.
01:04:02: Könnte jetzt darauf gespannt sein.
01:04:03: Jetzt habt ihr ja erstmal ganz viel zu tun Mit diesem Thema.
01:04:07: ergänzt gerne eure Ideen in den Kommentaren.
01:04:09: Und dann hören wir uns das nächste Mal.
01:04:11: bis dahin!
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