81. Neurodivergenz und Ernährung
Shownotes
Auf diese Folge habe ich mich ganz besonders gefreut. Zum einen, weil ich weiß, wie sehr das Thema Ernährung neurodivergente Familien umtreibt und zum anderen, weil es auch mich seit Kindertagen als emotionales Thema begleitet.
Ich spreche mit der Ökotrophologin Luzie Rache, die fundiert und evidenzbasiert in diesem Themenbereich aufklärt, sehr konkrete Impulse gibt und hilft, besser hinter Essverhalten schauen zu können.
Fun Fact: Ich habe mir nach unserem Gespräch eine Sitzung bei ihr gebucht.
Hier findet ihr Luzies Angebot:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich liebe es, durch aktives Zuhören einer Atmosphäre des Verstandenseins zu schaffen.
00:00:04: Das sagt meine heutige Gestin Lucy Rache über ihre Arbeit und ich finde dieser Satz passt eigentlich ziemlich gut zum Thema über das wir heute sprechen wollen denn gerade beim Thema Essen erleben norwegianische Kinder und ihre Familien ebenso vermutlich ziemlich häufig das Gegenteil
00:00:23: Druck
00:00:23: Und gut gemeinte Ratschläge und das Gefühl, dass das doch eigentlich auch irgendwie anders gehen könnte.
00:00:30: Lucy ist Ökotrophologin und zertifizierte Ernährungstherapeutin und leidet gemeinsam mit ihrer Kollegin Jennifer Hülsmann die Praxis für Ernährungstherapie Aachen.
00:00:40: Sie arbeitet dort unter anderem mit Kindern und hat sich intensiv mit dem Thema Neurodiogenz und Esverhalten beschäftigt – ich will dazu schon ganz, lang eine Folge machen.
00:00:51: Und dieses Thema kennt Lucy nicht nur aus ihrer beruflichen Perspektive, sie ist auch selbst spät als AudiHS-Ferrin und hochbegabt erkannt worden und bringt damit ja auch ne ganz eigene biografische Komponente mit, die ich immer sehr, sehr spannend finde!
00:01:09: Ein Kopf voll Gold – was Neurodivagentekinder
00:01:13: brauchen und wie wir sie stärken
00:01:16: können.
00:01:20: Und ja, heute möchte ich von ihr wissen wie wir neurodivagente Kinder bei diesem großen und oft Sorgen behafteten Thema Essen gut begleiten können.
00:01:29: Und liebe Luzi, wir steigen direkt gleich richtig knallhart ein!
00:01:33: Ich gebe dir jetzt mal immer so einen richtig schönen Satz aus diesem Themengebiet und du wiederum gibst mir mal deine Einschätzung dazu.
00:01:40: So lernen wir einmal dich so bisschen kennen und auch die Richtung deiner Arbeit Und vielleicht können wir an dieser Stelle gleich mal so ein paar eventuell fragwürdige Annahmen aus dem Weg räumen.
00:01:51: Jetzt kommt der erste Satz, du musst es ja nicht essen aber alles zumindest mal probieren!
00:01:58: Ja
00:01:58: das ist so ein Klassiker und ich glaube früher wurde da auch immer noch sehr sehr sehr häufig gemascht und durchgeführt.
00:02:07: Erlebe ich auf jeden Fall schon paar Veränderungen, weil vor allem für neurodivergente Kinder ist dieses Probieren ja eigentlich der Schritt auf den Berg.
00:02:18: Und das probieren wird die Sache auf jeden Fall nicht besser machen, weil diese Sorge vor etwas neuem ist ja vor allem bei dem Autismus eine riesen Sache.
00:02:28: Wenn ich mir jetzt vorstelle dass ich etwas mache was mir gleichzeitig super viel Angst sorge und wirklich körperliche Reaktionen macht dann werde ich danach wenn ich das Leben zu den probiert habe mit Sicherheit nicht sagen auch das war ja toll weil ich sehr stark in meinem Körper her stecke.
00:02:47: Eventuell ist dazu kommt, dass wenn ich das öfter machen muss und immer über meine Grenze gehe, dass ich eine Ersteuerung daraus entwickle.
00:02:56: Weil ich natürlich dem Lebensmittel dann vor mir eben immer mit diesem körperlichen Reaktion ja diese Verbindung quasi gebe und das führt definitiv nicht dazu, dass es sich vielseitiger esse!
00:03:08: das aus vielen ja kitas zum beispiel gehört aber auch so im ganztagsbereich diesen probier hatten.
00:03:15: zum beispiel oder die kleine probiert portion und ich denke mal ich glaub da steckt schon ein stückchen entwicklung drin also der eigentlich dahinter steckt meist die gute intention.
00:03:27: Es ist schon ein bisschen besser zu machen als ganz früher, wo es hießes wird gegessen was auf den Tisch kommt.
00:03:31: Das war so die Stufe eins und ich glaube dieses Nee okay wir wissen jetzt irgendwie das ist vielleicht nicht mehr das Optimum.
00:03:37: Nicht dass wie wir damit umgehen Aber hey zumindest probieren.
00:03:42: Ich glaub da ist oft eine gute Intention dahinter Und essen musst du es ja aber dann nicht wenn du's nicht magst.
00:03:47: Aber das finde ich eben so wichtig dafür bewusst sein zu schaffen Dass schon dieser Schritt Ganz viel machen kann So gut er vielleicht auch gemeint ist.
00:03:57: Dann kommen wir mal zum nächsten Satz.
00:03:59: Na ja, wenn das Kind Hunger hat dann wird es schon essen!
00:04:03: Ja, das lernt man ja auch irgendwie früher und das erzählen übrigens noch sehr viele Kinderärztinnen.
00:04:09: Und das stimmt tatsächlich für die ganze Kinder, die vor allem sehr im Stress stehen, stimmt es einfach gar nicht.
00:04:16: Es gibt da eben wirklich Kinder die würden vor einem vollen Teller verhungern ist es einfach so.
00:04:22: Das heißt, da muss man Ja, eigentlich fünfzehn Schritte voraus schon anfangen und erst mal schauen was ist überhaupt in der Umgebung des Kindes los.
00:04:33: Warum es dann nicht essen möchte?
00:04:36: Und wie kann ich die Umgebungen erstmal verändern damit eine Veränderung beim Kind zum Thema Essen beeintritt.
00:04:42: Das ist jeweils auf jeden anderen Themen.
00:04:45: Es gibt dieses Wumm-Doktorei an dem Symptom...
00:04:51: Hab' ihr jetzt gisterst?
00:04:52: ...und Nichts für Sachen!
00:04:54: Ja, genau.
00:04:56: Also ich sehe quasi eine Ursache ein Kind will nicht essen oder vielleicht ein Kind ist zu viel und dann muss das Kind therapiert werden.
00:05:04: Das Kind muss sich irgendwie verändern.
00:05:06: Und da stehen wir in der Praxis halt gar nicht hinter weil das Kind zeigt erstmal nur einen Verhalten.
00:05:12: Das sehen wir im neurodivergenten Bereich super häufig, dass Verhalten das muss erst mal analysiert werden.
00:05:17: warum ist es denn so?
00:05:19: Und ganz häufig hat es auch gar nicht so viel mit dem Essen zu tun.
00:05:23: Natürlich kann das Essen generell auch ja verängstigend sein oder da sprechen wir gleich wahrscheinlich noch ganz viel, aber genauso häufig oder eigentlich häufiger ist die Umgebung eigentlich nur das Problem.
00:05:36: Das heißt daran arbeiten wir einfach vor allem den Eltern wie die Eltern oder genau dann die umgebungen vielleicht auch beim Erwachsen dazu beitragen kann dass sich wieder ein bisschen Ein positiver Bespalten zum Thema öffentlich-regel.
00:05:51: Das war doch schon ein guter, zweiter Blick zu dem nächsten Satz.
00:05:54: und jetzt kommt der letzte Satz den ich für den Anfang mitgebracht habe Den ich selber sehr gut kenne.
00:06:02: Ja kein Wunder dass das Kind so ein schwieriger Esser so eine schwierige Esserin ist.
00:06:06: es kriegt ja auch immer direkt ne extra Wurst von dir
00:06:10: Genau!
00:06:11: Das ist ja wie der Spruch den hast du glaube ich auch im Podcast schon erwähnt.
00:06:14: Machen sie jetzt nach Hause mal n bisschen bisschen Döber, damit das Kind gerne in die Kita geht.
00:06:20: Also immer dieses Wenn ihr das Kind nur zu sehr bevorgundet und wie etwas ganz Feuchtbares passieren.
00:06:25: und dann wird sich das Kind verändern wenn ihr das verändert.
00:06:29: Und bei neurodibergenden Kindern Also wenn man das einmal versteht und in die Familie wirklich eintaucht, was sie tagtäglich, wenn es vor allem auch um das Thema Essen geht.
00:06:38: Und das ist ja etwas Alltagliches mehrmals am Tag, was Sie da tatsächlich alles mehr an Leistung bringen und wenn Sie's gut machen möchten oder machen wie viel Energie und Liebe und Unterstützung und einfach genau ein ganz steinstrittiges Vorgehen Sie da anwenden dann versteht man glaube ich erst richtig, was das Thema eigentlich macht und dass das meistens oder eigentlich fast nie die Eltern sind wie das Kind.
00:07:09: extra bevormunden und immer extra diese extra Wurst geben, weil sie es von Anfang an so gemacht haben.
00:07:18: Da ist ja ganz viel Geschichte schon gelaufen und ich habe Eltern in der Praxis.
00:07:23: die sind so besorgt, weil schon über Monate oder manchmal Jahre das Kind sich immer weiter selektiert hat in seinem Essverhalten und die sind einfach nur froh Wenn das Kind irgendetwas ist und dann muss es halt die ganz bestimmte Marke sein.
00:07:38: Und wenn sie dann ausverkauft ist, dann erleiden schon die Eltern einen totalen Stressanfall.
00:07:45: Und weil man das von außen nur sieht und nicht versteht und auch nicht versucht zu verstehen, kann das natürlich... von außen ganz gut so besiedelt werden, dass die Eltern das Problem sind.
00:07:56: Das ist ja oft in diesem Kontext der einfache Weg leider.
00:07:59: Jetzt haben wir dich und deine Richtung deiner Haltung schon ein bisschen kennengelernt und ich glaube, dass jeder zuhörende Mensch gerade ganz viel Lust hat in das Thema jetzt einzusteigen mit dir... Ja, jetzt!
00:08:11: Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass das Thema Essen und Essverhalten im Norddivergenten Kontext eine große Rolle spielt.
00:08:19: Oft mit Herausforderungen verbunden wird.
00:08:22: Man liest ganz viel eingeschränktes Essverhalten ausgewähltes Ess Verhalten herausforderndes Ess verhalten.
00:08:28: Machen wir doch mal so die Bereiche auf, wie das ganz konkret meint.
00:08:32: Denn es ist ja oft so ein ganz abstraktes Ding.
00:08:35: Aber es gibt ja sehr viele unterschiedliche Bereiche, die das betreffen können.
00:08:39: Hast du eine Möglichkeit, das mal so'n bisschen aufzumachen?
00:08:43: Also vielleicht gehen wir jetzt erstmal in den Obstismusbereich bei Kindern.
00:08:47: Da haben wir ganz oft Kinder, die eben wirklich sehr selektiv essen, also die manchmal... weniger als zehn, manchmal zwanzig Lebensmitteln nur essen.
00:08:59: Und wenn ich mir das vorstelle und als Elternteiler natürlich sehr besorgt bin ... Weil ich denke mein Kind ist irgendwie vielleicht fast gar kein Obst.
00:09:07: Irgendwie zwei Sorten Gemüse, wenn überhaupt.
00:09:10: Vielleicht auch nur in der Form und dann irgendwie ein Stück Fleisch oder keine Ahnung weiße Brötchen.
00:09:16: Da bin ich natürlich besorgt weil die Gesellschaft mehr auf einem ganz anderes Bild von gesunden Ernährung gibt.
00:09:22: Ernährungszeit Überall ist prima und überall werde ich damit beschossen.
00:09:27: Und überall bekomme ich das Bild, so muss ich vor allem mein Kind ernähren.
00:09:31: Sonst passiert irgendwas Stimmes!
00:09:33: Also ganz oft sind es auch Familien mit sehr hohen Ansprüchen an sich und die Ernährung.
00:09:38: Da vielleicht auch erst mal aufwächen... Das mache ich immer mit einer Analyse, dass ich den Eltern dann oft tatsächlich oft zeigen kann.
00:09:46: Es sieht gar nicht mal so schlimm aus.
00:09:49: Wenigeren Lebensmitteln kann man sich ganz gut ernähren und kriegt die Nährstoffe.
00:09:54: Und hier und da arbeiten wir dann natürlich auch noch mal damit, eine Portion zu erhöhen aber immer nur mit den Lebensmittellen, die von dem Kind gerade gegessen werden.
00:10:02: Weil das ist so ein bisschen der Ziel auch bei Selektivität dass das Kind wirklich das Grundvertrauen spüren muss.
00:10:09: ich bin ja jetzt so angenommen wie ich bin Und an mir wird nicht die ganze Zeit rumgemäckert, dass ich jetzt noch dieses Bier probieren muss oder das mein Essen immer so eingeschränkt ist.
00:10:20: Das speichern sie sich natürlich und wenn die merken und manchmal geht es echt schnell, dass die Eltern sie jetzt mal in Ruhe lassen und dass es echt meine Zeitaland okay ist dann kommt tatsächlich oft ganz automatisch wieder dieses Interesse am Essen.
00:10:35: Und das mache ich auch manchmal, wenn es jetzt zum Beispiel über dem Thema Untergewicht.
00:10:38: Also wenn ein Kind noch keine Essstörung hat aber untergewichtig ist und die Eltern beschreiben mir dass er halt am Tisch nie essen möchte dann überlege ich immer zusammen mit den Eltern auf einem Beobachtungstagbuch in welchen Situationen ist das Kind denn gerne?
00:10:54: Und was bist du dann?
00:10:56: Braucht es dafür vielleicht Ablenkung oder braucht es dafür eben eine komplett andere Umgebung?
00:11:02: Manchmal kann es auch sein, dass das Kind halt nicht gerne am Tisch ist.
00:11:05: Sondern lieber auf dem Boden.
00:11:08: Neurodivergente Kinder sind ja auch gerne aufm Boden oder liegen und da einfach mit den Eltern anzuarbeiten, dass es okay ist also, dass wieder der Tisch dafür da ist und auch die ganze Familie am Tisch sitzen muss.
00:11:21: Das ist bei ADAS ja auch so ein Thema.
00:11:24: nicht vielleicht lange still sitzen kann, wie andere anderen jetzt Frau Schall besprochen und auch da neue Möglichkeiten aufzumachen.
00:11:32: Wie das Essverhalten eigentlich in der Familie sein kann.
00:11:36: Das ist schon mal ein Riesengewinn aber erfordert auch ganz viel Einführungsvermögen weil man natürlich auch die Sorgen der Eltern ganz ernst nehmen muss.
00:11:48: Das ist, das gelingt mir aber würde ich sagen immer besser.
00:11:53: Da den Eltern auch wirklich glaubhaft zu sagen es ist okay und ihr macht euren Ding.
00:11:59: Es muss man ja sowieso mit noch die Vergänzler an wir machen unser Ding und alles andere wird erst mal nicht.
00:12:06: Jetzt hast du den Autismus-Bereich so aufgemacht.
00:12:09: und da das selektive Essverhalten.
00:12:11: Warum dieses selektives?
00:12:13: Was sorgt dafür, dass Kinder sagen okay diese zehn Lebensmittel auf die kann ich mich einlassen aber mit diesen ganzen anderen Kramen bleibt mir bloß weg.
00:12:23: Das ist ja oft weil sie eine höhere oder eine empfindlichere ohne das jetzt negativ zu meinen sondern einfach nur eine empfindlichere Sensurik haben.
00:12:33: Das heißt es gibt Autism Innen, die einfach hypersensitiv sind.
00:12:39: Das heißt sie schmecken einfach wahnsinnig schnell Geschmäcker raus.
00:12:43: Das kann zum Beispiel sein das weiß ich nicht eins sehr verkäuern schon dafür sorgt dass das Kind es zu scharf findet und deswegen nicht essen möchte.
00:12:51: aber es kann auch eine Hypo Sensitivität sein das heißt das kind mag Essen das fahrt schmeckt oder vielleicht nicht knusprig genug ist, oder manche möchten weiches Essen.
00:13:05: Also da sind andere so ein bisschen anders und wenn das dann nicht der Fall ist, dann möchte ich es auch gar nicht probieren.
00:13:11: Ich muss mich nämlich immer überwinden – und das geht ja schon im Säublingsbereich los – ich muss mich überwenden und brauche Mut um überhaupt etwas zu probieren!
00:13:20: Und das haben diese Kinder oft oder sind sehr feinfühlig und merken oft in bestimmten Situationen jetzt Gerade meine Flasche so voll, beschreibe das immer mit so einer Flashe.
00:13:32: Meine Flaschen ist so voll vielleicht vom Tag schon und ich musste schon so viel machen und so viele Reize habe ich schon aufgenommen, dass sich jetzt abends auf keinen Fall mehr bereit bin irgendetwas Neues zu essen.
00:13:44: Manchmal ist es ganz spannend, dass man dann auch sehen kann zu verschiedenen Tageszeitenessen die Kinder dann doch nochmal wie anders.
00:13:51: Aber manche Kinder wollen wirklich immer den gleichen Geschmack.
00:13:56: Passfood-Produkte oder auch Zucker und fettreiche Lebensmittel, die sind schon immer hoch im Kurs weil ich da einfach oft weiß wie es schmeckt.
00:14:06: Wenn ich mir jetzt so ein Apfel anschaue dann kann man ja zwanzig verschiedene Geschmäcker haben.
00:14:12: Ja mal ist er mehlig, dann ist er süß, dann is er sauer, dann schmeckt der auch.
00:14:17: Und wenn ich das verstanden habe und auch damit arbeite und schaue Wo ist mein Kind denn, in welchen Sphären unterwegs was mag es denn und was mag das vielleicht wirklich gar nicht?
00:14:26: Dann kann ich darauf erstmal aufbauen und von diesen Texturen quasi andere Lebensmittel erst mal dazu nehmen.
00:14:32: Wenn ich so was höre, dann muss ich immer schmunzeln wenn man sich diese Reals bei Instagram oder Co.
00:14:37: anguckt wo dann die so kriege ich Gemüse in mein Kind Hex kommen.
00:14:44: und dann wird da also ich nehme die Lieblingssoße meines Kindes und ein Schredder Ich Möhren klitze klein und mische dir einfach unter haha das merkt es nicht.
00:14:52: Und ich sitze dann immer denken genau Das wird auf gar keinen Fall funktionieren wie du schon sagst.
00:14:58: Manchmal reicht das eine Pfefferkorn mehr Und sofort ist so, äh das schmeckt aber anders.
00:15:03: Ist das anders als sonst?
00:15:04: Ist es eine andere Sauce?
00:15:07: Da merkt man wieder und das ist auch ganz oft das Feedback aus der Community dass diese ganzen Hacks und Tipps und Tricks einfach im neurodivagenten Kontext seltener andocken und teilweise gar keine Chance haben weil das einfach so nicht funktioniert.
00:15:23: jetzt haben wir diesen Bereich aufgemacht.
00:15:24: ne das ist so das Sensorische.
00:15:27: ich habe nicht mehr die Kapazitäten das auszuhalten, dass ich vielleicht ja aushalten muss.
00:15:33: Das ist ein bisschen anders.
00:15:34: Ist das nicht ganz genau?
00:15:35: weiß wie schmeckt der Apfel denn heute und je nach eigener Verfassung schaffe ich es an dem Tag?
00:15:39: Vielleicht einfach nicht.
00:15:40: was gibt's noch für Bereiche die im Kontext Essen herausfordernd sein können also in weiteren Kontexten nicht nur im artistischen sondern darüber hinaus.
00:15:49: Ich spring jetzt sowieso
00:15:51: immer gerne
00:15:55: immer gerne.
00:15:57: Emotionales Essbehalten ist natürlich noch eine Riesen-Sache.
00:16:03: Das kann wieder von ich esse viel zu viel in einer Situation oder ich esse einfach gar nichts mehr, das sind dann Kinder die zum Beispiel essen entweder in bestimmten Situationen wenn sie überfordert sind oder bereitst oder generell nicht einschätzen können was als nächstes passiert dass sie die ganze Zeit essen.
00:16:20: Und das kenne ich auch sehr gut von vielen Kindern, die ich betreue.
00:16:25: Und es gibt aber gleichzeitig auch die Kinder, die zum Beispiel in der Schule gar nicht essen, also den ganzen Tag gar nichts essen weil sie auf da wieder so überreizt und zu überfordert sind dass das Thema Essen oder allein die Tätigkeit wieder viel zu viel von ihr abverlangen würde.
00:16:44: Und auch da machen sich vor allem die Eltern riesen Sorgen Und es kann ich auch wieder total verstehen.
00:16:51: Man muss trotzdem wieder ganz individuell auf das Kind gucken, was braucht das Kind?
00:16:56: Wo hat's vielleicht die Herausforderung?
00:16:58: und wie gehen wir ganz liebevoll schrittchenweißer dahinten, dass wir es unterstützen.
00:17:05: Das kam auch da wieder von... Ich guck mir jetzt zum Beispiel bei dem Kind, was nichts in der Schule ist, gucke ich mir das Frühstück an, dass da ein bisschen mehr geht.
00:17:13: Ich überlege gibt's irgendwas zu trinken oder generell irgendein kleinen Mini Snack, der vielleicht immer gerne gegessen wird.
00:17:20: Egal ob es jetzt was Süßes ist oder nicht.
00:17:23: Bestenfalls natürlich nicht nur drüber weil dann habe ich den Blutzuckerspiegel direkt da oben und wenn er fällt, dann ist das Kind ja oft noch reizbarer.
00:17:31: Es liegt ja sicher am Zucker- und Arias.
00:17:33: Das ist ja zum Glück komplett hinüber dieser Irrglaube aber es liegt natürlich trotzdem an dem Blutzuckerspieger
00:17:39: generell.
00:17:41: Aber auch das Thema würde ich immer individuell mit den Familien besprechen, wie sieht der Tag danach aus?
00:17:46: Also kann nicht dem Kind vielleicht die nötige Ruhe irgendwo verschaffen.
00:17:51: Wo ist dann das Essen ja geschafft?
00:17:56: und bei dem Kind mit dem Überessen muss sich dann einfach schauen in welchen Situationen passiert das?
00:18:02: Wie kann ich dem kind mögliche andere Regulation anbieten?
00:18:06: Also vor Regulation natürlich, also wie schaffe ich irgendwie diesen Stress zu reduzieren?
00:18:13: Dass das Essen nicht mehr dafür genutzt werden muss.
00:18:15: Das ist tatsächlich ein Punkt der bei mir sehr andockt.
00:18:18: Also Teil meiner S-Biografie ist dass viele essen und dieses emotionale Essen bei mir war es dieses sehr viel oder auch eben gar nicht im Wechsel.
00:18:30: Dieses sehr viel Essen Da gab's dann oft mal dieses Jahr typisch, man hat da kein Sättigungsgefühl und ich hab immer das versucht anders zu beschreiben.
00:18:39: Doch!
00:18:39: Ich habe ein Settigungs-Gefühl.
00:18:41: Ich merke schon, wann ich satt bin.
00:18:44: Es gewinnt nur was anderes über das Sättigeungsgefühlen nämlich wenn du dein Safe-Hood im Mund hast die Art wie dass dich anfühlt, wenn man draufweist, die Art wieder Geschmack ist... ...die Art was es mit dir macht und in welchen weiß ich nicht.
00:18:58: manchmal Dopaminkick, manchmal Beruhigung je nachdem was es so ist.
00:19:01: Das, was es macht, dieses Gefühl ist einfach viel intensiver als mein Sättigungsgefühl.
00:19:06: Also ich habe vielleicht darunter liegen irgendwo dieses Jahr eigentlich genug und ich weiß jetzt auch... Ich weiß nicht, kriege Bauhebe wenn ich noch mehr esse aber.... Ich brauche diese Beruhigung und dieses gute Gefühl, dass das auslöst.
00:19:18: Gerade so viel dringender, dass ich das in Kauf nehme.
00:19:21: Es ist nicht dieses klassische... es gibt kein Sättigungsgefühl sondern was anderes gewinnt.
00:19:25: Und hier in die andere Richtung ist es auch so.
00:19:27: Ich habe ein Hungergefühl.
00:19:28: Ich weiß wie sich Hunger anfühlt aber es gibt eben viele Dinge, die manchmal gegen das Hungergefühle gewinnen.
00:19:34: Ein wieder ein totaler Hyperflow irgendwie indem ich bin und nichts drum wahrnehme oder eben eine völlig überfordernde Umgebung, gerade wenn ich auf Reisen bin.
00:19:44: Was ich aus guten Gründen neben nicht so oft bin!
00:19:47: oder bei Veranstaltungen, in der Regel es sich gar nichts bei Veranstalten.
00:19:52: Oder nur wenn es da so Gemeinschaftspausen gibt und alle in Ruhe irgendwie essen und es auch einen ruhigen Raum dafür gibt und dann hilft mir manchmal diese Spur der anderen zu sagen ah ja ok dann esse ich jetzt auch mal was.
00:20:03: aber wenn das nicht da ist, dann ist es oft so dass sie um acht auf eine Veranstaltung gehen und abends um fünf sechs wieder rausgehen sagt ach Moment mal habe ich eigentlich irgendwas gegessen?
00:20:12: Ach nee ups.
00:20:14: Und das nicht, weil ich nicht in der Lage bin, Hunger gefühlt zu haben oder das nicht kenne.
00:20:17: Sondern weil einfach was anderes gewinnt und ich finde... Ich habe damit so gekämpft mein Leben lang und auch bis heute.
00:20:25: vielleicht muss ich mich mal bei euch anmelden?
00:20:28: Weil einfach bis heute finde ich es so so anstrengend als hilft es zu wissen um einfach Maßnahmen zu ergreifen die die Wahrscheinlichkeit erhöhen dass ich's hinkrieg.
00:20:40: aber Wenn ich kurz aus der Routine gerate oder was wirklich herausfordernd ist, bin ich ganz schnell erst mal wieder da in diesem Muster und dann muss man super auftassen.
00:20:49: Dass man nicht wieder rein fällt sondern schnell auch wieder rauskommt.
00:20:51: also ich finde das ein ganz schön anstrengendes Thema.
00:20:53: Es ist auch!
00:20:54: Und dann haben ja auch... Also da muss sich gerade dran denken, als du das gesagt hast, dann haben wir auch noch viele Neurodivergente dieses Thema mit alles oder nichts.
00:21:02: Also entweder ich esse halt gar nichts ne?
00:21:05: Oder wenn ich etwas aufmache, ess ich alles auf.
00:21:08: Also auch da gehe ich ja über meinen Sättigungsempfinden dann bewusst hinaus.
00:21:13: oder dieses Thema mit würzigen Lebensmitteln, oder sehr sauren oder sehr scharfen um mich bewusst vielleicht nochmal in das hier und jetzt zu bringen.
00:21:24: Also das wird auch immer ganz gerne genutzt.
00:21:27: Das haben alle Neurodivergenten hier und da, es ist wahrscheinlich als würde ich jetzt die Konzentration um sich dann bewusst wieder von diesem strafeindlichen Zustand ja teilweise wieder hochzubringen oder eben auch anderes Stimmingverhalten bei den Gruppergaben kann das auch sein?
00:21:45: Um sich quasi einmal aus seinem Kopf so ein bisschen zu freien Gedanken schreiten und dieses intensive Essen mit den intensiven Reizen, das hilft dann.
00:21:56: Aber genau ich würde dann bei dir interessieren wie fühlst du dich denn also?
00:22:00: Thema Intervotception hat jetzt nicht mehr betrunken um zu tun gibt es ja oft bei den Kindern die es tatsächlich noch nicht so gut können und die da gut Unterstützung brauchen.
00:22:10: aber wie fühlt sie sich denn dann bei dem Kongress oder wo auch immer du dann bist auf Reisen?
00:22:16: Wie nimmst du deinen Körper wahr oder kannst du das auch recht gut Dann gewisse Zeit ausblenden, wenn du unterwegs bist.
00:22:23: Ziemlich!
00:22:24: Es ist ja sowieso schon so das im autistischen Bereich dieses Körperempfinden und mich in einem Raum spüren ohne dass ich quasi was hab, woran nicht es mal so schwer zu erklären ne?
00:22:35: Ich weiß nicht wie's dir damit geht aber dieses Mich-In-Emm-Raum als ... Körper wahrzunehmen finde ich manchmal richtig schwierig.
00:22:45: Deswegen zum Beispiel liegen ja auch viele autistische Kinder so gerne auf dem Boden, ne?
00:22:48: Ich mag das auch.
00:22:49: wenn ich richtig mal einen kurzen Moment Regulation brauche dann ist für mich gibt es da tausend Sachen und Fidget toys hier und Fiddlet toys da.
00:22:57: Für mich ist manchmal das Allerschönste für zwei Minuten einfach komplett mich lang mit dem Rücken auf den Boden zu legen, so mit allem was ich habe irgendwie in diesen Boden rein.
00:23:10: Das kann jetzt auch Veranstaltung schwierig machen.
00:23:12: also könnte ich?
00:23:14: Ja ja!
00:23:15: Ich müsste mich glaube ich gut erklären Und das ist wirklich nochmal ein kleiner Tipp an dieser Stelle.
00:23:23: Es sind ja manchmal gar nicht die großen Sachen, die wirklich einen guten Effekt haben können aber für mich ist es... Da merke ich auch da fange ich an und da fahre ich auf.
00:23:31: Ach, da sind meine Füße!
00:23:31: Dann muss man's eigentlich auch bei so Kongressen einen Rauch geben Ein Rückzugsraum, wo man sich wirklich mal auf die Couch legen kann.
00:23:40: Bei uns in der Praxis haben wir überall Couches.
00:23:42: Wir haben
00:23:43: wirklich überall Coutures, wo ich habe das genau wie du, mal kurz hinlegen können und dass es sowas ganz anderes als auch in den gemütlichen Sässer zu sitzen ist.
00:23:53: Es ist was anderes wenn du liegst!
00:23:55: Also dieses in einem Sessel zu sitzen und sich mal ein bisschen einzumogeln, kann auch einen Wert haben wie der anderen Situation.
00:24:01: Deswegen ist es so wichtig sich gut zu kennen oder kennengelernt zu können mit den Diagnosen.
00:24:06: aber für diese Art von Körperwahrnehmung hilft mir echt das einfach mal ganz kurz hinlegen und das bringt mich wirklich runter.
00:24:11: und ich finde dann Couch kommt auch drauf an.
00:24:14: Ich mag wirklich so harte Untergründe weil es so gut gegen Druck ist.
00:24:19: Ich musste gerade so schmunzeln mit diesem scharfen Essen.
00:24:22: Mir ist scharfes Essen eigentlich in der Regel zu scharf, von dem Reiz her und gleichzeitig in dem Moment spüre ich aber meinen Körper wieder deutlicher weil mein Körper ja reagiert auf dieses Schafe.
00:24:35: Ich habe ein sehr zielgespaltenes Verhältnis zu scharfen Dingen und tatsächlich zwei meiner Kinder auch.
00:24:41: Die finden es irgendwie super toll, mögen das total gerne und kämpfen aber gleichzeitig mit dem was man so machen macht und dass eigentlich total scharf ist.
00:24:51: Also ich hab ja vier Kinder und finde das so spannend zu sehen.
00:24:54: Sie haben alle alle irgendwie Themen mit dem Essen, aber wir unterschiedlich die aussehen können.
00:24:59: Und deswegen finde ich so wahnsinnig wichtig dass wir jetzt dieses Feld mal aufgemacht haben um zu zeigen das ja herausforderndes Essverhalten ganz viel beinhalten können und man kann riesige Abhandlungen darüber schreiben.
00:25:12: Wir haben jetzt glaube ich nur einen Bruchteil davon auf gemacht.
00:25:17: Ein großer Punkt, den würde ich gerne hier noch mit reinbringen.
00:25:21: Weil ich weiß dass er spätestens im Erwachsenenalter eine große Rolle spielt ist die Verknüpfung von ja Essensplanungen, Essenszubereitung und exekutiven Funktionen.
00:25:32: falls du da direkt was im Kopf hast in diesem Stichwort?
00:25:38: Ja!
00:25:39: Ich habe ganz viele Menschen damit die ich begleite oder begleitet habe.
00:25:45: Das ist schon verrückt, weil das sind ja Menschen die ... Also Wissen ist eigentlich immer da.
00:25:50: Wissen is nie das Problem, ne?
00:25:52: Aber die sind dann vor mir und es sind ganz ordentlich auch Menschen, die komplett im Leben stehen und oft auch wirklich herausragende Leistungen im Job kriegen und irgendwie sonst ihr Leben scheinbar von außen so gut hinkriegen.
00:26:06: aber beim Thema Essen ist da wirklich
00:26:09: irgendwo hinkt.
00:26:12: Ich weiß ja, wie es eigentlich geht.
00:26:14: Aber ich kriege es einfach nicht hin und dann bin ich wirklich dafür da um zu schauen okay wo hole ich dich jetzt ab?
00:26:21: Und das kann zum Beispiel sein dass wir, ich nenne das Energy-Tide-Me Plan, dass wir wirklich einen Plan schreiben ganz gut strukturiert sind auf nur mit Bildern.
00:26:32: Was mache ich an Tagen, wo ich gar keine Energie habe?
00:26:35: Was mache Ich an Tagen mit wenig Energie mittlerer Energie viel Energie und das ist quasi die Legitimation dann auch oft.
00:26:42: An diesen Tage mit wenig oder keiner Energie entweder zu bestellen oder wirklich einen Menü machen was mich unter zwei Minuten kostet also was wirklich nicht viel Aufwand ist was vielleicht in dieser Situation eher hinbekommen wird.
00:26:58: ganz oft scheint es ja eher an diesem Überlege auch, was muss da alles jetzt rein?
00:27:04: Welche kleinen Teilschritte muss ich dann gehen?
00:27:06: und da fange ich erst gar nicht an.
00:27:08: Und wenn ich meinen Plan habe, wo ich dann nur kurz draufgucke, ah okay, mittlere oder wenig Energie, da haben wir zusammengestellt entweder mein Fertiggericht, was ich mir schnell in die Pfanne hau, oder vielleicht wirklich einfach nur ein Brot mit Käse.
00:27:24: Ganz fremdlich hab' ich die Menschen, die dann denken, ein Brott mit Käses ist keine gesunde Mahlzeit!
00:27:29: Und den dann erst mal zu sagen, ist das eine gewisse Mahlzeit.
00:27:32: Und du kannst dir auch... Du kannst dir Trockennüsse, Trockenobst, Tiefgefroren und Sachen, das ist alles super!
00:27:40: Es kann dabei sein, es muss nicht.
00:27:42: Man hat uns einfach zusammenschauen was geht an diesen Tag?
00:27:45: Und teilweise schreibe ich dann auch mit denen zusammen Einkaufslisten.
00:27:47: Das soll immer im Schrank vorbereitet sein.
00:27:52: Genau.
00:27:52: Vielleicht haben Sie auch teilweise eine Hilfe oder sie können Schritte abgeben.
00:27:57: Wenn Sie merken, dass das funktioniert bei mir gar nicht.
00:28:00: Liefer-Service weiß ich, dass du das ja auch machst und seitdem ich ein Kind habe... Also ich könnte es nicht sein ohne euch.
00:28:07: Ich bin supermärktes furchtbar vor allem dann in den Mengen die man mittlerweile braucht ist stresst nicht tierisch Und da finde ich den Liefer service halt echt super.
00:28:19: Und dann auch einfach zu schauen, was ist mein Anspruch und was ist eigentlich Realität.
00:28:24: Also auch da wieder die Menschen so ein bisschen zurückzuholen, das Thema Ernährung noch nicht übermäßig idealisiert werden muss also dass es okay ist da auf einfach nur gut genug zu essen sowie die good enough mother sich gut genug Genau, du schreit manchmal auch schon.
00:28:47: Ich finde es super wichtig das Feld jetzt eben auch um Erwachsene Alter nochmal aufzumachen denn Genetik ist ja so eine Sache und in der Regel haben wir nicht nur die neurodivagenten Kinder sondern eben Eltern die zumindest mal ein Teil oft auch mal beide auch neurodivergent sind ob sie's nun schon wissen oder nicht.
00:29:07: meist wie gesagt liegt dann doch da so ein bisschen in dem Bereich sind sie da auch unterwegs Und dann gibt es quasi die Anforderung, das Kind in einem Bereich zu begleiten.
00:29:17: Ähnlich ja auch bei der Gefühlsregulation und so weiter indem man selbst eben auch... nicht so stabil ist eventuell.
00:29:23: und deswegen finde ich super wichtig hier mit solchen Tipps auch für Erwachsene zu arbeiten.
00:29:27: Das sind ja die, die das dann fühlen, die Familie strukturieren und vorbereiten müssen und selbst manchmal gar keine Idee haben wie es lausen kann.
00:29:35: Ich find's bis heute auch super schwierig und wir brauchen ziemlich viele Mittel um da gut in den Flow zu kommen.
00:29:45: und wir merken auch sofort wenn der Alltag aus irgendwelchen Gründen mal kurzzeitig ein bisschen anders ist sehr voll aus dem Fugengerät, was wirklich selten passiert.
00:29:53: Aber wenn dann merken wir das auch sofort daran wie wir einfach so diese Essenstruktur beibehalten können.
00:29:59: und wer versucht es auch mit diesen Wochenplänen?
00:30:02: die bei uns super wichtig sind.
00:30:05: Wie du schon gesagt hast, Lieferdienste ist natürlich eine privilegierte Sache und geht halt auch in bestimmten Regionen nur wir wohnen halt städtisch sehr zentral da haben wir viel Auswahl.
00:30:14: aufm Land sieht es sicherlich anders aus.
00:30:16: aber eben zu gucken okay wo kann ich mir denn da ne Entlastung geben?
00:30:20: Und für den Tipp gerade super dass ich mir das mal aufschreibe mit wenig Energie und viel Energie weil genau das ist oft mein Punkt fangen dann erst in dem Moment an, daran zu denken.
00:30:33: Ach jetzt könnte ich mal was essen!
00:30:34: Weil jetzt ist schon kurz vor euch fall um und da habe ich in der Regel überhaupt keine Energie mehr für irgendwas.
00:30:41: und dann denke ich eine Käsestulle wäre natürlich schon super weil man weiß ja vielleicht gar nicht oder denkt gar nicht dass das was gesundes ist.
00:30:49: wenn ich mir dann angucke war es sich mehr statt dieser Käse Stulle in der regel dann schnell in den Mund schieben glaube ich, ist die Käsestelle dann auf jeden Fall die bessere Wahl.
00:30:57: Ja muss man ganz ehrlich sagen und ich finde es so schön dass wir uns darüber unterhalten und find auch wichtig das ich auch ganz ehrlich berichte wie das so ist bei mir weil ich weiß dass an diesem Thema unglaublich viel Scham hängt und ich glaub das hast du ja auch gerade mal ein bisschen durchblitzen lassen.
00:31:14: Ja
00:31:14: total!
00:31:15: Und auch da zu sehen... was wird gerade gegessen und wie kann ich vielleicht auch das mit etwas anderem kombinieren?
00:31:22: Also wenn dann zum Beispiel deinem Moment kommt, du schiebst ja keine Ahnung die Chips oder den Schuho-Regel im Mund.
00:31:28: Und wir sagen erst mal dass es okay ist.
00:31:32: aber vielleicht verbinden wir diese alte Gewohnheit mit einer neuen Gewohnhalt und du machst dir immerhin dazu noch keine Ahnung.
00:31:39: irgendwas was du halt magst was schnell geht, also wo du auch theoretisch nur eine Tüte aufreißen musst.
00:31:44: Aber was dann einfach noch mal so ein bisschen mehr komplex an Nährstoffen liefert das wäre ja schon völlig fein und ein erster Schritt.
00:31:52: Das sind manchmal wirklich die Menschen, die ganz bewusst diese Erlaubnis brauchen.
00:31:58: und nochmal die Bestätigung zum Beispiel im Kinderbereich mit den Analysen, wo die Eltern dann ganz froh sind dass sie doch nicht alles falsch machen.
00:32:07: Also die beziehen ja immer alles dann direkt auf sich, warum das Kind Sicherheit wirklich nur von den zehn Lebensmitteln ernährt und haben natürlich diese Sorge und üben mit dieser Sorge den Druck aus.
00:32:18: und wenn man die Sorge erst mal nimmt haben wir ja eben schon gesagt, ist der Druck meistens eben weg und führt dann dazu dass das Kind ab dann auch meistens sich irgendwann ein bisschen mehr traut.
00:32:28: Was ich jetzt eben gesagt habe mit einer neuen Tätigkeit in eine alte integrieren Das kann man zum Beispiel auch mit dem Thema kochen Wenn jemand sagt, auch wenn das Gericht nur zehn Minuten dauert.
00:32:39: Ich hasse Kochen dann würde ich mit ihm zusammen überlegen oder mit ihr was macht ihr denn Spaß und wie kann man das kochen?
00:32:47: Oder vielleicht auch nur das schnelle Zubereiten an der Mahlzeit mit irgendwas tollem verbinden.
00:32:52: Ob es jetzt keine Ahnung, ob du kannst da eine Fernsehserie gucken oder was auch immer dass sich da eben wieder mein Gehirn trainieren, dass es irgendwie abgelenkt ist Und das haben ja noch die Becken sowieso sehr oft.
00:33:06: Aber da muss ich auch wieder offen zugeben.
00:33:08: Ich hab vor allem, also eigentlich auch wie das als Geburtin meiner Tochter und seit die Zeit für kochend wirklich eher rar ist, habe ich so viel auf fertig gerechte zurückgegriffen.
00:33:18: Also ich hab vorher nie einen Fertigkeiter vorbei gekauft.
00:33:23: Meine Mutter hat auch echt viel gekocht oder irgendwie kochen war für mich immer eher was Schönes und Beruhigendes.
00:33:29: aber dann kam diese Zeit um uns an zu kochen einfach nur noch lasse Und ich hab den Zärtichreis, den Pferdlich-Kartoffelbrei alles im ITK an Gemüse und Obst.
00:33:38: Es gab superhäufig auch Pizza, die wir bestellt haben.
00:33:42: also es hat sich einfach echt vieles verändert und das ist mir auch nochmal so bewusst geworden dass man sich da sowieso niemals egal wo man jetzt ist ein Urteil erlauben sollte und immer tiefer gucken muss.
00:33:57: was ist eigentlich gerade?
00:33:59: Was ist schwer?
00:34:00: Also fällts dir tatsächlich wegen deiner Exekutiven Diskunktionen, fällt es dir einfach deswegen schwerer?
00:34:06: Oder kann man nicht vielleicht sonst im Alltag irgendwo noch mehr entlasten dass es dadurch schon einfacher wird oder eben diese Legitimation das halt alles irgendwie okay ist.
00:34:19: Ja total also ich merke bei mir und bei uns hängt es wirklich am Energielevel, am Regulationslevel an dem Load der da ist.
00:34:29: Wenn das entspannt ist, dann ... Also ich bin jetzt nie jemand gewesen der riesig viel Freude am Kochen hatte auch schon früher nicht.
00:34:37: Aber es gibt so Momente wo ich denke So!
00:34:39: Und jetzt machst du mal ganz in Ruhe irgendwie ein Gericht und das weiß ihr aber kann dich wirklich nur dann machen wenn wir zu zweit Zuhause sind eine also in dem Fall mein Mann ist halt wirklich full on bei den Kindern und Ich hab Kopfhörer auf hör mir irgendwas an und dann schnibbel ich und mach und tu Und das geht wirklich nur in einem solchen Zustand.
00:34:59: Das weiß ich schon.
00:34:59: und wie du sagst, wenn man das schon so ein bisschen für sich weißt dann ist es vielleicht auch so ein Bisschen anzunehmen damit umzugehen danach zu planen Für mich zum Beispiel war auch ein super Learning.
00:35:08: Das habe ich aber erst wirklich mir zugestanden als ich die Autismusdiagnose hatte dass Tiefkühllebensmittel für mich zum Anfassen super eklig sind.
00:35:19: Ich kann das nicht gut haben!
00:35:20: Ich kann meine Finger in kochend heißes Wasser tauchen gar kein Problem Da habe ich überhaupt gar kein großes Gefühl dazu.
00:35:27: Aber so kälte Sachen bin ich ganz, ganz doll empfindlich.
00:35:31: und aber Tiefkühl ist ja das was man dann auch schnell mal machen kann irgendwie so eine Pfanne die dann irgendwie da ist wenigstens.
00:35:38: Und ich hab sie dann ganz oft deswegen nicht gemacht weil ich dass dann vorher auf dieses Geräusch wie so diese Schubladen also wir haben nicht so ne Kühltruhe sondern halt so Schubladen Diese Schublade ist über dieses Eis.
00:35:53: Und dass das dann ganz oft dafür gesorgt hat, dass ich das nicht hingekriegt habe, dass sich diese Tür nicht aufmachen konnte zu unserem Tiefkühlbereich und das rauszuholen konnte.
00:36:01: Und jetzt habe ich so Handschuhe daneben liegen, wieder die vorbereitete Umgebung einfach das Wissen also hab' ich da Handschuher liegen mit denen geht es leichter die kann nicht mehr schnell drüber ziehen das sind's einfach so.
00:36:12: Baumwollhandschuhe die man glaube ich eigentlich sind die für die Handpflege glaub ich und sie haben mich da immer liegen in dem Part der neben diesem Tiefkühlbereich ist und kann mir die rausnehmen und dann kann ich das anfassen und dann gehts leichter dann habe ich die Hemmschwelle kleiner gemacht, um an diese Sachen ranzukommen.
00:36:30: Und ich finde das auch noch mal so wichtig, dass sie aufzumachen weil ich glaube wenn man neurotypisch ist macht man sich kein Bild davon keine Idee davon wie groß die einzelnen Herausforderungen sein können bis man mal irgendein Gericht in irgendeiner Pfanne hat und das sind ja Gedanken die man sich wenn man diese Themen nicht hat
00:36:52: so
00:36:52: gut wie gar nicht macht.
00:36:56: Das macht noch mal klarer, wie viel Kraft man braucht und warum man einen guten Regulationszustand braucht um sich diesen Sachen widmen zu können.
00:37:04: Dass das einfach nicht funktioniert, dass es nicht geht wenn man in diesem Regulationenzustand gerade nicht ist.
00:37:10: Das haben wir auch mit Gerüchen zum Beispiel also dass viele nordübergende Menschen nicht im Küchen reingehen oder da auch dann nicht essen können nach Essen riecht oder vielleicht auch nach Essen, was sie selber steigte.
00:37:23: Manchmal aber auch nicht nur dieses Ekelgefühl sondern wirklich generell dieser Geruch.
00:37:29: ich habe auch Menschen begleitet die zum Beispiel alles essen und auch trinken auf einer bestimmten Temperatur ertragen konnten und das war dann teilweise im Sommer ein bisschen verspürlich weil es waren Personen.
00:37:41: die wollte halt immer auch warmes Essen haben, auf einer bestimmten Temperatur.
00:37:46: Und im Sommer wollte sie aber nicht kochen weil sie nicht lüften kann und war da total gefangen in diesem Kreislaut und hat dann einfach irgendwie nur noch einen ganz anderen Kram gegessen und beuschte das eigentlich gar nicht mehr und da dann irgendwie individuelle Lösungen zusammenzuschußt um zu gucken okay wie kannst du dir das was du brauchst?
00:38:10: kochen oder zubereiten, das ist ganz spannend.
00:38:14: Oder aber auch natürlich wenn wir jetzt bei den ländlichen Dingen nochmal sind die Geräusche.
00:38:19: Das heißt auch da, wenn ich jetzt in der vollen Mensa sitze oder vielleicht auch nur am Familientisch dass wenn es einfach zu laut ist nicht auch da wieder so überfordert bin, dass sich nicht essen kann oder eben wieder zu viel esse.
00:38:31: also genau also was du sagst kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selber hat.
00:38:37: Und deswegen finde ich das auch so wichtig, dass Kita und Schule und da setzt du dich ja super für einen, dass sie das einfach kennenlernen und wissen, es muss halt nicht jedes Kind so sein wie das andere.
00:38:47: Und vielleicht muss es auch... Ich denke jetzt gerade an stationäre Einrichtungen für Essstörungen.
00:38:54: Vielleicht muss es da auch wirklich endlich ankommen.
00:38:57: Da setzen wir uns für ein die Menschen auch da nicht alle gleich behandelt werden und es auch da möglich sein muss, das Essen zum Beispiel im Zimmer zu sichzunehmen.
00:39:07: Und nicht eben in der großen Halle mit Grenzwicht mit vielen Menschen.
00:39:11: Also auch da sind einige andere Länder natürlich wieder viel weiter als wir.
00:39:16: Und genau also dass das dann nicht zur Heilung beiträgt zu deinen gestörten Esswahrheiten mehr Druck genauso weitermacht.
00:39:27: Gehen wir doch an die Stelle.
00:39:28: nochmal ich habe noch so zwei drei Fragen ganz besonders wichtig sind.
00:39:32: Und jetzt hast du es gerade selber so aufgemacht mit Schule und Kitas, dass das da dieses Wissen ankommt.
00:39:39: Wir haben ja vorhin schon einmal ein bisschen über das gemeinsame Essen und dieses Probieren müssen gesprochen.
00:39:45: Da haben wir jetzt schon eine ganz gute Idee, warum das vielleicht eben nicht der richtige Weg ist.
00:39:50: was mich ganz oft erreicht ist Themen rund um die Brotdosenpolizei.
00:39:56: Das ist einfach, ja nun haben wir's gehört.
00:40:00: Viele neurodivagente Kinder gibt die eben ein selektives Essverhalten haben und da sieht die Brotdose vielleicht nicht so aus wie wenn man das bei entweder Instagram in einem schönen Rehe gesehen hat.
00:40:15: dann wird es alles nur so hübsch vorbereitet oder wie einfach so die allgemeinen Vorstellung davon ist.
00:40:21: so bitte hat eine Brote auszusehen aussehen und den Komponenten immer das.
00:40:26: Und dann gibt es ja manchmal, wird das wirklich... Ich sag mal auf die Spitze getrieben in bestimmten, also wenn jetzt so gesunde Ernährungsthemen dran sind.
00:40:33: Dann holen so alle Kinder ihre Brotdose raus.
00:40:35: das passiert leider echt nicht wenig an Schulen.
00:40:38: und ich sage auch sofort um irgendwie Scham zu nehmen habe ich ja auch alles schon gemacht am Anfang meiner Berufslaufbahn.
00:40:45: und dann werden Brot Dosen verglichen und dann heißt es ah du hast ob so ein Gemüse dabei sehr gut aber das ist ein Toast.
00:40:51: Ein Toast ist aber nicht gut ne?
00:40:53: Da musst du Mama Papa bitte sagen ab morgen Vollkornbrot.
00:40:58: Also eigentlich sollte kein Kind das Essen müssen, was es nicht mag.
00:41:00: Aber in diesem Kontext ist es einfach wahrscheinlicher, dass im neurodivagenten Kontext ein Thema ist und ich weiß, dass Eltern so damit struggling wie sie das gut der Schule vermitteln können und zwar so, dass die ernst genommen werden.
00:41:17: Das ist nicht so.
00:41:17: ein ist hey aber mein Kind willgefälligst Nutella Truß sondern das ist wirklich was essenzielles ist, dass dafür sorgt, dass das Kind überhaupt etwas ist zum Beispiel.
00:41:27: Also ich nehme mal an, dass sie diese Themen begegnen und wie unterstützt du Eltern da auf diesem Weg?
00:41:34: Teilweise schreiben wir dann wirklich im Namen der Praxis.
00:41:37: Manchmal hilft das ja leider nur wenn die Eltern irgendwas sagen wird ihnen nicht geglaubt oder sie werden nicht ernst genommen können wir einfach anschreiben fertig machen wo wir genau das Thema Und warum das für dieses Neurodibergatriken schwierig ist und alles was wir jetzt schon ansatzweise besprochen haben, dass man es dann wirklich nochmal beschallt nicht.
00:42:02: Ich würde vielleicht auch wirklich versuchen da auf das Thema Safehood noch mal zu gehen.
00:42:07: also was das Safehood eigentlich... Für das Kind bedeutet nicht nur, dass es vielleicht gerade das Einzige ist, was in dieser Situation essen kann.
00:42:15: Sondern dass es eben nicht nur Essen ist sondern eben diese Regulation dieses Rundhabringen.
00:42:20: ich weiß wie's schmeckt und ich hab halt nur dieses eine Tost was ich grade esse Und die Schule ist einfach kein Ort um etwas neues auszuprobieren.
00:42:29: Also ich glaube, da muss man leider immer wieder ins Gespräch gehen und man wird bestimmt immer wieder leider auf Menschen treffen die das gar nicht verstehen.
00:42:38: Die einfach alle Kinder übereinkommen scheren Und ich meine das kennst du ja auch Man muss sich von Anfang an so viel für seine Kinder einsetzen.
00:42:46: Leider geht es auch in diesem Thema.
00:42:48: Aber da würde ich allen Eltern wirklich an dickes Fell wünschen, die Trauereilen-Bauchgefühl.
00:42:52: Ich habe da auch ähnliche Situationen gedacht und bei uns im Kopf hat jetzt nichts mit Essen gerade zu tun aber dass man da wirklich an sich glaubt an seinen Bauchgefühle was das Richtige fürs Kind ist um das Versuch mit allen Mitteln zu vertreten.
00:43:08: Und da hilft manchmal auch mit... Eine Ernährungsgabe heute zum Beispiel zu sprechen, um auch da nochmal den Eltern klarzumachen.
00:43:15: In welche andere Richtung kann das dann möglicherweise sonst gehen?
00:43:18: Und das kann vielleicht der Kita und Zule dann auch noch mal ein bisschen mehr Angst machen wenn man jetzt z.B.
00:43:23: die Aphids Störung dazu nimmt also wo Neurodivergenze...
00:43:28: Also
00:43:28: nicht immer nur im Neurodibergensbereich aber eben häufig wo sie einfach unter Druck gesetzt werden und dass das eben dann irgendwann diese Aphides Störung auslöst.
00:43:40: Kannst du die noch mal, weil die habe ich auch in meinen Sichtfragen stehen.
00:43:44: Ganz kurz ausführen?
00:43:46: Also die Avid-S-Störung wurde teilweise verwechselt mit einer Anorexie als einer Wagersucht wenn die Patientinnen dann wirklich sehr dünn werden.
00:43:58: aber man kann auch Avid... Man kann Avid S-Bestört sein mit einem normalen oder sogar auf einem Übergewicht.
00:44:05: Arfit heißt, dass man jetzt in Bezug auf Lebensmittel meistens wirklich unter zehn Lebensmittel ist.
00:44:12: Sich gar nichts mehr anderes trauen möchte Ekelwürger als Panik bekommt wenn irgendjemand etwas von einem verlangt.
00:44:20: und wirklich dieses ich kann nicht und nicht Ich will Nicht sondern wirklich eine ganz starke körperliche Reaktion Und deswegen eben schon häufig in die Mangelernährung rutsch.
00:44:34: Also das sind dann nicht mehr die Kinder, die irgendwie ganz gut versorgt sind.
00:44:37: Wo man vielleicht eine Sache noch anfassen muss.
00:44:39: Oft sind es wirklich die Kinder die nährstoffmäßig komplett unterversorgt sind und das ist ein wirklich krasses Thema weil es sich halt langsam entwickelt und wir können vor allem im Kita- und Schulbereich da wirklich noch gut präventiv dafür sorgen und dafür braucht's natürlich starke Eltern die sich einsetzen, dass das Kind so essen darf wie es halt ist.
00:45:08: Deswegen passt das gerade.
00:45:09: Man kann Afit aber tatsächlich auch entwickeln wenn man ein ganz furchtbares Ereignis hatte.
00:45:15: Also ich hab's auch bei anderen Erkrankungen, die mit Verzicht von Lebensmitteln zum Beispiel zu tun haben wo sich das dann langsam entwickelt.
00:45:22: Aber eben auch dieses probieren also das berichten auch viele in der Kindheit, also viele Erwachsene die Afid haben Das in der kindheit immer dieser Drang Bestand, dass sie ihr halt aufeißen mussten.
00:45:35: Und das ich ... Also, dass die das als Kind natürlich gemacht haben weil Sie wussten ja nicht wie sie sich sonst verteidigen können und haben sie angepasst, haben maskiert und dieses ganze Stress behalten dann darüber immer über seine Grenzen zu gehen hat eben dazu geführt, dass man dann immer weniger an sich getraut hat und dann in dieser Essstimmung entwickelt.
00:45:55: Ich habe gerade gedacht so neben Beirat hat das Gehirn natürlich schon.
00:46:02: Du hast gesagt, wir brauchen die starken Eltern, die auch immer wieder den Kontakt und immer wieder die Aufklärungsarbeit leisten.
00:46:08: Und ja was bleibt dann noch anders über?
00:46:09: Ich bin da total bei dir.
00:46:10: Das letztendlich ist das die Chance, die diese Kinder haben nämlich Personen, die sich einsetzen Und das sind in erster Instanz meist die Eltern.
00:46:20: Und gleichzeitig ist es sehr super herausfordernd und super anstrengend, dass wir es mir beide gut immer wieder einzusetzen auf Klärungsarbeit zu leisten nochmal nachzufragen sich kleine Zugeständnisse zu erkämpfen.
00:46:33: jetzt bin ich überlegen ob man vielleicht sowas Eltern zur Verfügung stellt.
00:46:39: Informationen vielleicht habt ihr das auch.
00:46:40: Das wäre jetzt so ein bisschen die angehängte Frage, sodass man wie du sagst nicht nur dieses hey Wir wissen, dass das Nutella-Trost ist.
00:46:49: Wir wissen nicht die First Choice ist vielleicht aber für unser Kind wirklich essentiell wichtig aus den und den Gründen.
00:46:57: Und wir bitten da um Nachsicht in diesem Part und wir haben einfach hier noch ein paar weitere Informationen angehängt.
00:47:05: Also da sowieso schon mal als guter Tipp, dass man sich so eins oder zwei Quellen rausnimmt, die man eben mit schickt, um sich so ein bisschen zu untermauern.
00:47:12: So schade es ist, dass mans muss!
00:47:14: Aber habt ihr da Weiß ich nicht auf eurer Seite was, wo man da ein bisschen nachschauen kann oder hast du Ideen?
00:47:23: Wo man hin leiten kann wenn man zeigen möchte?
00:47:26: das ist hier nicht nur einfach ausgedacht sondern hat Hand und Fuß.
00:47:31: Tatsächlich noch nicht auch unsere Website zum Download.
00:47:34: Ich mache das halt dann immer so individuell irgendwie nach paziellem Händen aber es ist ein guter Tipp.
00:47:40: also wir haben ja gerade eine neue Firma gegründet meine Kolleginnen zu diesem Thema, also neue Divergenz in der S-Verhalten und machen dafür Fachkräfte Fortbildungen.
00:47:50: Aber ein weiterer Zweig ist geplant für Betroffene und Angehörige auch zu niedrigeren Preisen als jetzt die Fachleute weil es natürlich wahnsinnig viele Eltern gibt, die sich auch die Ernährungstherapie gar nicht bei uns leisten können wo wir da auch schon mit dem Förderverein so zusammenarbeiten.
00:48:06: Also wir gucken immer irgendwie dass wir ja natürlich so ein bisschen was möglich machen aber das hier auf jeden Fall eine Sehr, sehr gut.
00:48:14: Und das hast du ja auch.
00:48:15: Das bin ich an deiner Website toll, dass du da kostenfrei Dinge zur Verfügung stellst.
00:48:20: Es ist eine sehr gute Idee.
00:48:21: Es wäre definitiv aufmachen, dass man sich daran einfach ein PDF runter lädt mit genau wie du sagst so ein paar Punkten und dann vielleicht auch wirklich entweder die Kita oder die Schule nochmal auf Aufmerksam macht in diesen Bereich vorzubilden.
00:48:38: Das ist natürlich auch so unteranliegen nicht nur die Kliniken und die Fachkräfte sondern Also, Bach kräft ihr quasi aus unserem Bereich.
00:48:45: Aus den medizinischen Kindergutzen und anderen Terrorporten die es so gibt aber eben auch die Familien Und unser Plan ist da auch die Familie zusammenzubringen dass man in einer Art Gruppenstunde hat das man sich mit den anderen Eltern lieg genau das gleiche durch Leben wieder austauschen kann weil das verbindet natürlich auch mal extrem.
00:49:06: Das ist ja immer der große Punkt.
00:49:11: möglich unterstützt
00:49:12: ja super wichtig.
00:49:13: also gerade ich merke dass das so eine riesen unterstützung ist wie du sagst ein pdf.
00:49:19: aber für die familien die sagen wenn es dadurch zehn kindern ermöglicht Die Brotose einfach kein Thema mehr ist in der Schule, weil die Kinder entwickeln da ja auch eine Scham.
00:49:30: Die kriegen das mit, dass da draufgeguckt wird.
00:49:32: Die bekommen mit, das vielleicht ein anderes Kind, weil es immer wieder Thema ist und sagt, ich habe meine Teleto dabei!
00:49:37: Also das wird ja einfach groß aufgehängt dieses Thema dann.
00:49:41: Und wenn das dafür sorgt, dass dieses Thema ein bisschen leichter wird, dass ein Kind ganz selbstverständlich die Brotosis so mitnehmen kann wie's einfach den eigenen Bedürfnissen entspricht... Ich finde es schon wichtig natürlich, dass wir als Lehrkräfte oder Kita-Personal ein bisschen einen Blick drauf haben.
00:49:58: Weil nicht immer fehlendes Frühstück oder eine bestimmte Art von Brotdosenbestückung kann durchaus auch ein Hinweis sein, das zu Hause vielleicht wirklich Unterstützung gebraucht wird.
00:50:09: Es ist super wichtig und das möchte ich auch sagen, dass Kollegen da hinschauen Und auch eine gewisse Sensibilisierung haben.
00:50:15: Aber wenn Eltern engagiert dahin kommen und sagen Wir haben das im Blick.
00:50:20: Es gibt Gründe, warum wir das tun.
00:50:22: Dann sind das wahrscheinlich nicht die Eltern bei denen wir schauen müssen.
00:50:25: Oh da braucht aber Unterstützung.
00:50:28: Da sieht die Unterstützung nämlich so aus dass wir es einfach ernst nehmen um was sie uns verbitten und wir wünschen uns so viele Dinge die uns in der Schule unterstützen.
00:50:37: Und hier wäre es doch wirklich eine ganz leichte Sache kindern da etwas anzubieten ohne dass wir da groß wie weiß ich nicht sonst für Aktionen und Material erstellen müssen sondern ist einfach eine ganz Leichte Sache.
00:50:50: jetzt habe ich noch eine Frage, die mir wichtig ist und die immer so ein bisschen drüber schwingt.
00:50:55: Wenn du so eben erzählst was es für Herausforderungen zu Hause gibt zum Beispiel eben zu wenig Essen zu viel essen und das da schnell Druck entsteht gerade wenn ich jetzt zum Beispiel an meinen Kontext denke dieses mit sehr sehr viel Essen in Stress Situationen weil das eben reguliert wie mache Ich dass wenn ich das jetzt bei meinem Kind beobachte vielleicht sich auch schon körperliche Symptome draus ergeben oder, ja ich mir da einfach wirklich wirklich Gedanken mache wenn sehr große Portionen in das Kind hineinkommen.
00:51:30: Wie kriege ich das hin vielleicht mit diesem Impuls umzugehen zu sagen so jetzt hören wir mal auf zu essen weil irgendwie fühlt sich das ja auch schief an weil man schon ahnt dass es nicht unbedingt förderlich ist Essen zu reglementieren und so.
00:51:43: na also ich finde es wahnsinnig schwierig das gut mit einem kind zu kommunizieren
00:51:47: Total.
00:51:48: Und da habe ich auch ein eigenes Thema mit, ja es ist auch da wieder muss man mit mehreren oder aus mehreren Perspektiven dann dran.
00:51:58: also wir hatten eben schon gesagt wie Gründe herausfinden warum das passiert und da vielleicht möglichst die Überforderungen oder dass die Situation die eben zu diesem Symptom führt irgendwie versuchen besser zu gestalten von außen andere Dinge, die regulieren anbieten.
00:52:18: Aber wenn es jetzt... Und das ist natürlich vor allem am Anfang immer so, oder?
00:52:21: Wenn das Essen einfach gewählt wurde als die Regulation, die natürlich auch am Stall steht, dann arbeite ich je nach dem, also je nach Alter des Kindes, arbeite aber gerne mit Handwerk, dass sich zum Beispiel mit den Eltern kläre Wir nehmen jetzt zum Beispiel einen Becher.
00:52:43: Und Mama und Papa fangen jetzt auch mal an, so beim Essen zu überlegen okay wenn ich jetzt mal überlege wie satt bin ich denn?
00:52:52: Dann zeigt man quasi den Füllstand des Bechers und sagt zb auch wenn das Kind jetzt wirklich sehr viel gegessen hat und der Bauch schon so richtig prall ist dann spricht man aber auch wieder in der Ich-Form also Mutter sagt zum Beispiel Jetzt heute habe ich aber so viel gegessen, dass mir der Bauch schon weh tut und ich glaube mein Becher ist wirklich gerade am Überlaufen.
00:53:11: Das war einfach ein bisschen viel.
00:53:13: Beim nächsten Mal gucke ich vielleicht, da sich den Becher nur bis kurz vor Knappfülle oder vielleicht auch nach der Hälfte noch mal in mich gehe.
00:53:20: also das ich immer diese Ich-Botschaften verwende und nicht das Kind zu sehr... Du hast schon wieder zuviel gegessen etc.. Also ganz vielerisch zu schauen, wie bringe ich dem Kind eine angemessene Portion bei.
00:53:36: Weil es natürlich was du eben alles gesagt hast, dass auch diese angemessenen Portionen
00:53:40: manchmal
00:53:40: komplett ignoriert wird.
00:53:42: und trotzdem können wir bei den Kindern ja noch viel schneller eingreifen indem wir als Korregulatoren dann schauen okay ne?
00:53:51: Ich denke jetzt ist genug.
00:53:53: Wir hatten ja schon beide eine gute Portion tut den Bauch jetzt wirklich gut, mal eine kleine Pause zu haben.
00:53:59: Lass uns doch mal was spielen und dann schauen wir mal in einer halben Stunde wie es dem Bauch so geht.
00:54:04: Und das sind quasi immer als kleine Interpreter Pause einzuführen und im Kind aber zum Vergewissern wenn du da noch was brauchst dann gebe ich dir was oder darfst du dir noch etwas nehmen.
00:54:15: Und ganz häufig hat man durch diese Pause ein bisschen mehr den Sättigungseffekt, diesen Effekt, dass wenn man sich danach mit dem Kind beschäftigt und das Kind eine andere Sache macht die es auch reguliert, dass uns in einer halben Stunde gar kein Thema mehr ist.
00:54:35: Vertrauen von dir hat oder die Autonomie, weil das ja auch ein Riesenpunkt aufstimmt.
00:54:40: Also wenn ich dem jetzt sage, jetzt eins ist aber dann sagt das Kind vielleicht abscheinend fein, ich will aber euch abwarten und dann entspürt so'n kleines Machtgefälle und da wollen wir alle nicht hin, kenne ich auch.
00:54:51: Aber man darf schon dieses Gefühl haben.
00:54:55: Ich schütze mein Kind auch damit.
00:54:58: also Wenn ich das einfach erscheinen lasse, dann gefährde ich es ja eher.
00:55:03: Weil es dann ins Übergewicht geht und alles andere an der Erkrankung.
00:55:07: Und generell dann alles möglicherweise ein bisschen herausfordernder wird auch mit Bewegungen etc.
00:55:15: Das heißt, ich schütze mein Kind indem ich diese Spielchen mache aber ich versuche sie eben sehr lieb vorzustalten.
00:55:22: Was sich am besten nicht verbinden würde ist dann irgendwas... Gewichts- oder Körperthema.
00:55:32: Wenn ich dem Kind dann sage, wenn du das jetzt noch ist, dann wirst du dick und dann mag dich keiner mehr.
00:55:37: Das wäre natürlich das Furchtbarste, was man machen kann.
00:55:41: Und was wir auch nicht mit Essen belohnen oder abstrafen.
00:55:43: Ich hoffe da sind wir auch schon alles viel weiter.
00:55:47: Aber genau also wirklich mit Bildern arbeiten und mit dir selbst.
00:55:54: wieso wieder?
00:55:54: am besten, wenn du es einfach vorlebst.
00:55:56: Das finde ich super hilfreich weil ich find das wirklich sensibel wie doll also weil es ja trotzdem immer dieses Signal bekommt dass was du da gerade machst ist vielleicht jetzt nicht das optimalste und das so.
00:56:10: das finde ich an ganz vielen Bereichen wo wir vielleicht bei Weiterentwicklungen helfen wollen, schwierig.
00:56:16: Ich kann nur für mich sagen mal ganz unabhängig von Gewichten und all diesen Themen die ja in unserer Generation mit was für Körperbildern wir groß geworden sind also furchtbar.
00:56:26: Mal wirklich ganz unobhängig davon.
00:56:27: wenn ich so einen Moment habe wo ich wirklich merke ich reguliere jetzt hier nur übers Essen hat das für mich auch... Das ist kein schönes Essen wirklich unabhängig davon was das vielleicht körperlich dann macht oder so sondern es fühlt sich für mich nicht schön an.
00:56:42: Und weil ich merke, das hat überhaupt nichts mit Genuss zu tun.
00:56:46: Das hat auch nicht wirklich was mit Ich ernähre mich jetzt hier sondern gerade stopfe ich einfach Sachen in mich rein und merke auch, dass hat auch etwas mit Kontrollverlust zu tun, ne?
00:56:56: Ich merke einfach, ich kann grade gar nicht eingreifen so richtig!
00:57:02: Und das fühlt sich auch nicht schön an und ich esse durchaus gerne.
00:57:07: Ich mag Essen eigentlich sehr gerne, diesen ganzen Vorgang.
00:57:10: Und ich habe manchmal auch wirklich eine Neugege gegenüber Lebensbilden und das hab' ich mir hart zurück erkämpft!
00:57:15: Wenn ich dann in so einen Moment komme wo ich merke, oh das ist nur noch Regulierung weil es fühlt sich gut an und eigentlich will ich nicht aber als fühlt es sich...ich brauch's jetzt?
00:57:22: Dann ist das insgesamt irgendwie kein schöner Zustand und deswegen habe ich schon auch so dieses...nicht nur dieser Schutz vor was macht das mit dem Körper sondern Kinder, die man in so einem Zustand beobachtet.
00:57:35: Man sieht den bis zur Nasenspitze die Disregulierung an, die sie da dahinter haben und damit umzugehen und wirklich bewusst sein zu schaffen.
00:57:42: Wie du sagst, guck mal ist das denn jetzt gerade noch Hunger oder brauchtest du vielleicht eigentlich grad dass und das?
00:57:50: Dann lass uns doch das und das mal ausprobieren Und dann gucken wir.
00:57:53: wenn danach der Hunger noch da ist klar Ist alles zur Verfügung und du kannst dir das nehmen was du brauchst und möchtest.
00:58:01: Aber dafür ein Bewusstsein zu entwickeln, ich hätte mir sehr gewünscht, dass mich jetzt nicht mit vierzig Jahren irgendwie immer noch Hardcore arbeiten muss.
00:58:09: Sondern da zumindest schon eine Richtung gehabt hätte.
00:58:13: von daher finde ich das super wichtig.
00:58:18: Zum Schluss!
00:58:20: Finde ich noch mal ganz wichtig, einmal dieses Feld aufzumachen.
00:58:23: Du hast schon ein bisschen angelingen lassen das doch bei vielen Familien eigentlich wenn man das dann so aufmalt, aufzeichnet irgendwie strukturiert was ist eigentlich da?
00:58:31: Was isst mein Kind denn eigentlich?
00:58:33: Dass es dann doch alles vielleicht in Anfangstrichen halb so wild ist oder dass er doch schon viel da ist und die meisten Kinder eigentlich so ganz gut versorgt sind?
00:58:44: Wenn ich jetzt zu Hause sitze und ich weiß, dass viele Familien sich tendenziell eher zur Späthilfe holen als ausschaben.
00:58:51: Aus ach so schlimm ist es doch gar nicht, ach wir kommen ja klar, es gibt unterschiedliche Gründe aber die Tendenz ist doch eher zu spät loszugehen.
00:58:58: also wie lang sind solche S-Themen okay?
00:59:02: Und ab wann werden sie zum Beispiel auch wirklich medizinisch relevant?
00:59:05: Gibt's da so Ansatz oder Anhaltspunkte?
00:59:09: Ja
00:59:09: spielige Frage!
00:59:10: Ich würde immer sagen wenn das Thema zu viel Raum eindimmt.
00:59:15: Also wenn man wirklich, egal ob es die Eltern sind oder vielleicht auch wirklich schon das Kind, wenn's zu viel raumeinnimmt und wirklich nicht mehr Nebensache ist... Und das würde ich jetzt in Prozent, also ich frag bei meinen Patientinnen mit Essstörung immer wieviel Raum nimmt gerade in Prozent einer Essstürung im Kopf ein?
00:59:33: Und dann malen die teilweise... Also ich hatte auch schon hundert Prozent, aber nur teilweise sechzig bis achtzig.
00:59:39: Aber ich glaube, ich würde ihr Eltern vor allem jetzt auch schon bei fünfzig Prozent mal raten.
00:59:45: Ja vielleicht sprichst du da einfach mal drüber?
00:59:48: Bestmöglich sollte Essen, auch wenn es natürlich mehrmals am Tag passiert aber nicht mehr als zwanzig Prozent des Tages einnehmen und dazu gehört ja dann alles was mit Essen verbunden ist daran Denkungs zu bereiten essen und der Rest des Tages soll einfach mit anderem schönen gefühlt sein Vielleicht auch nicht so schön, aber mit anderen Dingen.
01:00:11: Und deswegen würde ich sagen, fünfzig Prozent mit jemandem sprechen vielleicht reicht dann auch schon mal ein Termin und man gewissert sich okay stimmt ja darüber habe ich noch nie nachgedacht.
01:00:20: Vielleicht arbeite ich da jetzt nochmal zusammen dran?
01:00:23: Ich denke das wir auf und deswegen setze ich mich da aus für einen dass wir die Kinder die schon dem Struggeln sich von der Muttermilch oder der Flasche zu lösen und auf feste Nahrung umzusteigen, dass wir auch da schon mit den Eltern mal tiefer reingehen.
01:00:42: Weil man ja auch da durch die Studien weiß, dass autistische Kinder fünfmal höhere Wahrscheinlichkeit für Fütterungsproblematiken haben.
01:00:50: Und das kann eben schon sein von dieser flüssigen Nahrungen auf feste Kosten umzusteigen.
01:00:56: Und wenn ich da schon die Eltern sensibilisiere in diesem entspannten Umgang mit dem Thema Essen und es ist alles so okay, dann kann ich da vielleicht wirklich gravitiv das meiste tun und ansonsten einfach wirklich genau zu dem Zeitpunkt wo sie dann gerade stehen.
01:01:13: Aber es hilft ungemein und ich bin total der Freund von anderen andere Fachleute oder auch Therapien, Coaching etc.
01:01:24: zu machen weil man sich da eigentlich immer irgendwie weiterentwickelt und neue Ideen bekommt.
01:01:30: aber ich kann natürlich auch verstehen dass vor allem dieses Thema extrem viel mit Scham zu tun hat Weil man sich ja selber als Elternteil immer denkt Ich mache halt alles falsch ne?
01:01:42: Ich bin der Fehler Aber auch da dann wirklich die Rückmeldung zu bekommen.
01:01:46: Guck mal, das läuft auch super und wir gucken uns als einfach ganz kleinstuttig wieder alles an.
01:01:51: Und ihr macht das toll!
01:01:53: Und ihr kriegt jetzt einfach nur von außen nochmal einen anderen Sicht.
01:01:56: Also in der Sichtweise ja... Das wäre so mein Vorschlag.
01:02:01: Und theoretisch also es darf ja da auch vielleicht wirklich in einer Einzeltherapie wo man niemand anderes spricht und ganz anonym und vielleicht auch online gar nicht irgendwie bereiten muss.
01:02:15: Also es kann ja ganz, ganz entspannt auch vor allem wenn die Eltern selber Neurodivergent sind dann kann das ja auf unterschiedlichsten Wegen passieren.
01:02:24: Ab wann ist es sinnvoll einmal den Nährstoffhaushalt checken zu lassen?
01:02:28: Ich würde jetzt erstmal sagen ich gucke mir mal die Kategorien an.
01:02:33: also ist quasi aus jeder Kategorie ein Lebensmittel vorhanden also ist ein Milchprodukt vorhandene weil es von den Fleischfisch einverhandeln.
01:02:42: Klar gibt's jetzt auch schon einige Kinder, die auch dann schon vegetarisch sind.
01:02:46: aber dann würde ich mir noch bewusst angucken was ist mit dem Ostgemüseanteil?
01:02:52: Gibt's da auch irgendwie was?
01:02:53: Was ist mit Getreide?
01:02:54: und bei Süßigkeiten ist ja meistens kein Problem an den meisten Wochen, die wir gerne in Kindern jeden Fall haben.
01:02:59: Da hat man auf jeden Fall da noch ein bisschen was drin.
01:03:05: Habe ich auch da tatsächlich mal mit einem Kind, das echt sehr, sehr viel Süßigkeiten gegessen hat.
01:03:11: Bin ich so ein bisschen Richtung dunkle Schokolade gegangen?
01:03:14: Weil dunkler Schokoladen hat ja supertolle Nährstoffe!
01:03:18: Ich würde sagen wenn man sich Gedanken macht dass aus einer Lebensmittelgruppe fast gar nicht gegessen wird.
01:03:24: Also immer wenn das Kind jetzt wirklich nur kommen will Milchprodukte zu sich nimmt und vielleicht auch gar kein Fleisch dann haben wir natürlich schon ein größeres, eventuelles Problem mit kritischen Nährstoffen.
01:03:39: Aber wenn erst mal alles was dabei ist... Ich meine auch da kann man untersperrlich einfach immer mal in sieben Tage das Protokoll einreichen und sagen ich hätte gerne mehr bei Pfallenanalyse und dann läuft das irgendwie
01:03:49: so.
01:03:50: Man muss sich dafür theoretisch noch nicht mal sehen, wenn das so ein bisschen schambehaftet ist.
01:03:55: aber die meisten Patientinnen wie so zu uns kommen die sind danach immer ganz besiehlt öffnen sich auch ziemlich und fühlen sich irgendwie auch ganz häufig das erste Mal so richtig verstanden, weil wir weder Werten noch mit dem erhobenen Zeigefingern gearbeitet haben.
01:04:14: Und ich hoffe, ich spreche da auch für meine Kolleginnen die sich mit dem Thema gut auskennen also Deutschlandweit Und auch da sind wir ja gerne bereit, in dem nächsten Meer zu schulen.
01:04:25: Das wirklich auf deutschlandweit, flechenblickend viele Therapeuten genauer wissen wie sie mit diesen Kindern und Eltern umgehen dürfen.
01:04:35: eine schöne Perspektive.
01:04:37: zum ganz letzten Abschluss, weil dieses Thema nicht fehlen darf wenn wir über Neurodivagent sprechen und ich jetzt hier mit einer Ernährungsexpertin spreche.
01:04:47: Ganz Instagram ist voll von Nahrungsergänzungsmitteln und der Idee ach naja ADHS ja kann man so nennen ist aber eigentlich nur ein Omega-Dreimangel.
01:05:02: Wenn du das gibst dann heilst du dein Kind und ich weiß es ist gerade bei diesen Eltern Wo in erhöhen, also gerade im Kontext Neurodivergenz ist eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dass das S-Falt nicht so ganz einfach sind.
01:05:14: Viele Eltern haben dann eh schon Sorgen.
01:05:15: es trifft also einen Nerv hoch.
01:05:18: zehn Ja was sagst du zu dieser ganzen Bewegung?
01:05:23: und können wir uns demnächst vielleicht von ADHS verabschieden weil eine Omega drei Pille oder Öl das Ganze löst?
01:05:33: Das wäre wieder sehr schön und einfach.
01:05:35: Und leider ist die Welt ja immer total komplex.
01:05:38: Also nein, das würde es natürlich nicht besser machen!
01:05:41: Es gibt tatsächlich also nur zur Omega-Drei gibt es wirklich... Andersweise gute Studien auf genau das Studium-Format, wo man ganz sicher sagen kann okay hier gibt es eine Effektstärke die das ARS tatsächlich ein bisschen beeinflusst aber dies wirklich so gering im Vergleich zu den anderen Methoden dass man niemals allein mit Ernährung dieses heilt, sowieso nicht.
01:06:06: Aber die Symptome irgendwie so lindern kann dass es für das Kind oder den Erwachsenen nicht mehr herausbauen ist.
01:06:11: also das ist wirklich Quatsch und das sind einfach wirklich oft Firmen wie das Schnellengeld sehen und die wir den Traum verkaufen auch von Vitamin A bis Z. Es gibt ja auch die Oligoantialergene Ernährungsweise wo du wahnsinnig viel verzichten muss.
01:06:30: Und dann wird suggeriert, das würde deinem Kind jetzt helfen, wo wir sehr kritisch gegenüberstehen weil das ist ja auch wieder so ein kasser Einbruch in die Lebensqualität von diesem Kind wenn es plötzlich kein Weizen kann keine Milch kann was gehört noch alles dazu?
01:06:47: also super viele Grundnahrungsmittel werden da einfach bestrichen und das finde ich ganz furchtbar.
01:06:53: deswegen bin ich da klare Unterstützer.
01:06:56: Ja, wir können messen.
01:06:58: Wenn es einen Mangel gibt dann kann man den auffüllen aber erst mal sowieso nur durch normale Ernährung je nach Mangel natürlich mit Supplementen.
01:07:07: Aber das ist wie bei jedem anderen Kind ohne Adidas.
01:07:10: auch Die Ernährungsstudien die gelaufen sind haben wirklich oft große Menge dass sie zum Beispiel wenn man jetzt sagt Vitamin D und Magnesium hilft bei ADHS extrem.
01:07:22: Dann haben die Studien, wenn man sich die genauer anguckt nicht den Ausgangsblutwert bemessen.
01:07:28: Das heißt Kinder, die in Magneten hatten, den ging es natürlich besser, wenn sie jetzt ihr Vitamin D- und Magnessum aufgefüllt haben aber das hatte dann nichts mit dem ADHS zu tun.
01:07:38: Den ging's einfach deswegen dann besser weil diese Informatik sich generell verbessert hat.
01:07:44: beim Thema Bluten kann man zum Beispiel sagen da gibt es ja auch super viel einfach mal das Genutänen weglassen.
01:07:50: Das hat wahrscheinlich bei den Kindern oder Erwachsenen, wo es wirkt, nichts mit dem Genutän an sich zu tun, sondern wahrscheinlich mit einer Reizdamsymptomatik, die bei Neurodi gar nicht so selten ist.
01:08:03: Dann werden wir uns vorstellen ein bisschen gestressterer Körper.
01:08:09: Ein bisschen gestresteres Gärbensystem wird natürlich zu einem bestresteren Darm fühlen können Und der kann dann einfach so was wie Weizen oder Roggen nicht mehr so gut verarbeiten.
01:08:22: Das heißt, wenn ich da auf Gluten verzichte und dann verzichte ich auch Weizen und Roggen, dann geht es mir natürlich besser.
01:08:28: Also das kann schon zusammenhängen aber auch da wieder ganz fein hingucken dass ist dann nicht darum geht alles rauszulassen.
01:08:37: Also Hafer, Dinkel wird zum Beispiel super gut vertragen ganz oft und auch kleine Mengen anräumen und Weizen werden auf dem Vertrag.
01:08:44: Es kommt da wirklich wieder auf die Feinheiten an und dieses Pauschalitieren das führt uns definitiv nicht weiter.
01:08:51: Ja oder auch so falsche Zusammenhänge behaupten wie du sagst es ist ja wichtig wo liegt denn da die Ursache?
01:08:57: Und wo liegen die Zusammenhänger?
01:08:59: Das wird der oft unfassbar vereinfacht.
01:09:02: Eine uns begleitende Fachperson in dem Bereich hat ganz klar gesagt, ja, klar sind Supplements sinnvoll.
01:09:09: Genau dann wenn ein Mangel vorliegt und das hat aber nichts mit Neuridivagent zu tun, sondern gilt einfach für alle Kinder.
01:09:14: Wenn ein Mangell vorliegen ist es wichtig dass der ausgeglichen wird.
01:09:18: da wurde uns auch gesagt vorrangig über die Ernährung und erst dann oder wenn es gute Gründe gibt warum das nicht klappt und funktioniert dann kann man mit solchen Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten.
01:09:31: dann ist eben auch wichtig, dass das wiederum eine Fachperson begleitet damit man da nicht an irgendwelche komischen Präparate gerät und so.
01:09:37: Und ich bin gerade sehr erleichtert,
01:09:39: hast du das
01:09:41: exakt so bestätigt?
01:09:43: Das verhält mein Gerechtigkeit sind kaum aus, dass gerade mit einer Elterngruppe hier so gespielt wird die ja wirklich auf guten Gründen da so große Sorgen hat und uns so dringend auf der Suche es nach irgendwas was es leichter macht solche Maßnahmen dann aber manchmal dazu führen, dass die eigentlich wirklich wie du es gesagt hast.
01:10:04: Das ist die Effektstärke bei den Dingen wo wir eine ganz gute Studienlage haben.
01:10:10: selbst da ist sie gering und das macht dann Sinn wenn Mangel da ist.
01:10:14: aber eben das hat dann gar nichts mit irgendwelchen Neurodivergenzen zu tun sondern mit dem Mangel dass so was dann verzögert, dass wir an die Maßnahmen, die viel mehr bringen oder auch erwiesenermaßen mehr bringen.
01:10:26: Dass wir an diese Maßnahmen erst später geraten, weil wir erstmal diese zwanzig Umwege gehen und uns da ... Da möchte ich auch keinen Eltern vorwürfen machen!
01:10:34: Das spricht ja einfach emotional total an, ne?
01:10:36: Wenn da jemand sagt hey mach das, hat beim Kind super gut geholfen.
01:10:40: Klar!
01:10:41: gebe ich dem Ganzen und Versuche irgendwie, das ist ja mehr als verständlich.
01:10:46: Und darum finde ich es wirklich wichtig hier auch noch mal sichtbar zu machen sich den Dingen zu öffnen die andere Effekte und nachgewiesene Effekten haben.
01:10:57: und eine Selbsteducation Die Umgebung Das Wissen der Eltern und Medikamente zum Beispiel im adhs Bereich die man sich nicht leicht macht das kann ich total verstehen.
01:11:08: aber Es ist nun mal ganz gut erforscht, dass die bei guter und richtiger Dosierung supergut unterstützen.
01:11:17: Und ja mit diesen ganzen Aufträgen und vielen, vielen Ideen und Impulsen kann jetzt hier hoffentlich jedes führende Person aus dem Gespräch gehen.
01:11:29: Liebe Luze ich danke dir!
01:11:30: Da war er wirklich unglaublich viel drin.
01:11:32: Ich glaube man hat vielleicht auch gemerkt das Thema mich selbst oder es sind nicht ganze Sonders interessiert Und ja, auch berührt an vielen Stellen.
01:11:42: Wie gesagt über dieses Thema könnte man und hat man nicht ohne Grund viele Bücher geschrieben oder vielleicht noch zu schreiben?
01:11:50: Wenn man jetzt sagt das was wir da jetzt gehört haben und da hat sie doch irgendwas gesagt von einem Angebot und was ihr ausbaut wo kann man dich und deine wundervolle Arbeit finden?
01:12:01: Also unsere Website für die Kurse heißt NOBODYVERSE.de Und wir haben die Praxis für Ernährungstherapie mit tatsächlichem Arten.
01:12:14: Aber wir bieten auch Online-Beratungen an, das heißt, dass kann man einfach Ernährungstherapie-abend.de eingeben und dann findet man uns unter der Website.
01:12:22: was ich noch ganz kurz sagen wollte, was mir natürlich eben eingefallen ist, weil du die Medikation angesprochen hast.
01:12:29: Das versuche ich auch mal den Eltern mitzugeben inwieweit sich das so positiv oft auf das Essenmarkt hinauswirkt, sei es entweder das Kind was vorher wirklich nie den Hunger gestürzt hat, spürt den Hunger tatsächlich unter Medikation.
01:12:45: Das wird nie gesagt.
01:12:47: aber es gibt auch die Kinder die dann anfangen zu essen.
01:12:51: und Wenn ich jetzt zum Beispiel ein Kind habe, was zum Übergewicht neigt oder eben als Erwachsener schon übergewichtig ist.
01:12:57: Da gibt es auch wahnsinnig viele gute Studien die zeigen dass das Risiko für Adipositas und Fettleibigkeit bei unbehandeltem ADS wirklich immens hoch ist.
01:13:08: dann hab' ich durch den Neurotransmitter die ich mir zuführe ja kein Ungleichbericht mehr im Kopf Und das führt eben nicht mehr zu diesen Heißmauerattacken oder diesem ständigen Suche nach Alle anderthalb Stunden, da sehe ich das Gefühl, ob ich brauche.
01:13:22: Wenn es wieder raus war nicht so unter Wunder oder Zucker können.
01:13:26: also wenn die Impulskontrollstörung somit behoben oder ein bisschen besser funktioniert, dass ich nachdenken kann kurz dem Moment bevor ich mir etwas in den Mund schiebe.
01:13:38: Dann erleichtert es auch ungemein.
01:13:40: also wir haben so viele Menschen hier die sagen wow das ist wirklich eine immense Verbesserung.
01:13:44: Ich hätte nie gedacht, dass mich mal so fühle und nicht den ganzen Tag an Essen denke.
01:13:50: Das bin ich schon wahnsinnig vergleichbar wie diese Abnehmensspritzen dieser Art.
01:13:55: Schon seit ein paar Jahren gibt das GLP-Eins Das greibt ja auch in den Dokuminstoffwechsel ein im Gehirn.
01:14:01: Und da, finde ich, dürfen wir auch mehr darüber reden bei den Studien, die dann die Menschen mit behandeltem ADS-Medikation überprüft haben, die sind an die Kontrollgruppe herangekommen.
01:14:15: Das heißt sie hatten keinen jedenfalls nicht mehr so einen großes Problem wie mit unbehandeltem ades mit Übergericht und der ganzen Erkrankung.
01:14:23: Liebe
01:14:24: Luzi, ich danke dir sehr für dieses wirklich wunderwunderbare Gespräch.
01:14:29: Da war jetzt so viel drin ist auch mal eine etwas längere Aufnahme geworden aber in diesem Thema absolut zurecht weil wirklich glaube im Kontext Neurodivagent gibt es wenig wassoviel vereint also wo ganz viele neurodivergente Formen und Diagnosen und Menschen mit diesen Diagnose sich doch vereinen und das auf dem ein oder anderen Wege gut kennen.
01:14:51: Dein ganzes Angebot, das was du ja auch gerade schon so ein bisschen aufgemacht hast werde ich natürlich in den Show Notes verlinken.
01:14:57: Alle können sich dort gerne gerne umschauen und vielleicht sprechen wir auch nochmal ein weiteres Mal denn das Thema gibt ja ganz, ganz viel her!
01:15:06: Vielen Dank dir und ihr könnt euch jetzt in den show notes umgucken und euch auf die nächste Folge freuen.
01:15:13: bis
01:15:13: dahin.
01:15:14: Vielen Dank Sostia, hat sehr Spaß gemacht.
01:15:18: Und zu guter Letzt natürlich noch ein herzliches Dankeschön an Jakob Jens und VoiceUp Productions für die Bearbeitung und die Produktion dieser Folge.
01:15:30: Ein Kopf
01:15:31: voll
01:15:32: Gold,
01:15:33: was Neurodivagente
01:15:34: Kinder brauchen und wie wir sie stärken können!
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