Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

80. Als Eltern neurodivergenter Kinder für sich selbst sorgen

Shownotes

Neurodivergente Kinder zu begleiten ist eine so tiefe, wunderschöne, unvorhersehbare Aufgabe und gleichzeitig auch eine ganz schöne Anforderung.

Warum wir doch auf einem anderen Level gefordert sind, als das im neurotypischen Familienkontext der Fall ist und was wir auch in kleinen Freiräumen tun können, um Kraft zu tanken und uns nicht zu verlieren, darüber spreche in in dieser Folge. Ich gebe dabei ganz viele Impulse aus der direkten Community.

Ihr habt selbst eine Frage oder einen Themenvorschlag? Dann schreibt mir gerne: einkopfvollgold@gmail.com

↓ Weitere meiner Impulse findest du hier: ↓

Meine Webseiten:

Meine Kanäle:

Meine Bücher:

📚Wilma Wolkenkopf

📚 Wilma Wolkenkopf auf großer Fahrt

📚 Das kleine Häwas

📚 Ein Kopf voll Gold

📚 Hallo Schulanfang

💌 Kooperationsanfragen bitte an: einkopfvollgold@gmail.com

🎙️ Dieser Podcast wird produziert und betreut von Voice Art Productions

Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Transkript anzeigen

00:00:01: Hi und ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einkopfer Gold, dem Podcast rund um die Begleitung Neurodivergenta Kinder.

00:00:08: Und heute soll es mal primär um die Person gehen – die neurodivergente Kinder in erster Linie und zuallererst begleiten nämlich die Eltern!

00:00:19: Und eben diese Begleitungen, die diese Eltern jeden Tag leisten Die ist ganz, ganz sinnstiftend und erfüllend.

00:00:28: Und toll!

00:00:29: Und schön!

00:00:30: Und gleichzeitig bringt die aber auch echt die eine oder andere Anforderung mit sich... ...und ja damit geht oft ein Herr das eine Sache gerade in diesem Elternkontext Noch kürzer kommt, als es vielleicht im laurotypischen Kontext in der Fall ist.

00:00:48: Nämlich die Selbstversorgung.

00:00:50: also wie kann ich gut für mich sorgen um dann wiederum eben in einer bestimmten Anforderungen oder Herausforderungen Für mein Kind gut zu sorgen?

00:01:05: Ein Kopf voll Gold was Neuro-Divagente Kinder brauchen und wir sie stärken können Und genau darüber möchte ich in dieser Folge sprechen.

00:01:19: Wir schauen zum einen darauf, was sind denn die eventuell etwas intensiveren Anforderungen?

00:01:24: Die ja no-divagente Eltern schafft und das begleiten No-divergenter Kinder so mit sich bringt.

00:01:30: Ich habe euch als Community gefragt, was ihr für Tipps und Impulse habt damit ihr doch ein bisschen Kraft tanken könnt und für euch selbst sorgen könnt.

00:01:39: Da ist eine schöne Sammlung entstanden.

00:01:41: Die habe ich so ein bisschen strukturiert und sortiert um die euch jetzt Vortragen zu können.

00:01:46: Und bevor wir starten, möchte ich aber nochmal einen Blick darauf werfen was denn neurodivagente Eltern scharf bzw das Begleiten neurodivergenter Kinder potenziell ein bisschen herausfordernder macht als es ganze vielleicht im neuro typischen Familiengefüge so der Fall ist.

00:02:03: und Es gibt ein paar Dinge die haben wirklich mit der akuten Begleitungsarbeit zu tun und dann gibt es aber auch ganz viel daneben.

00:02:12: In der akuten Begleitungsarbeit ist es oft sehr herausfordernd, dass wir als Eltern oft so eine stetige Alltagsspur halten müssen.

00:02:21: Das heißt, wir haben den Überblick über die Organisation des Tages, über Abläufe und Routinen und Übergänge und sind diejenigen, die da sozusagen das Fahrwasser vorgeben, vorstrukturieren wissen.

00:02:38: auch jetzt kommt das als Nächstes.

00:02:39: dafür braucht sie mal das.

00:02:40: und Das, was natürlich irgendwie über alle in Eltern schafft gehört ist hier oft auf einem höheren Level der Fall und es ist weniger Toleranz dafür da wenn dieser Alltagsspur verlassen wird oder wenn an eine höhere Selbstständigkeit des Kindes appelliert wird.

00:03:00: Und ich versuche immer Eltern die das vielleicht nicht so nachvollziehen können wie das so in die Perspektive zu holen, wie das beim ersten Kind im Baby und früher ein Kleinkind alter der Fall war.

00:03:12: Da musste man ja auch sehr viel voraus denken.

00:03:14: okay wenn wir zu der Zeit da sind dann ist eigentlich gerade Mittagsschlafzeit Und dann gibt es ja so ein Spektrum von okay, wenn da Mittagsschlafzeit ist.

00:03:23: Dann können wir eigentlich zu der Zeit gar nicht unterwegs sein weil das Kind schläft ja nur da und da.

00:03:27: im Auto funktioniert zum Beispiel überhaupt gar nicht.

00:03:29: also müssen wir uns irgendwie berücksichtigen.

00:03:31: oder wenn das Kind vor anderem blieft aber dann darf ich nicht vergessen die Trage mitzunehmen Ich muss dann vielleicht das und das schon mitnehmen oder an der Stelle muss sich dann nochmal stillen damit dass da mit dem Schlaf an der stelle wieder gut passt.

00:03:42: Und also diese Dinge muss ich sehr mitdenken, die Schläfchen mitdenen.

00:03:46: Das Essen mitzunehmen oder zu gucken okay wo ist da ein guter Ort fürs Füttern?

00:03:51: und wann muss ich wieder nach Hause?

00:03:53: Und ziehe vielleicht schon einen Schlafanzug im Auto an damit sich das Kind dann irgendwie sanft ins Bett rüber tragen kann wenn es im Auto einschläft und so... Diese ganzen Dinge die einfach sehr sehr vorausdenkeintensiv sind Die ein bisschen in der Elternschaft bleiben aber in diesem Alter ja wirklich richtig intensiv sind und wo man auch weiß Es gibt eventuell nicht allzu viel Toleranzbereich dafür, wenn ich das nicht mitdenke.

00:04:18: Oder wird es einfach mal so irgendwie machen oder völlig anders machen?

00:04:21: Oder wir den Lieblingsschnulli vergessen oder irgendwie dies und das und jenes dann nicht dabei haben, dass es dann kritisch wird.

00:04:30: Das ist ja was gerade in der Zeit ganz besonders intensiv ist.

00:04:33: Und jetzt stellte ich euch vor, das ist ein nodyvagantem Kontext.

00:04:36: Wenn ihr das nicht eben selber sehr gut kennt, dann wisst ihr Da bleibt das ungefähr auf diesem Level.

00:04:42: Vielleicht noch viel, viel mehr weil die Reaktionen drauf wenn diese Alltagsspur eben nicht da ist vielleicht nochmal intensiver werden können.

00:04:53: gleichzeitig und es möchte ich irgendwie ja zuversichtlich mit einbauen merke ich schon mit steigendem Alter dann doch auch eine steigende Toleranz weil einfach mehr Möglichkeiten sind bestimmte Veränderung ja gut zu bewältigen, weil man einfach Strategien schon gelernt hat es vielleicht öfters schon erlebt hat.

00:05:09: Öfter die Erfahrung gemacht hat.

00:05:10: okay wenn jetzt diese oder jene Sache ein bisschen anders ist oder weiß ich nicht mal oder Papa das und das mal vergessen Dann habe ich durchaus die Möglichkeit, damit irgendwie umzugehen und danach können trotzdem noch schöne Momente kommen.

00:05:25: Also steigendes Alter ist hier schon auch ein unterstützender Faktor und der Reifeprozesse ist ein unterstützener Faktор.

00:05:31: Und dennoch bleibt für einen viel, viel längerem Zeitraum als es eben in anderen Bereichen der Fall ist.

00:05:38: Für Eltern knowdivergenter Kinder das Level an Vorausdenken, Alltagsspurhalten, Fahrwasseranbieten Ja, und einfach Strukturelement des Tages sein.

00:05:51: Wir organisieren das alles.

00:05:54: Ein weiterer Punkt der eine große Anforderung für viele Eltern ist, dass es nicht so viel Freiraum gibt.

00:06:02: Das hat unterschiedliche Gründe.

00:06:04: Zum Beispiel gibt es viele neurodivergente Kinder die sich nicht sehr gut alleine aushalten also die wirklich stets und ständig einer Sicherheitsperson in der Nähe brauchen oft aus der Erfahrung heraus, dass die Welt für sie sehr groß und ja auch manchmal ungewiss und wenig transparent ist.

00:06:23: Und das es dann gut ist zu wissen okay?

00:06:26: Die Person, die wirklich mir sehr viel beim Regulieren an der Seite steht und die für mich da ist und zu der ich ganz viel verbunden bin und die Für mich ein Leuchtturm ist und die mich durch diese so große nicht für mich gemachte Welt begleitet, die möchte ich wirklich auch immer in meiner Nähe wissen.

00:06:43: dass Schwierige daran ist, zum einen, dass sich dadurch wenig Freiraum ergibt um mal eben für sich selbst Sorgen zu können und sagen so jetzt habe ich meinen Moment nur für mich oder mache ich das und das.

00:06:54: Und das andere was daran schwierig ist, ist dass das sehr ungünstige Spiralen somit sich bringen kann denn wenn ein Kind der älterlichen Bezugspersonen wenig freiraum lässt dann bedeutet jeder Freiraum auch immer so ein ganz bewusstes Nein zum Kind sagen zu müssen.

00:07:11: Und ich weiß, dass das für viele Eltern echt ein Thema ist – auch für mich war es mal eins!

00:07:16: Denn es ergeben sich bestimmte Dinge.

00:07:18: die Tasse Café ergibt sich... Habt jetzt auch nur ein Album von diesem Einlied.

00:07:22: Also so eine Tasse Kaffe, die ergibt sich dann nicht einfach.

00:07:26: oder mal schnell irgendwie ne Schwimmaschine ausräumen ist das nicht selbst für Sorge aber muss ja irgendwie auch gemacht werden damit ne vielleicht abends mehr Zeit hat um was Schönes für sich zu machen.

00:07:36: Das ergibt sich nicht einfach so, weil das Kind mal gerade eine halbe Stunde im Zimmer spielt.

00:07:39: Sowas muss dann richtig irgendwie geregelt werden?

00:07:44: Okay was mache ich denn mit dem Kind da?

00:07:45: nachher beschäftigt sich das hier irgendwie nebenbei oder Ich muss eben warten bis noch jemand hier ist vielleicht die Partnerperson hier ist damit ich das machen kann.

00:07:54: man muss schon wieder sehr viel darüber nachdenken oder eben das Kind wirklich vertrösten und es fühlt sich doof an.

00:08:00: Also, dass ist einfach eine Zusatzanforderung während anderer Eltern sagen, ja, aufs Kind spiele ich jetzt erst mal gerade ein bisschen im Zimmer an, räume ich immer schnell die Spielmaschine aus vielleicht schaffe ich in der noch irgendwie ne Tasse Kaffee zu trinken was auch immer.

00:08:11: Ein Grund warum dieser Freiraum nicht immer da sind Trennungsthemen viele neurodivagente Kinder haben eine Tendenz zu Trennungsängsten teils wirklich massiven Trenningsängsten dies überhaupt nicht einfach machen Dinge für sich zu tun, die damit einhergehen.

00:08:30: Dass man zum Beispiel in die Wohnung verlässt oder das Kinderzimmer allein verlässte.

00:08:34: Also es kann sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein und eben dafür sorgen dass so ein Jahr und abends geht eine Stunde zum Sport nicht immer so einfach möglich ist.

00:08:43: Ein weiterer Faktor ist die ständige Koregulation, die in diesem Kontext ganz besonders wichtig ist.

00:08:51: Das brauchen bis zum bestimmten Grad.

00:08:54: Sicherlich alle Kinder, dass wir da Vorbilder sind die begleiten zeigen wie man mit so Gefühlen umgehen kann was man so für sich tun kann.

00:09:03: hier ist es einfach noch ein bisschen mehr.

00:09:06: die Leuchtturmfunktion Wir sind nochmal wichtiger.

00:09:09: Die Kinder sind nicht ohne Grund oft sehr nah an uns dran.

00:09:11: das habe ich gerade schon mal erwähnt.

00:09:13: und was hier nochmal besonders schwer ist Wenn wir selbst noch Divergent sind, dann fällt uns das regulieren Eventuell selber für uns schon gar nicht so leicht und dann hier auch eine Vorbildfunktion zu haben.

00:09:25: Plötzlich kann eine ganz schön große Aufgabe sein!

00:09:29: Und wir haben ja meist, also in meiner Generation ist das jetzt zum Beispiel eher so der Fall.

00:09:34: Das ist auch nicht immer so gut gelernt.

00:09:36: Das heißt, wir haben irgendwie die Aufgabe uns selbst jetzt irgendwie anzueignen zu lernen, irgendwie daran auch vorwärtszukommen, während wir es gleichzeitig aber auch schon machen müssen als Vorbild und gleichzeitig neben unserer eigenen Regulation und dem Lernen was da eigentlich wie gut ist und wie man das macht, auch kurregulieren zu müssen.

00:09:57: Es ist eine große große Aufgabe.

00:09:59: Und dann gibt es auch einfach so Orgotheben, die mehr auftauchen.

00:10:05: Zum Beispiel Therapietermine, die einfach in Terminen sind zu denen man hinfahren muss wo man abholen muss.

00:10:12: Manche neurodivergente Kinder nehmen Medikamente, das muss begleitet werden.

00:10:16: Man hat regelmäßige Gespräche bei den entsprechenden Fachpersonen.

00:10:19: Man muss dafür sorgen, dass sie täglich genommen werden und die besorgen.

00:10:26: Es wird langsam weniger.

00:10:27: Ich muss also dafür sorgen , dass wir bald ein neues Medikamentenrezept holen.

00:10:32: Auch da sind einfach so Dinge in einem Familienleben, wo ... keine Medikamente in der Rolle spielen, die gibt's da einfach nicht.

00:10:40: Das ist aber eine zusätzliche

00:10:41: Aufgabe.".

00:10:44: Und all das ist ja der Part wo wir sagen okay also...das ist einfach Termine-Elternschaft und dass es meine Verbindung zum Kind und daran finde ich auch was Schönes und was Tiefkindes.

00:10:54: Es ist einfach nur wichtig zu wissen, dass das auch eine Anforderung ist und was sich für mich tun kann um für mein Kind dann gut und kraftvoll dazu sein, erschöpfend ist oder sich wirklich, wirklich sehr spruchisch legt.

00:11:13: Es oft ist außen also die Räume und das ist mir ganz wichtig zu betonen.

00:11:17: Die Räumen, die gar nicht für unsere Kinder gemacht sind Schule zum Beispiel allen voran.

00:11:22: Das ist oft das Thema was so unglaublich ermüdend unterschöpfendes Eltern, die stets umständig irgendwelche Kommentare bekommen Personen sonst was für Vorurteile haben und damit nicht hinterm Berg halten.

00:11:35: Oder diese ständige, ich muss ja Aufklärungsarbeit leisten weil so wenig Wissen oder darüber vorherrscht oder das falsche Wissen und Halbwahrheiten kursieren die ich mir immer wieder anhören muss.

00:11:47: und es ist ja Ihnen nur ein Erziehungsfehler und ihr müsst nun mal das immer wieder zu erklären sich zu behaupten.

00:11:53: Ich weiß dass Einprat der Selbstversorgung ist einfach Außerhalb der wenigen Personen, mit denen man darüber auch diskutieren muss und wo man sagt okay hier lohnt es sich dass ich jetzt Aufklärungsarbeit leiste.

00:12:05: Dass man darüber nicht mehr sprechen.

00:12:07: Ich habe wirklich nicht wenig Eltern die sagen ich diskutiere über dieses Thema nur noch mit Personen wo's irgendwie wichtig ist für mein Kind das ich das tue und mit sonstigen Personen nicht!

00:12:18: Ich sag den les des Buchs meine wegen noch aber mehr mache ich nicht.

00:12:23: Es ist einfach zu anstrengend.

00:12:24: ich habe diese Kraft nicht und es so ermüdend.

00:12:27: Ich finde diesen Punkt deswegen so wahnsinnig wichtig, den wenn ich über all das hier spreche und andere Menschen aus ihrem Familienleben erzählen.

00:12:34: Und sagen wo?

00:12:35: Das ist echt eine Nummer!

00:12:36: Und ich bin wirklich ganz schön erschöpft manchmal und es hat mehr an Anforderungen.

00:12:42: Dann soll auf gar keinen Fall der Eindruck entstehen, dass wir da irgendwie unseren Kindern eine große Schuld aufbühren oder sagen und deswegen unsere Kinder irgendwie weniger lieb haben.

00:12:56: Ich weiß das es für viele Eltern echt ein Thema ist.

00:12:59: Auf der einen Seite zu sagen hey ich bin manchmal ganz schön am Ende oder das ist so viel und das ist wirklich sehr, sehr anstrengend Und ich fühle mich aber doof dabei es auszusprechen, weil mir immer das Gefühl... Ich gucke dabei ganz gemein auf mein Kind und das ist wirklich ein Thema.

00:13:16: Das ist nicht der Fall!

00:13:18: Da sind alles Aufgaben für die möchte ich Kraft haben da möchte ich da sein und ich finde dass.. Ich habe ja nicht ohne Grund viel Kinder gekriegt.

00:13:26: Ich finde diese Aufgabe so schön und fast noch mal intensiver, weil ich weiß ein Kind diesen Charakterzügen oder mit einer Nau-Divergenz auf die Welt kommt, das zu begleiten und zu sehen wie es laufen kann wenn sie Potenzial entfalten können.

00:13:44: Wenn das wirklich klappt, wenn da alles gut ineinander greift irgendwie auch ein bisschen was in sich selbst irgendwie mitzuheilen während man das tut Das ist so schön!

00:13:58: Und ich möchte meine Kinder auf gar keinen Fall in irgendeiner Art und Weise anders haben Und ich weiß, dass es vielen Eltern so geht.

00:14:07: Aber das schwingt ja immer mit dieser Vorwurf, wenn man eben darüber spricht, dass das auch eine ganz schöne Aufgabe ist.

00:14:16: und da möchte ich wirklich einfach nochmal deutlich sagen, was wirklich anstrengend für mich ist oft eher das Außen, das immer wieder zu erklären, zu verteidigen in Räumen für die winzigsten Bedürfnisse meines Kindes so kämpfen zu müssen damit stattfinden dürfen.

00:14:31: Wir haben zum Glück ganz, ganz tolle Schulen die begrüßen an dieser Stelle und das ist so ein Entlastungsfaktor und es ist also so ein Segen für uns.

00:14:41: und es gibt aber jenseits dieser zum glück für uns gut laufenden Räume noch genügend Menschen bei denen ich sehr viel erklären muss und wo wirklich schon kleinste Dinge harte kämpft werden müssen.

00:14:54: und ich weiß auch dass nicht alle oder sogar der Großteil leider nicht an so schulen untergebracht ist, wie meine Kinder das Glück haben.

00:15:03: und es sind übrigens ganz erst dann ein paar staatliche Schulen.

00:15:06: Dann werde ich auch oft gefragt aber es sind einfach tolle Schulen und tolle Lehrkräfte.

00:15:12: Aber ich weiß es ganz oft nicht so der Fall ist und das ist was ganz besonders kräftezehntes ist in erster Linie damit gemeint, diese fehlende Unterstützung, dieses stetsunständige Rechtfertigen.

00:15:24: Dieses wahnsinnig allein damit sein und man hat ja schon genug damit zu tun.

00:15:28: und dann sagt noch jemanden dir aber meinst du nicht dass du einfach vielleicht schuld bist?

00:15:33: Das ist der eigentliche Part zumindest für mich und das wollte ich ja immer ganz deutlich machen.

00:15:43: So jetzt haben wir ein bisschen darauf geguckt.

00:15:44: was sind die Aufgaben?

00:15:45: warum ist es so wichtig auch etwas für uns zu tun, dass wir grundlegend in Energie bleiben irgendwie bei Kräften bleiben.

00:15:55: Und ja wie machen wir das denn jetzt?

00:15:57: Jetzt nehme ich mal mein Handy zahnt und gucke mal auf eure Antworten beziehungsweise auf die Notizen, die ich mir dazu gemacht habe.

00:16:04: Es waren weit über tausend Antworten, die Ich gesichtet habe und da so sagen wir mal größere Bereiche raus strukturiert hab' und die trage ich euch jetzt einfach mal vor!

00:16:18: Also Das, was mit Abstand als eine der häufigsten Antworten gegeben wurde, was man als Eltern eben tut um da ein bisschen etwas für sich zu tun ist das Thema Bewegung.

00:16:33: Bewegung als Ausgleich, Bewegung as Regulation, Bewegungen als Investition in die eigene Kraft und wie diese Bewegung im Alltag integriert ist – dass es ganz unterschiedlich.

00:16:45: Es gibt Sport als festen, wöchentlichen Termin.

00:16:48: Damit alle ganz, ganz transparent wissen wann ist dieses Elternteil beim Sport?

00:16:54: Von Gruppen, Tanzen, Fitnessstudio, Aquafitness-Schwimmen gehen was hab ich hier noch, Yoga ganz viel.

00:17:05: Die einen brauchen das eher so in Gruppen, um ein bisschen auf den Druck und einen kleinen Zugzwang zu haben da auch zu erscheinen.

00:17:12: Andere machen das gerne für sich in der Natur und gehen eine Runde laufen.

00:17:16: Da ist auch noch der Tipp damit dem Partner gut zusammenzuarbeiten mit der Partnerin also feste Sportabende aufzuteilen Und das sei gleich vorweg gesagt.

00:17:26: Alles, was ich jetzt sage ist eine Sammlung und manche Dinge gehen und manchen Dinge in denen denkt man also wird man vielleicht andocken und sich auch wiederfinden?

00:17:34: Und manche gehen eben nicht oder passen gar nicht so zur eigenen Person.

00:17:37: denn unsere Gemeinsamkeit ist das Thema Neure Divergenz bei den Kindern.

00:17:44: aber unsere Situationen, in denen wir stecken die sind sehr unterschiedlich von allein erziehenden Elternteilen die mich wahrscheinlich sehr schief angucken, wenn ich sage naja zwei drei mal die Woche schön abends zum Sport gehen.

00:17:57: Weil vielleicht diese Betreuungssituationen gar nicht gegeben sind und es ist einfach was anderes.

00:18:02: Und auch da müssen wir immer wieder unsere Privilegien checken.

00:18:04: Wenn wir so mit Tipps oder auch mit Ja dann macht doch das und dass So um die Ecke kommen Wir haben sehr sehr sehr unterschiedliche Voraussetzungen.

00:18:17: Deswegen einfach dieser Fülle Die gebe ich rein eben euren Antworten und da ihr ja auch sehr unterschiedliche Situation habt, sind die Antworten auch einfach per se sehr unterschiedlich.

00:18:28: Und ihr schaut einfach was für euch dabei ist.

00:18:30: aber der Punkt sei noch mal erwähnt.

00:18:32: und hier gleich die erste Nähkästchen Sache ich habe einen tollen Partner.

00:18:37: mein Mann und Ich sind wirklich ein wahnsinnig festes eingespieltes Team.

00:18:43: es ist übrigens harte Arbeit gewesen denn bei uns war's auch wie Ja, ehrlicherweise klassisch bei ganz vielen Partnerinschaften.

00:18:53: Dass ein Elternteil schon deutlich weiter ist auf diesem Weg – meist das Elternteil mit der höheren Kehrarbeit – ist meist schon auf dem Weg und macht sich viel früher Gedanken drum, beließt sich usw.

00:19:06: Und jetzt würde ich sagen habe ich noch einen kleinen Wissensvorsprung einfach durch meine Arbeit.

00:19:13: Aber mein Mann hat da ganz schön gut aufgeholt und kümmert sich selbstständig ums Informationen.

00:19:18: Und lernt dazu, lässt sich darauf ein macht er ganz schön viel so dass wir jetzt wirklich wirklich ein gutes gutes Team sind.

00:19:25: und das ist natürlich eine andere Situation als wenn ich eben alleine wäre oder man eben alleinerziehend ist.

00:19:35: fast jeder Freiraum den ich zeitlich irgendwie habe, ist entweder daran gekoppelt dass meine Kinder betreut sind.

00:19:45: Das ist so der Arbeitszeitpart und wenn es aber darum geht das ich irgendwie was für mich alleine mache, was ehrlicherweise nicht so super oft stattfindet.

00:19:56: Aber wenn dann isst es in den Aller aller allermeisten Fällen ist das einfach dann mein Mann und andersrum eben auch.

00:20:07: Also wir sind diejenigen, die sich jeweils den gegenteiligen Freiraum aufmachen können.

00:20:13: Ab und zu meine Schwiegermammer, die wohnen ein bisschen weiter weg.

00:20:15: Deswegen ist das nicht so superhäufig aber das ist in der Regel der Part.

00:20:22: Und ganz, ganz selten mal... Aber es liegt daran dass ich so schlecht um Hilfe bitten kann!

00:20:27: Ist es auch unser Freundeskreis?

00:20:31: Ein kleiner Aber feiner, sehr stabiler, fester, toller Freundeskreis.

00:20:35: Den ich mir hart gearbeitet habe!

00:20:39: Die da auch super... unterstützen könnten, aber das ist eher so mein Thema dass ich das noch nicht so gut annehmen kann.

00:20:48: Es ist aber eine gute Aufgabe in die Zukunft.

00:20:51: also dass er an dieser Stelle mal gesagt und es wurde da eben auch klar, dass bei ganz vielen Eltern schafft und auf paar Beziehungen aussieht, dass ein Arbeit in Kindern ist und die andere Person dann irgendwie was für sich machen kann unter anderem eben zur Sportkurse Wenn es nicht der offizielle Sport ist, wird ganz oft genannt wenigstens ein bisschen spazieren gehen.

00:21:15: Den Arbeitsweg nutzen und mit dem Fahrer zu fahren wenn das irgendwie möglich ist auch abends noch mal kurz rausgehen.

00:21:23: Wenigstens zwanzig Minuten im Block wenn die Kinder schlafen und dass regional irgendwie sicher ist das zu tun?

00:21:30: Mit dem Hund spazierend gehen und dabei vielleicht auch einen Hörbuch hören Bewegung mit den Kindern verbinden.

00:21:37: Das heißt, das Kind fährt Roller hat also auch ein bisschen Bewegungen während man selbst irgendwie juckt oder zügig geht zu Hause versuchen kurze, kurze Sporteinheiten einzubauen wenn es eben nicht möglich ist das Haus gut zu verlassen und da das Kind nunfalls auch mitmachen zu lassen.

00:21:54: Also es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten Bewegungen einzubauern.

00:21:58: Das waren jetzt hier mal so ein paar Aber das wurde, ich würde sagen am allerhäufigsten genannt Sport und Bewegung jeglicher Art.

00:22:10: Ein weiterer Pfeiler war irgendwie zu gucken sich kleine Auszeiten zu schaffen Vor dem ins Bett gehen, zehn Minuten wirklich nur irgendwie was ganz in Ruhe für sich machen.

00:22:22: Wenn man davor dann doch noch irgendwie rumgerödelt hat und wenn es ein Tee trinken ist.

00:22:26: Früher aufstehen damit man den ersten Kaffee in Ruhr trinken kann überhaupt bewusst früh aufstehn um diese Momente zu haben abends wirklich die Stille wenn alle mal schlafen Genießen selbst, wenn man selber sagt ja ich muss jetzt eigentlich auch ins Bett, weil es ist schon super spät gerade bei euren Kindern ja nicht selten.

00:22:47: Dass man trotzdem sagt okay zehn Minuten.

00:22:50: Zehn Minuten genieße ich jetzt dass die Welt schon ruhig geworden ist das es recht schummerig ist dunkel ist und niemand mehr was mehr will.

00:22:57: diese zehn minuten ruhe Einmal ein mini, mini, Mini kleiner Reset oder so kleine Momente nutzen wie wenn man irgendwie schaut im Kintenglas Wasser einzugießen.

00:23:07: Dass man auch für sich selber eins eingeht und trinkt.

00:23:12: Ein weiterer Pfeiler waren so Dinge wie Hobbys, Kreativität und eigene Interessen.

00:23:19: Das ist natürlich auch ein großer Part gerade wenn man selbst noch Neuerdivergent ist.

00:23:22: das beschäftigen mit einem Interessensgebiet oder Spezialthema natürlich auch eine wichtige Regulationspart.

00:23:29: da wird ganz oft sowas genannt wie Stricken, Filzen, Grenzebinden, Nähen, Malen usw.

00:23:39: aber auch Lesen wurde genannt, Kochen und Brotbacken.

00:23:44: Und da wir auch die Kinder helfen lassen ganz viele nennen hier den Garten der vereint dann eben auffrische Luftbewegung etwas mit den Händen machen ist ja oft auch nicht verkehrt.

00:23:56: Tanzen singen im Chor oder musizieren Haustiere aber auch so also auch haustiere im größeren Kontext so Pferde oder Ponys werden hier genannt.

00:24:07: oder wirklich mal schauen, ob man irgendwas ist.

00:24:11: Man richtig gerne mag live zu sehen zum Beispiel Konzerte oder Veranstaltung ganz langfristig einzuplanen und versuchen die irgendwie zu realisieren eben mit ausreichend Vorlauf Was auch genannt wurde, ich möchte es gar nicht hinten dran so packen.

00:24:32: Ich habe es jetzt bewusst vorne mit reingenommen weil ich einfach wichtig finde dass wir da ohne Scham und offen und ehrlich drüber sprechen.

00:24:39: ist das Thema Medienzeit also die Medienzeit der Kinder entspannt zu sehen dann nicht den Minuten genau nachzurennen, sondern einfach das bewusst auch als Entlastung zu nutzen.

00:24:53: Ganz egal wie andere darüber denken ganz egal dass es so nicht laufen soll und Sondern das wird gesagt doch ich habe hier sonst wenig anderer Unterstützung.

00:25:02: Ich kann mich weiß ich nicht für zwei drei Tage.

00:25:06: ein Baby ist da, um wie bestellen.

00:25:08: Kann ich mir entweder nicht leisten?

00:25:09: Meine Kinder akzeptieren das irgendwie nicht was auch immer.

00:25:12: Meine Kinder sind immer nahe mit dran die können sich nicht alleine beschäftigen aus unterschiedlichsten Gründen und Medienzeit is für mich eine wichtige Unterstützung Und ich möchte in diesem Podcast was das denn geht eine Schamfreizone.

00:25:25: Wir haben auch feste Medienzeiten für unsere Kinder und Ich liebe diese Momente wo sie sich so in ihre Sachen vertiefen Und wir regulieren natürlich, was an Angebot zur Verfügung steht.

00:25:37: Wir sind da – manchmal machen das auch zusammen, weil ich an bestimmten Mediendingen auch sehr viel Spaß habe und dann spielen wir es auch zusammen.

00:25:43: Also ich würde sagen, wir sind ausreichend nah dran und begleiten das wirklich, wirklich sehr intensiv sowohl mein Mann als auch ich.

00:25:50: Ich bin ja vertieft mit Medien unterwegs, er ist Informatiker, ich mache diesen ganzen Social Media Bereich.

00:25:56: Das heißt, es spielt bei uns zu Hause auch eine Rolle und wir nehmen die Kinder hier sehr offen Mit, die haben das selber nicht zur Verfügung.

00:26:03: Also Social Media noch nicht zum Beispiel Aber sie schauen bei mir so ein bisschen mit.

00:26:08: Wir sprechen darüber als ich würde sagen wir sind da gut in Begleitung und dass es sich mehr auch das worum es geht.

00:26:13: Aber hier steht ganz oft Mediennutzen, um mal den Kaffee in Ruhe auszutrinken.

00:26:19: Gerne auch morgens mal im Bett selber bei der Medienzeit mitmachen wenn es irgendwie Spaß macht und dabei selber einfach Kopfhörer auf den Sport in dieser Zeit machen oder auf dem Sofa sitzen und nichts machen oder die Hausarbeit damit man abends dann irgendwie Zeit hat Was hilft, hilft.

00:26:38: Es hat eine Leserin dazu geschrieben und so sehe ich das auch.

00:26:42: natürlich ist klar dass wir das vernünftig begleiten verantwortungsbewusst begleitet.

00:26:47: aber Medien dürfen uns unterstützen was auch gesagt wurde Rückzug Ruhe und Reize reduzieren soweit möglich.

00:26:59: also selber irgendwie zum Beispiel gucken was haben eigentlich für Lichter im Haus Gerade gegen späteren Abend, er wirklich so ... wie nennt man das?

00:27:09: Sekundäres Licht.

00:27:10: Nee!

00:27:11: Naja eben nicht das große Licht ihr wisst schon die kleinen Lichte anzumachen.

00:27:15: ich finde das macht so einen Unterschied.

00:27:17: Ich liebe dass gerade jetzt in dieser Jahreszeit wo es früher dunkel wird wirklich indirektes Licht So heißt es zu haben oder einfach kleinere Lichtquellen Gerade abends ist ja dann doch eher die Luft raus.

00:27:30: Ich finde, das macht ein Riesenunterschied was so mit dem Licht ist in der Wohnung also bei uns zumindest sich einfach mal die Kopfhörer aufzusetzen.

00:27:38: ich liebe Kopfhäure mit Transparenz Funktionen.

00:27:40: meine Kinder sind wissen dass wenn ich sie drin habe ich hab jetzt auch nicht dauernd drin aber wenn ich die drin hat wissen die dass ich trotzdem ansprechbar bin aber daneben bei irgendwie etwas höre oder Ich zum Beispiel mag super gerne, ASMR.

00:27:53: Das ist dieses Geräuschezeug da und das habe ich manchmal oder so Meditationsmusik.

00:27:58: Das hab' ich dann einfach so nebenbei auf dem Ohr.

00:28:00: Ich hab' aber diese Transparenzfunktion an also kann die Kinder super hören Und ich mach' das natürlich nicht in Situationen, indem wir gerade auch in direkter Interaktion sind.

00:28:10: Aber wenn sie in meiner Nähe sind und einfach wir alle vor uns hinwurscheln irgendwie, dann hab', ich das schon mal im Ohr und das klappt hier zu Hause sehr gut denn... ...hier hat Jedes Kind auch regelmäßig Kopfhörer auf und alle wissen, warum.

00:28:24: Und was das ja zu bedeuten hat.

00:28:28: Mal kurz fünf Minuten ein bisschen lesen Baden zu gehen eine Dusche wenn man es mag in die Sauna gehen eine kurze Atemübung zu machen also all diese kurzen Rückzugsrohr Momente sind hier so genannt.

00:28:45: Ein wichtiger Punkt der oft genannt wurde war das Thema Schlaf kurze Erholungsmomente und wir haben ganz viele geschrieben, dass auch wenn sie es gerne anders hätten für Sie aber super wichtig ist einfach früh ins Bett zu gehen.

00:28:59: Das ist ein ganz wichtiger Entlastungsfaktor um dann möglichst an ausreichend Schlaf zu kommen.

00:29:06: das ist definitiv meine Nachhilsphäre.

00:29:08: sich bin absoluter euren Typ.

00:29:09: ich nehme diese Folge jetzt gerade mal zur Transparenz nach zum halb eins auf einfach weil das meine Zeit ist.

00:29:15: Das kann ich auch nicht jeden Abend machen.

00:29:18: Ich zwinge mich auch zum Frühjahr ins Bett gehen, weil ich weiß dass es wichtig ist.

00:29:22: Es entspricht nicht meinem Biorithmus aber da das Leben mit vier Kindern nicht darauf ausgerichtet ist, dass sich bis morgens um zehn schlafen kann muss ich einfach... ausreichend oft früher ins Wett gehen, damit ich gut zu schlaf komme.

00:29:40: Aber ich habe halt auch regelmäßig mal solche Momente und ja, ich komm dann morgen schon ganz okay raus.

00:29:46: Ich hab aber abends wirklich mal ein-zwei Stunden, wo ich irgendwie was für mich machen kann – und das ist super wichtig!

00:29:54: Ob es zum Nachahmen gemacht ist, eher nein.

00:29:57: Und wie gesagt auch je älter ich werde umso mehr muss ich ja auch wirklich gucken dann doch früh ins Bett zu kommen und nicht nur so haha und dann bin ich abends doch wieder lange wach sondern das wirklich auch ernsthaft zu machen und mich dazu zu zwingen weil es wirklich wirklich wichtig ist hier auch gut immer mit dem Partner abwechseln zum Beispiel diese lange Einschlafbegleitung aufzuteilen dort wo es möglich ist.

00:30:17: es ist ja nicht immer möglich leider Am Wochenende abwechselnd ausschlafen.

00:30:22: Wenn schon die Einschlafbegleitung abends nicht so gut aufzuteilen ist, weil ein Kind vielleicht wirklich nur einen Elternteil phasenweise absolut akzeptiert dann ist manchmal eine Möglichkeit Ausschlaven abzuwechseln.

00:30:35: Morgens ist oft bei den Kindern noch eine andere Energie da.

00:30:39: Da akzeptieren sie das vielleicht eher und dann kann man sich den schlafen Da ein bisschen zurückholen und die Erholung da ein bisschen zu rückholen.

00:30:47: Wir haben zum Beispiel die Medienzeiten der Kinder am Wochenende morgens.

00:30:53: es gibt eine Uhrzeit, ab wann die so starten können Und da liegt die feste.

00:30:58: wir arbeiten immer mit festen Medienzeiten bisher noch mal gucken Und die sind seit Jahr und ewig an bestimmten Stellen des Tages integriert.

00:31:08: Das ist sehr unterschiedlich, und am Wochenende sind sie immer oft morgens.

00:31:11: Das hat den Vorteil dass der Rest des Tages völlig klar zur Gestaltung je nachdem was wir so unternehmen zur Verfügung steht.

00:31:19: Und morgens können wir einfach alle in Ruhr starten.

00:31:23: Die einen beschäftigen sich damit.

00:31:25: Die Jüngeren haben da keine Medienzeit.

00:31:28: Die vorstellen so bei uns rum irgendwie Aber alles ist irgendwie doch ein ruhigerer Staat und eine Person, also einen Elternteil schläft dann vielleicht noch mal länger oder wir haben mal Zeit miteinander zu quatschen.

00:31:42: Ist eben bei uns so'n Part.

00:31:44: Und das wurde auch prinzipiell genannt – das hab ich mir auch als einen Punkt aufgeschrieben – dass die Aufgaben- und Verantwortung gut in der Partnerschaft aufgeteilt werden.

00:31:54: Also feste Abende vereinbaren wo ein Elternteil wirklich Service ändert und auch wirklich frei hat.

00:32:01: Wenn es möglich ist, vielleicht feste Tage festlegen – das ist für alle Beteiligten sehr transparent und dann hilfreich wenn eben möglich.

00:32:11: Dann das was ich schon gesagt habe und das haben ganz viele von euch geschrieben dass man sich bei der Kinderbetreuung abwechselt also da's wirklich klar ist Freiraum heißt in der Regel der Partner ist da und dass man nicht irgendwie er sich weiß es man ja dabei echt ein schlechtes Gefühl haben.

00:32:27: Also man denkt, wo bleiben wir als Paar?

00:32:29: Aber die Realität ist oft einer ... Ist bei uns auch so eines.

00:32:33: Bei den Kindern.

00:32:34: Einer versucht, Kram zu regeln und im besten Fall eben auch mal was für sich selbst zu tun.

00:32:40: Zuständigkeiten da gut zu klären mega unromantisch vielleicht aber ganz klar zu sagen okay ich mach das du machst jetzt das dich immer gut abzusprechen weil diesen Dingen war hier als Entlastung genannt und dabei ganz besonders Wichtig war wirklich, diese Zeitfenster nicht irgendwie spontan zu suchen.

00:33:02: Mal schauen wir sie sich ergeben sondern die möglichst wirklich wirklich bewusst einzuplanen.

00:33:10: Dann war ein großer Entlastungsfaktor der auch aufgenannt wurde Unterstützungs- und Entlastungangebote nutzen wie zum Beispiel einen Pflegegrad zu beantragen.

00:33:19: ich habe schon mal erwähnt in einer der früheren Folgen das dazu bald eine eigene Folge kommt, denn da hängen bestimmte weitere Unterstützungsleistungen dran.

00:33:28: Zum Beispiel eine Verhinderungspflege was das genau ist dazu dann in der entsprechenden beidigen Folge mehr Haushaltshilfen können darüber auch bezahlt werden überhaupt eine Haushalts Hilfe zu engagieren ob ein Mitpflegegrad und Pflegeleistung oder eben nicht.

00:33:48: Das war oder öfter noch mal genannt die Großeltern als weitere sehr enge Bezugspersonen gut mit einbinden, also Kinderbetreuung schon irgendwie zu schauen.

00:33:57: Gibt es weitere Bezugspersonen, die von meinen Kindern akzeptiert werden?

00:34:01: Das können klassischerweise die Großeltern sein vielleicht Tante Onkel, sehr sehr enger Freundinnen.

00:34:08: Das wird sicherlich sehr individuell sein.

00:34:11: In der Regel ist es so, dass wirklich nur wenige Personen neben den Eltern da so akzeptiert werden – in denen Fällen die ich kenne sind das Babysitterinnen, die vielleicht schon ganz lange kommen und einen guten Draht zu den Kindern haben oder eben die Großeltern aber das wirklich abzuchecken.

00:34:28: gibt es da Personen, die wir dafür anfragen können?

00:34:34: Was hier auch als strukturelle Unterstützung genannt wurde, war die eigene Arbeitszeit zu reduzieren.

00:34:40: Sofern das finanziell möglich ist und da zum Beispiel kann eben so ein Pflegegrad und das Geld dass daran hängt auch unterstützen weil man einfach weiß ich kann... Das ist auch der Gedanke davon Ich kann bei der Arbeit ein bisschen reduzieren Weil auf der anderen Seite eben durch dieses Geld des Pflegegeld ja ein finanzieller Ausgleich stattfindet in diese Richtung auch genannt Freundschaften und Austausch fliegen.

00:35:07: Und damit ist jetzt nicht gemeint, dauernd irgendwie tolle Partys und Freundschaftsaktionen zu planen sondern wirklich ein Freundesreißig zu schaffen bei dem man sich nicht erklären muss die vielleicht sogar ähnliche Situation haben es nicht selten der Fall und da regelmäßig in den Austauscht zu gehen und auch gut zu gucken welche Art und Treffen passend denn zu mir zu uns Kaffee trinken zu gehen, Kaffe in die Hand zu nehmen und spazieren zu gehen.

00:35:36: Ich habe eine Freundin bei der ist es so dass wir uns jetzt auch nicht super-super oft sehen wie das jetzt meistens ist.

00:35:45: Wir haben alle unsere Arbeiten von mir in Zeit und weiß ich nicht was.

00:35:49: Das passiert sowieso nicht so super häufig aber wenn dann schnappen wir uns auf den Kaffe und gehen spazierend weil dieses Laufen für uns beide super angenehm ist.

00:35:59: Manche telefonieren gerne oder gehen gerne essen, was auch total hilfreich ist und wichtig ist.

00:36:07: Personen bei denen man offen und ehrlich auch mal Frust abladen kann das ist so so wichtig!

00:36:13: Und den Tipp gab es schonmal einer der früheren Folgen mit Entsprechenden Personen, Freundesgruppe.

00:36:19: Vielleicht andere Eltern die in ähnlichen Situationen sind eine Ausgrötz-Gruppe zu machen also wirklich sagen wir machen jetzt ne Gruppe und da kommen einfach nur.

00:36:28: das mache ich wenn mein Kind im Meltern sitzt dann kann ich da irgendwas reinverfahren oder reinschreiben.

00:36:33: Das wird nicht beurteilt.

00:36:34: Ich werde nicht mit zwanzig Lösungsvorschlägen zugeballert sondern ich lasse es einfach gehen.

00:36:38: vielleicht krieg' ich noch ein zwei tröstende Worte oft auch vielleicht auch einen Emoji.

00:36:42: man will ja gar nicht so viel Trösten ist das kann man ja vorher sogar besprechen wie das gehalten werden soll oder das wird sich vielleicht auch ein bisschen etablieren und entwickeln, aber es ist einfach eine Gruppe WhatsApp- oder irgendein anderer Messengerdienst.

00:36:54: Das ist ja völlig Schnurz!

00:36:57: Und die ist wirklich nur dazu da um einfach mal schnell was los zu werden... Oder gegenseitig aufzubauen, sich ein lustiges Reel zu schicken oder etwas Interessantes oder ein.

00:37:06: Ja hier fühlt ihr das auch so.

00:37:07: wie ich kann ja vorher festgelegt werden, wie die genannt werden soll diese Gruppe und wozu sie letztendlich da sein soll.

00:37:14: Aber sowas zum Beispiel kann super unterstützend sein oder auch eine gute akut Hilfe.

00:37:22: Ein nicht ganz so einfacher Faktor ist die Paarzeit und dass miteinander gut in den Blick zu nehmen und zu priorisieren Partnerschaft und gerade in diesem Kontext passiert das schnell, wird dann doch schnell so.

00:37:37: Organisationen und Kehrarbeit und Absprachen darüber.

00:37:42: Und... Das geht uns auch so!

00:37:46: Wir haben vier Kinder von denen dreieinhalb Euro die vergänzt sind stand jetzt und da muss ich niemandem sagen dass da sonst wie krass viel Paarzeit und was wir da alles reisen können zur Verfügung steht.

00:38:04: Das was uns aber super wichtig ist, wir reden einfach viel miteinander und versuchen uns irgendwo diese Inseln zu schaffen wenn die Kinder Medienzeit haben und wir beide Zuhause sind dass wir das machen abends dann doch nochmal die zehn Minuten über irgendwas sprechen was vielleicht nicht mit den Kindern so tun hat ganz oft ist es dann trotzdem Genau das.

00:38:27: Aber so war es, nicht aus dem Blick zu verlieren und bei uns sind wir beide jetzt nicht so, oh, da gehen wir pro Form mal zu einem Candle-Light-Dinner wenn wir Zeit haben auch wenn wir was selten der Fall ist wirklich mal die Schwiegermamma also meine Schwiegamamma da haben.

00:38:41: und jetzt mittlerweile wo Kind vier alt genug ist um auch bei ihr immer so ein zwei Stunden zu bleiben und ja auch die größeren Geschwisterung hier als Sicherheit da sind können wir dass.

00:38:51: ich glaube wir haben das seit Kind.

00:38:53: Jetzt muss ich echt überlegen, nur mal was ganz realistisches reinzugeben.

00:38:56: Seit Kind vier auf der Welt ist haben wir Zeit alleine verbracht und ich meine es wirklich als Aktion nicht dieses Abendstand doch mal kurz Zeit haben zu sprechen sondern wirklich etwas unternommen alleine.

00:39:10: Und das Kind ist ein deutlich größeres Kleinkind schon.

00:39:15: Ich glaube zweimal?

00:39:17: Ich würde sagen zweimal.

00:39:18: Einmal im Sommerurlaub Und einmal davor, und was wir gemacht haben.

00:39:22: Wir sind nicht schick essen gegangen oder irgendwas wo wir dachten oh wenn es dann doch nicht klappt man ist ja dann doch innerlich immer so ein bisschen auf Abruf in unseren Kontexten.

00:39:31: Wenn das da nicht klappte und dann müssen wir da irgendwie alles halb stehen lassen und so.

00:39:34: Wir haben uns zum Kaffee genommen und sind spazieren gegangen und haben gequatscht.

00:39:38: Gequatsch.

00:39:39: Das war gar nicht so super lang aber das war die Unternehmung.

00:39:45: Also wenn die Eltern, äh die Großeltern näher dran sind und man das regelmäßiger machen kann dann ist es sicherlich auch total schön irgendwie sich was Schönes vorzunehmen.

00:39:53: Das wurde auch öfter genannt.

00:39:55: Äh dass jetzt mal der Einblick wie das dann bei uns läuft Und dass das wichtigste echt ist, dass man diese Verbindung nicht verliert.

00:40:02: und Bei meinem Mann und vor allen Dingen bei mir kann man sich gar nicht vorstellen Läuft das sehr sehr über Quatschen.

00:40:09: Ich habe aber auch so Tipps bekommen Wie einmal im Monat Frühstücken gehen Dass auf diese morgendlichen Termine leichter sind.

00:40:16: Also ich gar nicht das abends schicke Dinner oder irgendwo übernachten vornehmen, sondern dass gerade da wo eben noch die Kräfte bei den Kindern ein bisschen stärker sind und die noch ein bisschen ausgeruhter sind, dass auf diese Vormittagssachen leichter zu realisieren sind fand ich irgendwie auch nochmal eine ganz gute Perspektive.

00:40:35: Grenzen setzen war ein Punkt, zum Beispiel eben nicht mehr mit Menschen zu diskutieren.

00:40:41: Über eine neue Divergenz und dann nicht mehr aufzuklären oder diese Aufklärungsarbeit zu leisten sondern zu sagen okay ja bei der Lehrkraft macht es irgendwie Sinn dass ich ein bisschen Wissen reinbringe.

00:40:51: oder bei den Großeltern da stecke ich Energie rein um zu sagen hey ja früher war das vielleicht so aber heute weiß man doch mehr hier.

00:40:58: schaut euch mal das an, schaut euch mir das an.

00:41:00: Aber in allen anderen Fällen wird nicht mehr diskutiert zu schauen, wie viel nehmen wir uns als Familie denn überhaupt pro Tag vor?

00:41:11: Gehen wir jetzt in die fünfte Verabredung?

00:41:13: oder vielleicht einfach auch nicht.

00:41:15: Es gibt viele, die geschrieben haben es gibt einen festen Tag pro Woche an dem nichts keine verabredet und keine Termine kein Nichts.

00:41:24: Solange sich das realisieren lässt super kann ich total nachvollziehen dass das sinnvoll ist.

00:41:30: lernen nein zu sagen Perfektionismus loslassen.

00:41:38: Auch nicht easy, gerade in vielen neurodivergenten Kontexten ist das ja so ein Ding.

00:41:43: mit dem Perfekzionismus kann ich selber ein Lied von singen immer wieder schauen.

00:41:48: passend die Erwartungen sind es wirklich für unser Familie passende Erwartung ganz klassisch dieses müssen wir alle am Tisch sitzen oder darf dass auch einfach ganz individuell aussehen?

00:42:01: auch sowas kann super entlasten.

00:42:03: Ich merke immer, wenn wir wieder so was haben gehen lassen und sagen hey warum denn eigentlich nicht meine Güte?

00:42:12: Was solls das Entlastung bringt in meinem Kopf.

00:42:15: ein richtig echtes Entlastungsgefühl habe ich in solchen Momenten.

00:42:20: deswegen ist es wichtig dass hier auch mal zu erwähnen sich selbst freundlich begegnen sich auch nicht vor sich selbst immer wieder zurechtfertigen.

00:42:28: Und da dran hängt der zweite in diese Richtung Genetip, sich auch Unterstützung zu suchen für diese Sachen.

00:42:40: oder auf die eigene Regulation ganz oft wurde eben genannt ja Selbsttherapie in Anspruch zu nehmen als ADHSlerinnen oder als ADHSler selbst Medikamente zu nehmen ohne Charme-Eltern Trainings zu nutzen sich zu belesen in Richtung Skills.

00:42:58: Also was tue ich eigentlich, wenn ich selber an die Decke gehen könnte?

00:43:00: Wenn mein Kind an die Decke geht, weil ich gar nicht gelernt habe wie man mit so einem Gefühl umgeht und da gibt es ganz unterschiedliche Tipps, die so kamen.

00:43:10: Die sind sehr individuell.

00:43:12: aber so ein zwei Sachen, die mir hier geholfen haben oder bis heute helfen in so akut Situation ist manchmal mitschimpfen.

00:43:21: also nicht das kind anschimpfen sondern mitzuschimpfen, ist was glaube ich ein bisschen underrated ist und das habe ich mal in einem Therapiekontext mit auf den Weg bekommen.

00:43:34: Dieses, oh ich merke selber!

00:43:35: Ich werde irgendwie sauer.

00:43:36: und dann gibt es ja so diesen Impuls gerade wir die sich vielleicht versuchen in unserer Generation so anders zu machen indem wir echt zu tun haben diese Impulse das Kind anzuschimpen oder laut zu werden.

00:43:48: und dann hat die Therapeutin gesagt Dann werden sie doch laut, schimpfen Sie doch mit.

00:43:53: Da müssen wir nicht das Kind anschimpfen und keiner

00:43:55: mitschimpfen.".

00:43:56: Und dann dachte ich, hä?

00:43:59: Das geht natürlich nicht in jeder Situation aber es gibt so eine Situation, die passt!

00:44:03: Es ist wirklich supergut dass man einfach so ja genau nehmen... Ah du hast total recht.

00:44:06: und dann auch wirklich so richtig mitzugehen auch in dieses Gefühl rein zu gehen um das rauszulassen und nicht immer dagegenzuarbeiten und das wegzuatmen.

00:44:15: Atmen ist natürlich ein ganz ganz wichtiges Skill.

00:44:19: mir fällt schwer sage ich ganz ehrlich kann da mal nicht so ganz gut andoppen bei diesem Atmen.

00:44:23: Natürlich ist ruhige Atmung was beruhigendes, aber ich merke dass das gar nicht immer so mein Part ist.

00:44:31: also atmen ist natürlich ein wertvoller tipp darf ja auch nicht fehlen aber der hat mich nicht immer soweit gebracht.

00:44:38: sagen was man so macht dann nicht super viel in so akuten situationen das fand ich einen super tip wollte ich mitgeben.

00:44:45: Etwas, das ich auch sehr wertvoll finde ist einfach Wand wegschieben.

00:44:49: Kann man auch super mit dem Kind zusammen machen.

00:44:51: Wenn man sagt so, oh!

00:44:53: Ich weiß gerade gar nicht wohin mit mir?

00:44:54: Ich brauche halt wirklich mal was Akkutes.

00:44:57: Wand weg schieben.

00:44:58: Schönen tiefen Druck mitnehmen.

00:45:01: Sehr hilfreich.

00:45:02: und was mir auch geholfen hat, grade dann wenn ich neben dem Meltdown-Kind saß und dachte okay durchhalten... Was mache ich denn jetzt?

00:45:11: Da wäre eben zum Beispiel diese Aus kurz Gruppe jetzt eine gute Idee.

00:45:15: Und ich habe von meiner Therapeutin damals das fünf vier drei zwei eins mitbekommen, also fünf Dinge im Raum die gelb sind.

00:45:22: Vier Dinge die sich weich anfühlen.

00:45:25: Drei Dinge die ein Geräusch machen.

00:45:26: Zwei Dinge die einen Ding dass und das immer wieder zu machen um sich aus irgendwelchen Schleifen rauszuholen fand ich irgendwie mal ganz gut finde ich ne ganz gute Idee.

00:45:43: Da gehört übrigens auch noch rein, dass wir mal schauen wie oft wir so an unsere Grundbedürfnisse denken.

00:45:51: Ganz ganz oft vergessen wir zu essen trinken nicht genug war man eigentlich auf dem Klo.

00:45:58: Das ist ja gerade, wenn man eben selber auch mit so einem Wolken kopfst.

00:46:03: Da sitzt nicht so einfach daran immer zu denken.

00:46:05: Darum der Reminder das regelmäßig zu gucken.

00:46:08: Wir haben auf welche geschrieben dass sie sich ein Wecker stellen drei mal am Tag zu bestimmten sinnvollen Stellen in deren Tagesablauf und dieser Wecke ist nur wie geht es dir gerade?

00:46:19: Checkt mal kurz!

00:46:21: Und da checken Sie dann Musikpibi habe ich schon was getrunken, bin ja eigentlich hungrig.

00:46:28: Habe ich aus gegessen?

00:46:30: Fand ich auch noch mal wichtig!

00:46:32: Und zum Schluss ganz oft haben mir auch Eltern geschrieben gerade jetzt schaffe ich so gut wie gar nichts davon.

00:46:40: Gerade jetzt schaff ich es nicht sehr viel an mich selbst zu denken.

00:46:44: wir stecken grade in einer sehr intensiven Phase.

00:46:47: Ich komme gerade nicht so richtig zur Selbstversorgung und das möchte ich unbedingt realistischerweise hier auch noch nennen.

00:46:53: diese Phasen gibt es.

00:46:55: Es ist dennoch wichtig, dass das Phasen bleiben und dass wir schon langfristig schauen irgendwie etwas für uns zu tun.

00:47:05: Einfach weil es super wichtig ist!

00:47:06: Wir haben jetzt diese Fülle hier gehört.

00:47:09: Das ist ja keine komplette Truliste die man von vorne bis hinten abhaken soll sondern zu gucken okay diese eine kleine Sache die kann ich jetzt vielleicht gerade mitnehmen und die passt grade in unsere Situation.

00:47:21: oder das sehr stimmt, dass es noch mal eine gute Erinnerung.

00:47:23: Das nehme ich jetzt mit manchmal vielleicht auch gerade mehr möglich aber und es soll eben transparent ausstatt finden.

00:47:28: Manchmal ist eben grade wirklich nicht so viel möglich.

00:47:30: wir haben auch da in diesem Familienleben sehr unterschiedliche Phasen und wir alle wissen es gibt manchmal Phasens Da ist das schwierig Mit dieser Zeit für sich selbst und etwas so Für sich selbst zu tun Etwas das bei uns aber fast in jeder Phase geht.

00:47:47: Und das ist wirklich das was auch mit steigendem Alter der Kinder, aber was für mich richtig toll ist.

00:47:55: Was entlastet und leichter macht.

00:47:58: Und ja auf mich reguliert ist dieses gemeinsam in so Lieblingsbeschäftigung gehen.

00:48:07: Mit einem Kind schaue ich super gerne Sportclips und dann analysieren wir das, was da zu sehen ist und sprechen darüber und gucken uns Lieblinsspielerinnen an Und das macht super viel Spaß.

00:48:20: Mit einem Kind bin ich sehr, sehr gerne kreativ mit einem Kind quatschig super gerne.

00:48:24: und mit einem kind mache ich super gerne Musik.

00:48:27: Ich bin ja ausgebildete Musiklehrkraft und habe eine Gesangsausbildung und Spielgitarre und ein Kind hat diesen Part auch so'n bisschen für sich entdeckt.

00:48:35: und dann machen wir das zusammen und mal schauen wir zusammen auch einfach irgendwelche Serien.

00:48:40: gerade jetzt mit steigendem Alter der Kinder kann man auch Serien die mich interessieren gucken.

00:48:48: Mit einem Kind schaue ich zum Beispiel gerade die Hexe Sabrina, also diese Teenage-Hexe fast einfach grad so in die Jahreszeit und ja bis auf wenige Folgen kann man das im Großen und Ganzen auch noch ganz gut gucken ist so okay!

00:49:04: Also die Serie insgesamt ist glaube ich sogar altert wie Serien aus dieser Zeit eben altern.

00:49:09: ehrlicherweise.

00:49:12: aber Großen und Ganzen ist das einfach so ganz netter Klamauk, würde ich sagen.

00:49:18: Und das gucken wir zusammen und das bringt uns gute verbundenheit.

00:49:24: Es sind schöne Momente und es schafft eine gewisse Leichtigkeit.

00:49:30: Also mich in die Themen meiner Kinder rein zu begeistern, zusammen irgendwie Beschäftigungen zu suchen, die für uns beide schön sind oder für uns als Familiengruppe schön sind – Das ist wirklich echt Ein ganz, ganz schöner unterstützender Part und macht Spaß und bringt ein bisschen Leichtigkeit.

00:49:55: leichten Worten und der Erinnerung daran, dass jetzt bitte nicht auch noch ein Druckpunkt und eine To-Do Liste sein soll.

00:50:00: Sondern das wir alle Phasen haben in denen das mal mehr oder weniger geht.

00:50:04: Und dass es manchmal auch Phasengibt, in denen nur die kleinen Dinge möglich sind aber eben auf welche indem wir doch uns ein bisschen wieder mehr wiederfinden können.

00:50:11: mit diesen Worten möchte ich diese Folge beenden.

00:50:14: Ich hoffe da war das ein oder andere für dich drin und ich freue mich auf die nächste Folge.

00:50:18: bis dahin Und zu guter Letzt natürlich noch ein herzliches Dankeschön an Jakob Jens und VoiceUp Productions für die Bearbeitung und die Produktion dieser Folge.

00:50:32: Ein Kopf voll Gold, was Neurodivagente Kinder brauchen und wie wir sie stärken können!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.